<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995</id><updated>2012-01-28T15:04:40.921-08:00</updated><title type='text'>Dogen Sangha Berlin ZEN Blog</title><subtitle type='html'>Yudo J. Seggelke studiert Dogen Zenji und ist Zen-Meister, Autor,  Umweltschützer. Er ist Dharma-Nachfolger von Nishijima Roshi; er praktiziert und studiert Buddhismus seit über 40 Jahren und schrieb viele buddh. Bücher, z.B. die einzige Gesamtausgabe einer Einführung in Dogens Shobogenzo. Vorher arbeitete er maßgeblich an dessen  deutscher Übersetzung mit. Er gründete den buddhistischen DONA-Verlag und leitet buddhistische Gruppen in Bern, Frankfurt und Berlin.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>251</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1826645562703097342</id><published>2012-01-28T10:51:00.000-08:00</published><updated>2012-01-28T10:54:38.367-08:00</updated><title type='text'>Der Augenblick der Sein-Zeit ist wahres Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-apBh4h-iIO8/TyREHJEz0AI/AAAAAAAAA20/llGYMscD0Ac/s1600/Bild%2B195.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 300px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5702757917643755522" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-apBh4h-iIO8/TyREHJEz0AI/AAAAAAAAA20/llGYMscD0Ac/s400/Bild%2B195.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dem folgenden Zitat wird die Identität von Sein und Existenz, also unseres wahren Lebens, einerseits und Zeit in dem beschriebenen Sinne andererseits zusammenfassend ausgedrückt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir sollten (die Sein-Zeit) nicht stören (durch die Interpretation) ‚ohne etwas seiend‘ und wir sollten sie nicht absichtsvoll ‚Existenz‘ nennen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Begriffe „Nicht-Existenz“ und „ohne etwas seiend“ oder das scheinbare Gegenteil – der Begriff „Existenz“ – werden oft leichtfertig in buddhistischen Gruppen als „Dharma-speech“ benutzt und bleiben auf der verbalen Ebene hängen. Sie dringen nicht zur Wirklichkeit vor. Wahres Leben ist Handeln im jetzigen Augenblick!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das bekannte japanische Wort Mu wird in diesem Sinne meist vordergründig als „Nichts“ interpretiert. Dōgen hat dieses Problem sehr gründlich im Zusammenhang mit der Wirklichkeit der Buddha-Natur untersucht. Er warnt uns davor, bedeutsame Begriffe nachlässig zu verwenden, wenn es um die Wirklichkeit selbst geht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor allem darf die Realität nicht mit diesen Begriffen verwechselt werden, sonst entsteht ein Durcheinander von verschiedenen Lebensphilosophien. Denn Begriffe wie „Existenz“ oder „Nicht-Existenz“ bleiben allzu leicht auf der gedanklichen Ebene hängen und können dadurch sogar verhindern, dass wir das Jetzt der Wirklichkeit erlangen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;In Bezug auf die Zeit bemühen wir uns vor allem, nur zu erfahren, wie unbeirrt sie vorbeigeht. Wir verstehen nicht intellektuell, als was sie schon kommt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Alltag empfinden viele von uns gerade in der modernen westlichen Gesellschaft einen immensen Zeitdruck, der uns oft sehr belastet. Wir haben das Gefühl, dass die Zeit schonungslos vorübergeht und meinen, uns diesem Druck nicht entziehen zu können. In dieser Situation erfahren wir die von Dōgen beschriebene Sein-Zeit nicht. Der Zeitdruck muss meist gar nicht sein.&lt;br /&gt;Gleiches gilt für ein nur verstandesmäßiges, intellektuelles Begreifen der Zeit, die in unserer Vorstellung auf uns zukommt. Wir vergessen dabei, dass der kommende Augenblick von uns kreativ gestaltet werden kann und neue, vielleicht wunderbare Chancen bietet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Durch nur intellektuelles Verstehen der Zeit werden die wirklichen Umstände (des Lebens und der Welt) niemals beeinflusst.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Hier verdeutlicht Dōgen noch einmal, dass intellektuelles Verstehen, das nicht in Handeln umgesetzt und mit Handeln verbunden wird, keinen Einfluss auf unsere wirklichen Lebensumstände hat. Wer im Denken verbleibt, kann nicht zur Wirklichkeit vordringen und muss daher leiden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1826645562703097342?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1826645562703097342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1826645562703097342' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1826645562703097342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1826645562703097342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2012/01/der-augenblick-der-sein-zeit-ist-wahres.html' title='Der Augenblick der Sein-Zeit ist wahres Leben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-apBh4h-iIO8/TyREHJEz0AI/AAAAAAAAA20/llGYMscD0Ac/s72-c/Bild%2B195.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4131069881831779474</id><published>2012-01-23T13:21:00.000-08:00</published><updated>2012-01-24T22:27:06.810-08:00</updated><title type='text'>Die "halbe Sein-Zeit " ist die spirituelle Kraft der Freiheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-g_mif1uL-vw/Tx3Tf2wwCvI/AAAAAAAAA2o/om0gR8avWsc/s1600/Bild%2B194.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5700945247550311154" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-g_mif1uL-vw/Tx3Tf2wwCvI/AAAAAAAAA2o/om0gR8avWsc/s320/Bild%2B194.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen gibt sich mit den bisherigen Überlegungen des Zeit-Kapitels nicht zufrieden und untersucht ganz konkret die Realität unseres Lebens, die selten oder nie einem erträumten Ideal entspricht und vielleicht auch gar nicht entsprechen sollte. Denn Ideale schießen meist über die Wirklichkeit hinaus, als Anfangsimpuls sind sie allerdings äußerst wichtig. Daher sollten wir den Kern der Sein-Zeit verwirklichen und keinen unnützen Verzierungen nachjagen. Wir sagen dazu bekanntlich „Weniger ist mehr“:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Weil etwas Zusätzliches genau etwas Zusätzliches ist, ist sogar ein Augenblick der halb vollkommenen verwirklichten Sein-Zeit die vollkommene Verwirklichung der halben Sein-Zeit.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das klingt zunächst verwirrend. Was bedeutet der Begriff „halbe Sein-Zeit“? Eine Hilfe für die Erklärung gibt Kapitel 73 des Shôbôgenzô über die 37 Elemente des Erwachens. Dort geht es um die Frage, was aus buddhistischer Sicht getan werden muss, damit das moralisch schlechte Handeln von früher in seinen Wirkungen ausgehebelt wird, und sich eine neue Freiheit für uns eröffnet. Damit entfällt der Zwang einer karmischen Fixierung. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen stellt das richtige Handeln in der Gegenwart in den Mittelpunkt und sagt, es komme darauf an, wie wir jetzt, genau in diesem Augenblick tatsächlich handeln, denn dadurch haben wir die Freiheit, das Schlechte zu beseitigen: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das ganze Geschehen bedeutet das halbe Geschehen. Halbes Geschehen bedeutet, was hier und jetzt geschieht. Was hier und jetzt geschieht, ist nur durch das Geschehen selbst fokussiert.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck „halbes Geschehen“ bedeutet im Verständnis Dōgens, dass es sich um das wirkliche Geschehen selbst handelt, das keine Zusätze zum Beispiel durch Täuschungen, Fantasien, Einbildungen oder Vorstellungen umfasst. Diese Deutung kann man auch auf die „halbe Sein-Zeit“ anwenden, das heißt dann, dass damit das wirklich Reale der Zeit gemeint ist. Durch diese halbe Sein-Zeit werden wir frei, die alten Fehler sind ohnehin nur "Wetterleuchten im Gehirn", der Augenblick schluckt sie ersatzlos.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dieser Aussage, die Dōgen am Ende des Kapitels zur Sein-Zeit in Gedichtform aufgreift, warnt er uns auch vor Idealisierungen der Sein-Zeit: Sie soll nicht nur als buddhistisches Ideal oder als Vorstellung verstanden werden, denn dann wäre sie mit dem wirklichen Leben nicht identisch. Nishijima Roshi erläutert hierzu: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die wirkliche Sein-Zeit besteht immer aus Tatsachen im gegenwärtigen Augenblick und daher ist auch eine halb-realisierte Sein-Zeit genau die Sein-Zeit. Auch die wirklichen Situationen, die aus Fehlern zu bestehen scheinen, sind die wirkliche Sein-Zeit dieser Fehler. Alle kraftvollen wirklichen Aktivitäten, die im Universum existieren, sind genau die wirklichen Sein-Zeiten.“&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4131069881831779474?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4131069881831779474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4131069881831779474' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4131069881831779474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4131069881831779474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2012/01/die-halbe-sein-zeit-ist-die-spirituelle.html' title='Die &quot;halbe Sein-Zeit &quot; ist die spirituelle Kraft der Freiheit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-g_mif1uL-vw/Tx3Tf2wwCvI/AAAAAAAAA2o/om0gR8avWsc/s72-c/Bild%2B194.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-72086029381250299</id><published>2012-01-16T17:09:00.000-08:00</published><updated>2012-01-16T17:13:30.378-08:00</updated><title type='text'>Gewöhnliches Verständnis der Zeit</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-y02Bz5fy5xc/TxTKquPIB0I/AAAAAAAAA2c/pKzFtpzbt_M/s1600/Bild%2B193.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5698402263845308226" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-y02Bz5fy5xc/TxTKquPIB0I/AAAAAAAAA2c/pKzFtpzbt_M/s320/Bild%2B193.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Was haben die Schilderungen Dōgens der Sein-Zeit mit der Sichtweise und dem Verständnis der „normalen“ Menschen zu tun? Auch darüber hat er sich Gedanken gemacht:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die Sicht der heutigen gewöhnlichen Menschen und die Ursachen und Bedingungen für (diese) Sicht sind das, was der gewöhnliche Mensch erfährt, aber (dies ist) nicht die (wahre) Wirklichkeit des gewöhnlichen Menschen. Es ist für die Gegenwart genau so, dass die Wirklichkeit einen gewöhnlichen Menschen (gerade) zu seinen Ursachen und Bedingungen gemacht hat. Weil er es so versteht, (dass) diese Zeit und diese Existenz etwas anderes als die Wirklichkeit selbst sind, meint er, dass auch ‚der 16 Fuß goldene Leib‘ (des Buddhas) jenseits von mir ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Damit bringt Dōgen zum Ausdruck, dass die Erfahrung des gewöhnlichen Menschen oftmals gerade nicht die eigentliche Wirklichkeit ist. Dessen Erfahrungen seien durch seine eigene &lt;em&gt;subjektive &lt;/em&gt;Sichtweise und deren Ursachen und Umstände bestimmt. Die Ursachen und Umstände täuschen dem gewöhnlichen Menschen für eine Weile eine Wirklichkeit vor, die aber nicht real ist! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Sein Verständnis sagt ihm fälschlicherweise, dass die Zeit und Existenz von der Wirklichkeit verschieden seien. Er ist daher der Meinung, dass der „16 Fuß goldene Leib (des Buddhas) jenseits von ihm ist“. Aber die Wirklichkeit ist nicht teilbar in eine Buddha-Statue und uns selbst. Darüber hinaus ist das durch Buddha symbolisierte Erwachen die wahre Natur jedes Menschen und für jeden zu erlangen, wenn er sich auf den Buddha-Weg begibt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi sagt zu diesem Problem:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Obgleich das Universum jeden Menschen genau so wie Gautama Buddha geschaffen hat, lehnt der gewöhnliche Mensch diese wirklichen Tatsachen ab. Daher akzeptiert er nicht, dass er genau so wie Gautama Buddha selbst ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er verfällt dem Dualismus und gibt sich mit dem gewöhnlichen unerwachten Leben voller Täuschungen, vorgefasster Meinungen und Verdrängungen zufrieden. Damit gerät er immer wieder in den Teufelskreis der vermeidbaren Leiden. Ihm ist nicht klar, dass die Sein-Zeit die Wirklichkeit selbst ist, sondern er meint, davon getrennt zu sein. Infolgedessen erkennt er nicht, dass er ursprünglich mit Buddha identisch ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nach der Lehre und Praxis des Buddha-Dharma ist es jedoch für jeden Menschen wirklich möglich, im Gleichgewicht zu sein, zu erwachen und damit genauso zu sein und zu leben wie Gautama Buddha und die großen Meister. Es bedarf allerdings der Ausdauer und des richtigen Übungsweges in Praxis und Theorie, um dies zu verwirklichen. Zazen ist dafür eine einzigartige Methode. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-72086029381250299?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/72086029381250299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=72086029381250299' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/72086029381250299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/72086029381250299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2012/01/gewohnliches-verstandnis-der-zeit.html' title='Gewöhnliches Verständnis der Zeit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-y02Bz5fy5xc/TxTKquPIB0I/AAAAAAAAA2c/pKzFtpzbt_M/s72-c/Bild%2B193.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3320081113915307859</id><published>2012-01-10T06:35:00.000-08:00</published><updated>2012-01-10T06:48:10.309-08:00</updated><title type='text'>Neues Buch: Die Kraft der ZEN-Meditation</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3Xyni3EIn3g/TwxNPG7jWxI/AAAAAAAAA2Q/TD2zVfZCcP0/s1600/Zen-Cover.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 220px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696012550670605074" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-3Xyni3EIn3g/TwxNPG7jWxI/AAAAAAAAA2Q/TD2zVfZCcP0/s320/Zen-Cover.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;G. W. Nishijima, Yudo J. Seggelke&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Im Auge des Zen, Band 4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Buch möchten wir die zentralen Kapitel von Meister Dōgen über die Zazen-Praxis zusammenstellen und erläutern. Bisher gab es eine solche verlässliche und dabei verständliche Zusammenfassung noch nicht. Zazen unterscheidet sich fundamental von den meisten im Buddhismus bekannten und praktizierten Formen der Meditation. Denn Zazen ist – wie es der große Zen-Meister Yakusan Igen formuliert »Nicht denken (Hishiriyo)«(!) und dadurch das eigene Kraftzentrum entdecken und stärken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und darin liegt u. E. die einzigartige Kraft. Wir möchten hinzufügen: Zazen ist keine Konzentration auf ein Objekt wie ein Bild, einen Kernsatz der buddhistischen Lehre oder ein Gefühl. Zazen ist nach unserer festen Überzeugung einfacher, natürlicher, leichter zu erlernen und passt in unsere jetzige Zeit. Gerade darin liegt die einzigartige Wirksamkeit und nachhaltige Kraft des Zazen, die wir in vielen Jahrzehnten unseres Lebens selbst erprobt haben und hiermit vorstellen wollen. In diesem Buch wird die Methode des Zazen praktisch und klar beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Inhalt:&lt;br /&gt;Allgemeine Richtlinien zur Zazen-Praxis von Meister&lt;br /&gt;Dōgen (Fukan zazengi)&lt;br /&gt;Die Zazen-Praxis und das Streben nach der Wahrheit&lt;br /&gt;(Bendōwa)&lt;br /&gt;Die heilende Bambusnadel des Zazen (Zazenshin)&lt;br /&gt;Genaue Anleitung zur Zazen-Praxis (Zazengi)&lt;br /&gt;Zazen ist der König der Samādhis (Zanmai ō zanmai)&lt;br /&gt;Der Samādhi – ein Zustand wie das Meer (Kai-in zanmai)&lt;br /&gt;Der Samādhi als Erfahrung des Selbst (Jishō-zanmai)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Praxis beruht vollständig auf den authentischen Schriften des frühen Buddhismus und Meister Dōgens Shōbōgenzō, Die Schatzkammer des Wahren Dharma-Auges. Im Zen-Buddhismus hat die Zazen-Praxis eine einzigartiger Reife erlangt und ist nach unserer Erfahrung gerade für die heutige hektische, von Materialismus und Ideologien getriebene Zeit von größtem Wert, um Klarheit, Balance und Lebensfreude zu verwirklichen. Diese Zen-Meditation ist absolut verlässlich und keine modische Masche, die sich selbst ernannte »Meister« ausgedacht haben, und kein Trick von Geschäftemachern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wie kann man dabei am besten vorgehen, und welche Grundlagen des Zen müssen herangezogen und aufgearbeitet werden? Die Antwort lautet: Wir müssen auf die authentisch überlieferten und zuverlässig übersetzten Texte der großen Zen-Meister zurückgreifen und die Kommunikation mit einem wahren lebenden Meister suchen! Heute sind wir tatsächlich in der glücklichen Lage, Zugang zu authentischen Zen-Dokumenten zu haben: Eine umfassende, tiefgründige und absolut zuverlässige Beschreibung des chinesischen und japanischen Zen-Buddhismus bieten dabei die Werke von Meister Dōgen. Diese Einschätzung ist in der Fachwelt völlig unbestritten. Nishijima Roshi und ich möchten vor allem Dōgens Hauptwerk Shōbōgenzō hervorheben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Stellenwert Dōgens für den ostasiatischen Buddhismus und für die gesamte Weltkultur der Gegenwart kann kaum überschätzt werden. Nishijima Roshi und ich wollen daher das Shōbōgenzō für einen größeren Kreis von Interessierten in einer gut verständlichen Sprache zugänglich machen.&lt;br /&gt;Den Leserinnen und Lesern wünsche wir nun viel Engagement, wenn sie diesen Band in die Hand nehmen und sich darin vertiefen. Wir sind sicher, dass es für viele ein großer Gewinn ist. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Verkauf in jeder Buchhandlung und im Internet, z. B.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Kraft-ZEN-Meditation-Auge-Band/dp/3941380087/ref=sr_1_7?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1326206458&amp;amp;sr=1-7"&gt;Amazon&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/18248830/yudo_j_seggelke_die_kraft_der_zen_meditation_3941380087.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3320081113915307859?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3320081113915307859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3320081113915307859' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3320081113915307859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3320081113915307859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2012/01/neues-buch-die-kraft-der-zen-meditation.html' title='Neues Buch: Die Kraft der ZEN-Meditation'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-3Xyni3EIn3g/TwxNPG7jWxI/AAAAAAAAA2Q/TD2zVfZCcP0/s72-c/Zen-Cover.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8284067861714895242</id><published>2012-01-04T08:58:00.001-08:00</published><updated>2012-01-04T09:01:06.117-08:00</updated><title type='text'>Das Fortschreiten der Zeit in Augenblicken</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-RmpvdOTnNqM/TwSFevILS8I/AAAAAAAAA2E/AUoih1-BR3o/s1600/Bild%2B191.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; FLOAT: right; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693822591996480450" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-RmpvdOTnNqM/TwSFevILS8I/AAAAAAAAA2E/AUoih1-BR3o/s320/Bild%2B191.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Die Sein-Zeit hat die Tugend (und Eigenschaft), in einer Folge von Augenblicken vorbeizugehen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dabei ist der gegenwärtige Augenblick identisch mit dem wahren Sein und der Existenz, also der Wirklichkeit. In vergangene Augenblicke sind keine Wirklichkeit mehr. Wir müssen uns daher im Geist für sie ganz öffnen, wenn wir die wirkliche damalige Situation nacherleben wollen. Dadurch können wir vermeiden, dass das frühere Erleben unzulässig verkürzt und vielleicht durch Emotionen in die eine oder andere Richtung verzerrt wird. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Aussage Dōgens können wir als Verbindung der Augenblicklichkeit und der gedachten Vergangenheit der Zeit verstehen. Zweifellos machen die Aussagen zur gegenwärtigen existenziellen Zeit das Wesentliche des Kapitels 11, Uji aus. Es spricht aber für die Realitätsnähe Dōgens, dass er auch den Ablauf der früheren Zeit grundsätzlich anspricht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„(Die Zeit) schreitet (in diesem Sinne) vom Heute zum Morgen durch eine Folge von Augenblicken. Sie schreitet vom Heute zum Gestern, vom Gestern zum Heute, vom Heute zum Heute und sie schreitet durch eine Folge von Augenblicken vom Morgen zum Morgen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In diesen Sätzen wird die Verbindung der uns geläufigen Tagesangaben – gestern, heute und morgen – durch die Formulierung „die Folge von Augenblicken“ unterstrichen. Dōgen hält fest, dass die heutigen Augenblicke in ihrer Folge die ganze lebendige Wirklichkeit des Tages ausmachen. Dieses Grundprinzip der Sein-Zeit gilt selbstverständlich auch für das Morgen, das jeweils in der Gegenwart des morgigen Augenblicks Wirklichkeit und Existenz ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Weil das Fortschreiten durch einzelne Augenblicke die Tugend (und Eigenschaft) der Zeit ist, werden die Augenblicke der Vergangenheit und Gegenwart weder oben auf einen anderen (vorherigen Augenblick) aufgeschichtet, noch in einer (gedachten) Linie aufgereiht.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dieser etwas eigenartigen Erklärung will Dōgen meines Erachtens verhindern, dass wir uns die Augenblicke als dinghafte und total isolierte Momente vorstellen, denn dies würde einem theoretischen Modell der Zeit auf der Ebene des Denkens und der Kommunikation entsprechen. Durch eine solche modellhafte Vorstellung der Zeit verfehlen wir die existenzielle Wirklichkeit des erlebten Augenblicks und verlieren uns in theoretischen und philosophischen Gedanken. Die einfache Botschaft ist: Öffne dich ganz der Wirklichkeit des Augenblicks, das ist das volle und wunderbare Leben! Theorien können das unmittelbare Erleben und Handeln in der Gegenwart nicht ersetzen und sind nicht die direkte umfassende Wirklichkeit im Jetzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Aus demselben Grund ist Meister Seigen Zeit. Meister Obaku ist Zeit und die Meister Baso Do-itsu und Sekito sind Zeit.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Meister lebten in der Zeit zwischen 700 und 850, also in der goldenen Zeit des Zen-Buddhismus in China. Dōgen will mit seinem Beispiel sagen, dass wir diese Meister, die er sehr verehrte, nicht als vergangene historische Persönlichkeiten verstehen sollen, sondern dass sie lebendige existenzielle Gegenwart für ihn und uns darstellen. Ihre Lehren sind nicht nur gedruckte Weisheiten, die man lesen und studieren kann, sondern sie sind wesentlich für die Wirklichkeit und Praxis von uns allen und daher Wirklichkeit im Augenblick. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8284067861714895242?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8284067861714895242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8284067861714895242' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8284067861714895242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8284067861714895242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2012/01/das-fortschreiten-der-zeit-in.html' title='Das Fortschreiten der Zeit in Augenblicken'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-RmpvdOTnNqM/TwSFevILS8I/AAAAAAAAA2E/AUoih1-BR3o/s72-c/Bild%2B191.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3192520398410453565</id><published>2011-12-31T18:41:00.000-08:00</published><updated>2011-12-31T18:51:41.477-08:00</updated><title type='text'>Fortführung des Blogs von Nishijima Roshi in Deutsch</title><content type='html'>Als Übersetzer dieses Blogs möchte ich darauf aufmerksam machen, dass jetzt der Text des berühmten Werkes von Meister &lt;em&gt;Nargarjuna&lt;/em&gt; in Deutsch veröffentlicht wird (abgekürzt aus dem Sanskrit, MMK):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#000099;"&gt;Verse des tiefgründigen Mittleren Weges&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nachdem das englische Buch zum MMK von Nishijima Roshi und Brad Warner veröffentlicht wurde, sind einige meiner eigenen früheren Verständnisprobleme lösbar geworden, sodass ich mich daran wage, die Übersetzung ins Deutsche anzugehen. Es ist in der Tat kein einfacher Text, aber Nishijima schätzt ihn außerordentlich: er sei auf dem selben ganz hohen buddhistischen Level wie das &lt;em&gt;Shobogenzo&lt;/em&gt; von Meister Dogen. Dies sei der wahre und nicht verflachte oder dogmatisierte Buddhismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich nicht um eine ganz wörtliche Fassung, die noch schwerer zu verstehen wäre, sondern um die sinngemäße und interpretierte Fassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Teil habe ich bei der Edition die Kommentare des neu erschienenen englischen Buches des MMK zu Hilfe genommen und verkürzt zugesetzt. Dadurch konnte das Verständnis im Sinne von Nishijima Roshi m. E. wesentlich verbessert werden; er hat mich dazu ausdrücklich ermutigt.&lt;br /&gt;Bitte hier klicken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gudoblog-d.blogspot.com/2011/12/meister-nagarjuna-verse-des.html"&gt;Dogen-Sangha Blog, deutsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yudo J. Seggelke&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3192520398410453565?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3192520398410453565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3192520398410453565' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3192520398410453565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3192520398410453565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/12/fortfuhrung-des-blogs-von-nishijima.html' title='Fortführung des Blogs von Nishijima Roshi in Deutsch'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5279018400539525821</id><published>2011-12-26T09:17:00.001-08:00</published><updated>2011-12-29T11:31:04.078-08:00</updated><title type='text'>Buddha und Weihnachten</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-S7pG8msxgdM/TvisixUKhRI/AAAAAAAAA14/ddfhqTcxUjY/s1600/Bild%2B189.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 300px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5690487842536064274" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-S7pG8msxgdM/TvisixUKhRI/AAAAAAAAA14/ddfhqTcxUjY/s400/Bild%2B189.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Liebe Freundinnen und Freunde des Buddhismus,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hoffentlich hatten Sie ein schönes und erfülltes Weihnachtsfest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich als Buddhist gibt es zwei Bereiche des Christentums und unserer westlichen kulturellen Welt, die mich sehr berühren und mir mit Buddhas Lehre und Praxis ganz eng verwandt erscheinen: Die Weihnachtsgeschichte des Neuen Testaments und der große Mensch Franz von Assisi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Weihnachtsgeschichte ist voller Freude und Ermutigung, wesentliche Grundlage des Gleichgewichts und Kräftigung durch Lebensfreude und Licht. Wie die Himmlischen Verweilungen des frühen Buddhismus:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Liebevolle Zuwendung, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Weihnachten ist ähnlich wie die Einheit der Vier Lebensbereiche nach &lt;em&gt;Dōgen und Nishijima Roshi&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;Ideelles/Spirituelles,&lt;br /&gt;Dinge (Geschenke!),&lt;br /&gt;Handeln (Vorbereitung, Schenken) und&lt;br /&gt;Gleichgewicht/Erleuchtung/Höchster Lebenszustand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Materielle ein zu großes Übergewicht hat, kann der Höchste Lebenszustand nicht mehr verwirklicht werden, so einfach ist das. Kinder haben meist noch nicht die Trennung dieser Lebensbereiche und erfahren deswegen eine so tiefe natürliche Freude an Weihnachten, sie leben noch in der Einheit. Davon können wir wirklich viel lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franz von Assisi und seine ganze Umgebung in Umbrien haben m. E. die Enge einer einseitigen Religion hinter sich gelassen. In seiner Kirche in Assisi ergreift mich immer eine unerklärlich Schwingung und Energie, die Unendlichkeit des Augenblicks und des Universums und die Aufhebung der Trennung zwischen den Menschen. Meine Frau betet dort während ich im Zazen meditiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr&lt;br /&gt;Yudo. J. Seggelke&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5279018400539525821?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5279018400539525821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5279018400539525821' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5279018400539525821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5279018400539525821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/12/buddha-und-weihnachten.html' title='Buddha und Weihnachten'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-S7pG8msxgdM/TvisixUKhRI/AAAAAAAAA14/ddfhqTcxUjY/s72-c/Bild%2B189.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1064155445653999650</id><published>2011-12-19T13:57:00.000-08:00</published><updated>2011-12-19T14:05:10.389-08:00</updated><title type='text'>Meine Sein-Zeit ist wahres Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tFGvIY7qEwE/Tu-ztWA2ydI/AAAAAAAAA1s/IMMVmNFFfbI/s1600/Bild%2B188.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5687962445976881618" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-tFGvIY7qEwE/Tu-ztWA2ydI/AAAAAAAAA1s/IMMVmNFFfbI/s320/Bild%2B188.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen fährt fort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Um den wesentlichen Kern (der Zeit) zu erfassen und ihn zu formulieren: Alles was im ganzen Universum existiert, ist in einer Serie aneinandergereiht und zugleich sind es (jeweils) einzelne Augenblicke der Zeit. Weil (dies) Sein-Zeit ist, ist es meine Sein-Zeit (in der ich wirklich existiere).“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Hier verdeutlicht er, dass alles im Universum aus diesen jeweiligen Augenblicken der Sein-Zeit besteht, die nacheinander da sind, also als Serie unabhängiger Augenblicke verstanden werden können. Sie sind jeweils für sich die Wirklichkeit und Existenz, also das Sein. Nishijima Roshi erläutert dazu:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Kurz gesagt, die ganze Existenz im ganzen Universum ist in einzelne Augenblicke unterteilt, auch wenn es so erscheint, als ob sie zu einer linearen Einheit verbunden sind. Und weil es Sein-Zeit ist, kann (und muss) ich es meine Sein-Zeit nennen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da das Universum real nicht von mir getrennt ist, bildet es eine Wirklichkeit mit mir, also ist es meine eigene Sein-Zeit. Damit ist eine dualistische Sicht, die nicht wirklich ist und so viel Leiden und Unsicherheit für die Menschen erzeugt, überwunden. In jeder gegenwärtigen Zeit des wahren Seins gibt es diese großartige Wirklichkeit, die nicht von mir getrennt ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Jetzt-Zeiten des Seins werden hier von Dōgen als eine Folge oder Serie gekennzeichnet, die jeweils in der Wirklichkeit mit mir identisch sind. Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass es sich dabei keineswegs um ein gedachtes theoretisches Modell der Zeit handelt, sondern um die wirkliche Erfahrung, die sich beim Handeln, vor Allem beim Zazen, jeweils in der Gegenwart offenbart. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine Theorie – und sei sie noch so anschaulich – ist das eine und die Wirklichkeit ist das andere. Und schlechte Theorien bergen große Gefahren für uns.&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Obgleich ich jetzt nur noch die Erinnerung an mein früheres Tun beim Bergsteigen oder Durchqueren des Flusses habe, ist es damals die ganze umfassende Wirklichkeit der Sein-Zeit gewesen. Das dürfen wir nicht außer Acht lassen. Ein solcher Ansatz kann verhindern, dass man aufgrund der jetzigen Stimmungslage vergangenes Handeln umdefiniert, beispielsweise positiv oder negativ bewertet, also Veränderungen, um nicht zu sagen Verzerrungen, in das frühere Geschehen hineindeutet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Damit würde man nämlich der damaligen Sein-Zeit in der damaligen Wirklichkeit nicht gerecht werden. Ähnlich ist das psychisch bedingte Vergessen zu verstehen, das Freud als Verdrängung bezeichnet und als Erster gründlich untersucht hat. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1064155445653999650?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1064155445653999650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1064155445653999650' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1064155445653999650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1064155445653999650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/12/meine-sein-zeit-ist-wahres-leben.html' title='Meine Sein-Zeit ist wahres Leben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tFGvIY7qEwE/Tu-ztWA2ydI/AAAAAAAAA1s/IMMVmNFFfbI/s72-c/Bild%2B188.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1266105926472108239</id><published>2011-12-14T10:06:00.000-08:00</published><updated>2011-12-14T10:17:48.262-08:00</updated><title type='text'>Die Flucht aus der Zeit ist unmöglich</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bA9Ss21hWFg/TujnSo1U7jI/AAAAAAAAA1g/bi6AE0aHXck/s1600/Bild%2B187.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5686048836940000818" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-bA9Ss21hWFg/TujnSo1U7jI/AAAAAAAAA1g/bi6AE0aHXck/s400/Bild%2B187.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das wesentliche Sein in unserem Leben besteht erfahrungsgemäß aus den zentralen Augenblicken und nicht aus Zeitstrecken, welche die Grundlage der üblichen linearen Zeitvorstellung bilden. Zeitstrecken und Termine sind organisatorische Randbedingungen unseres Lebens, nichts mehr und nichts weniger! Das Wesentliche findet innerhalb der Zeitstrecke statt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir neigen dazu, vergangene Erfahrungen aus der zeitlichen Distanz her verkürzt zu erinnern und zu kommunizieren, gewissermaßen abgetrennt und wie ein fernes Objekt. Das ist jedoch ungenau und entspricht nicht der Wirklichkeit, die in den damaligen Augenblicken tatsächlich existierte. Das sollten wir nicht vergessen, sonst geht uns viel von dem damaligen wahren Sein verloren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Nächstes spricht Dōgen das Fortschreiten der Zeit an:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„(Da die Zeit) so ist, sind Pinien die Zeit und Bambusse sind die Zeit. Wir sollten dies nicht nur so verstehen, dass die Zeit enteilt. Wir sollten nicht lernen, dass ‚enteilen‘ die einzige Eigenschaft und Fähigkeit der Zeit ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In unserer gewöhnlichen Vorstellung haben wir den Eindruck, als ob die Zeit enteilt und flieht, und oft beunruhigt uns &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;das. Gute Momente wollen wir gern festhalten und wir haben manchmal Angst vor Veränderungen, die uns vielleicht in Gefahr bringen könnten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Viele Menschen leben dauernd in Hast und unter Zeitdruck. Sie empfinden dies als Stress, dem sie eigentlich entkommen möchten. Sie träumen vielleicht davon, dass die Zeit gerade nicht unerbittlich voranschreitet und sie atemlos hinterherhetzen müssen. Sie wollen sogar der Zeit entfliehen. Aber das geht nicht und wäre auch fatal. In der Wirklichkeit haben die Augenblicke der Zeit ihre Ruhe und ihr Gleichgewicht, denn die Hetze – insbesondere der heutigen Industrie- und Konsumgesellschaft – ist meist unnötig und verhindert gerade das wirkliche Erleben. Zeithetze ist ist der Feind der Spiritualität.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Besonders &lt;em&gt;Shunryu Suzuki&lt;/em&gt; rät uns, der Zeit in stabiler Gelassenheit zu begegnen und unsere Zentrierung nicht zu verlieren: Das ist der Mittlere Weg, bei dem jeder Augenblick aus der Leerheit neu und frisch entsteht, ja neu geboren wird. Das gibt Lebensfreude und Lebenskraft. Dann drehen wir nach Dōgen selbst die Blume des Dharma und werden nicht von der Umgebung und der Welt gedreht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir genau die Zeit verlassen, um zu entfliehen, müssten (in der Zeit) einige Lücken erscheinen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem kurzen Satz argumentiert Dōgen auf der logischen Ebene der Vernunft, indem er uns vor Augen führt, was passieren würde, wenn wir der Zeit wirklich entfliehen könnten. Wenn dies gelänge, wären wir tatsächlich von der Zeit getrennt, weil wir ihr ja gerade „erfolgreich“ entkommen wären. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Damit würden ein Abstand und eine Lücke zwischen den Zeitabschnitten und zwischen uns und der Zeit entstehen, wir würden gewissermaßen ohne Zeit existieren. Dann würden wir aber in den Lücken überhaupt nicht existieren. Da dies aber unmöglich ist, ist auch eine solche Flucht aus der Zeit schon logisch unmöglich. Die Flucht aus der Zeit ist eine Illusion. Aber warum überhaupt die Hetzte und Flucht? Ist das nicht ganz überflüssig? Ich glaube ja, und das Leben wird dann viel einfacher und effizienter. Die Zazen-Praxis ist dafür eine einzigartige Methode. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1266105926472108239?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1266105926472108239/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1266105926472108239' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1266105926472108239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1266105926472108239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/12/die-flucht-aus-der-zeit-ist-unmoglich.html' title='Die Flucht aus der Zeit ist unmöglich'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-bA9Ss21hWFg/TujnSo1U7jI/AAAAAAAAA1g/bi6AE0aHXck/s72-c/Bild%2B187.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3614361444100182589</id><published>2011-12-05T13:07:00.000-08:00</published><updated>2011-12-05T13:23:14.531-08:00</updated><title type='text'>Die Augenblicke kommen und gehen</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-eiQ2yBc0njM/Tt0zElNlxcI/AAAAAAAAA1U/RfXXzyv29AM/s1600/Bild%2B186.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5682754458613040578" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-eiQ2yBc0njM/Tt0zElNlxcI/AAAAAAAAA1U/RfXXzyv29AM/s320/Bild%2B186.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen erklärt, wie die Wirklichkeit der vergangenen Augenblicke in die jetzige Gegenwart hineinreicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wie könnte jene Zeit des Ersteigens des Berges und Überqueren des Flusses etwas anderes sein, als genau die Sein-Zeit zu verschlucken und (wieder) auszuspeien, (jetzt da wir) im Juwelen-Palast mit schönen purpurnen Türmen (sind)?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt in unseren Ohren recht fremdartig. Was ist damit gemeint? Aus meiner Sicht geht es hier um die Sein-Zeit der jeweiligen Augenblicke, in welcher von uns der Berg erstiegen und der Fluss überquert wurde. Auch damals war es die Sein-Zeit, die identisch mit der Wirklichkeit war. Das heißt, die beiden Handlungen – Ersteigen und Überqueren – vollzogen sich im Gleichgewicht des Augenblicks und damit in der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzelnen Augenblicke werden in der Sprache Dōgens „verschluckt“ und sofort wieder „ausgespien“ – eine sehr drastische Ausdrucksweise. Damit ist die Abfolge der einzelnen Augenblicke gemeint, die kommen und gehen. Der Juwelen-Palast mit purpurnen Türmen ist Symbol für einen sehr schönen und angenehmen Aufenthaltsort, der einen Gegensatz zur damaligen Mühsal der Überquerung von Bergen und Flüssen bildet. Diese Mühsal können wir auch als Übungspraxis deuten, aber auch die Praxis findet in der Sein-Zeit statt, ganz in der Gegenwart. Die Augenblicke der Praxis haben eigene große Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der früher erwähnte goldener Buddha steht symbolisch für die Wirklichkeit des umfassenden Buddha-Dharma, die ebenfalls im Jetzt der Gegenwart wirklich und daher strahlend und golden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Genauso bezieht sich das buddhistische Grundprinzip von gestern und heute genau auf Augenblicke, in denen wir direkt in die Berge gehen und über Tausende oder Zehntausende Gipfel hinwegschauen. Es bezieht sich nicht darauf, was (in unserem Denken scheinbar) vergangen ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Indem Dōgen die vielen Berggipfel erwähnt, stellt er einen sehr konkreten Bezug zum Beobachten und Erfahren im Gebirge her. Dafür müssen wir aufmachen, die Berge im Augenblick in uns hineinehmen. Eine solche Augenblicklichkeit der Wirklichkeit umfasst das Heute genauso wie das Gestern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten uns daher immer bewusst sein, dass eine nur abstrakte Erinnerung an vergangene Gegenstände oder Vorgänge ungenau ist. Wir sollten alles so erfahren, wie es sich zu dem damaligen Zeitpunkt als Sein-Zeit wirklich ereignete. Das Gleiche gilt für die früher erwähnte Statue des Tempelwächters mit drei Köpfen und acht Armen, die augenblicklich als meine Sein-Zeit erfahren wird, also von dieser jetzigen Sein-Zeit nicht getrennt werden kann. Der Tempelwächter ist dann und nur dann Wirklichkeit und nicht nur äußere rituelle Form.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3614361444100182589?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3614361444100182589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3614361444100182589' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3614361444100182589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3614361444100182589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/12/die-augenblicke-kommen-und-gehen.html' title='Die Augenblicke kommen und gehen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-eiQ2yBc0njM/Tt0zElNlxcI/AAAAAAAAA1U/RfXXzyv29AM/s72-c/Bild%2B186.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5311583087981565437</id><published>2011-11-28T14:09:00.000-08:00</published><updated>2011-11-28T14:16:43.489-08:00</updated><title type='text'>Was ist die Vergangenheit der Sein-Zeit?</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wQXpVy21AcE/TtQHpahKZeI/AAAAAAAAA1I/q6yW0Y-x3BA/s1600/Bild%2B185.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5680173438095484386" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-wQXpVy21AcE/TtQHpahKZeI/AAAAAAAAA1I/q6yW0Y-x3BA/s320/Bild%2B185.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Wie behandelt Dōgen die Vergangenheit nach dem Verständnis der Sein-Zeit, die damals Wirklichkeit war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„(Zur Sein-Zeit) ist zu sagen, dass ich dort in jener Zeit war, als ich einen Berg erstieg oder einen Fluss durchquerte. Dort muss Zeit in mir gewesen sein. Ich existiere jetzt tatsächlich, (sodass) die Zeit sich (seit dem) nicht (von mir) entfernt haben kann (, sie hat mich niemals verlassen). Wenn die Zeit nicht die Form des Verlassens und Kommens hat, ist die Zeit des Ersteigens eines Berges (bis jetzt) das Gegenwärtige als Sein-Zeit.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das klingt ziemlich kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: In der damaligen Situation war die Sein-Zeit der Wirklichkeit in mir und mit mir identisch. Das gilt auch für den jetzigen Augenblick, also hat sie mich niemals verlassen. Damals war der gegenwärtige Augenblick die ganze Existenz und Wirklichkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch wenn ich daran zurückdenke, ist dies von großer Bedeutung, weil ich den Berg und den Fluss nicht als von mir getrennte Objekte erinnern sollte, die ganz weit von mir entfernt sind. Damals waren sie gegenwärtige Augenblicke der lebendigen Existenz und damit die Sein-Zeit.&lt;br /&gt;Diese Sein-Zeit ist dauernd mit mir identisch gewesen und hat mich niemals verlassen, bis zum Jetzt der Gegenwart. Die Prozesse des Bergsteigens und Durchquerens des Flusses sollte ich also nicht als eine frühere, von mir unabhängige Zeitstrecke ansehen, sondern als frühere existenzielle Augenblicke: Ich war damals in der Sein-Zeit und bin auch jetzt in der Sein-Zeit.&lt;br /&gt;Nishijima erläutert diese fundamentale Lehre: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Das besagt, dass ich damals, in jenem Augenblick wirklich existiert habe, als ich den Berg erstieg und den Fluss überquerte. Daher habe ich genau zu jener Zeit existiert und es war und ist unmöglich für mich, die Zeit zu verlassen&lt;/em&gt;“ Und er fasst zusammen: „&lt;em&gt;Ich habe im Augenblick der ganzen Wirklichkeit den Berg erstiegen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen sagt weiter:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn Zeit nicht die Form des Verlassens und Kommens hat (lineare Zeit), habe ich den gegenwärtigen Augenblick der Sein-Zeit, der genau die Sein-Zeit ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Verlassen und Kommen haben für den Augenblick also keine große Bedeutung. Vereinfacht kann man sagen:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Der Augenblick ist das Eingangs-Tor zum wirklichen Sein, zum wahren Selbst und damit zur Buddha-Natur. Ohne ethisches Handeln im Augenblick kann die Buddha-Natur ihre ursprüngliche Natur gar nicht verwirklichen“. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;Dōgen unterstreicht den fundamentalen Unterschied zwischen der linearen Zeit als Zeitstrecke, die Kommen und Gehen umfasst, und der wirklichen existenziellen Sein-Zeit im Augenblick. Gleichzeitig stellt er den Bezug zum Selbst her, das identisch mit dem Gleichgewicht im Augenblick ist. Und Zazen ist die einzigartige Methode, um die Buddha-Natur zu verwirklichen.&lt;br /&gt;In einer Fußnote des Shōbōgenzō erläutern Nishijima und Cross, dass Dōgen zwar die Sichtweise der Zeit als eine Linie einbezieht, aber der Zeit-Punkt oder Augenblick ist die ursprüngliche Wirklichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zweifellos ist die uns bekannte lineare Zeit für viele organisatorische Bereiche des Lebens nützlich, wenn es zum Beispiel um Verabredungen zu einem bestimmten beruflichen oder privaten Termin geht. Aber das eigentliche existenzielle Erleben, das Dōgen als Sein-Zeit bezeichnet, findet nur in der Wirklichkeit der Gegenwart statt. Die lineare Zeit hat zwar die Funktion einer guten Organisation, ist aber kein inhaltlichen Erleben und nicht das wahren Sein. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5311583087981565437?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5311583087981565437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5311583087981565437' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5311583087981565437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5311583087981565437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/11/was-ist-die-vergangenheit-der-sein-zeit.html' title='Was ist die Vergangenheit der Sein-Zeit?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-wQXpVy21AcE/TtQHpahKZeI/AAAAAAAAA1I/q6yW0Y-x3BA/s72-c/Bild%2B185.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7477664114853268613</id><published>2011-11-21T14:42:00.001-08:00</published><updated>2011-11-21T14:45:48.022-08:00</updated><title type='text'>Das wirkliche Sein im Augenblick: Unsere ursprüngliche Natur</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lyarwKGtTpo/TsrUJ1yiJtI/AAAAAAAAA08/bLv9b3DITC0/s1600/Bild%2B184.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5677583545776875218" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-lyarwKGtTpo/TsrUJ1yiJtI/AAAAAAAAA08/bLv9b3DITC0/s400/Bild%2B184.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen vertieft seine Erläuterungen zur Existenz, Sein-Zeit und damit zu der ganz zentralen Frage: Was ist unsere ursprüngliche Natur, die wir beim Zen wieder entdecken?:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Weil (das wirkliche Sein) nur dieser genaue Augenblick ist, sind alle Augenblicke der Sein-Zeit das Ganze der Zeit und alle existierenden Dinge und alle existierenden Phänomene sind Zeit. Das Ganze der Existenz und das ganze Universum existieren in einzelnen Augenblicken der Zeit.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Das heißt nichts anderes, als dass wir zu unserer ursprünglichen Natur durch die volle Öffnung zum Augenblick finden, am einfachsten durch die einzigartige Methode das Zazen. Oder anders ausgedrückt: Nur das reale Sein im Augenblick der Zeit ist wirklich, er ist der Zugang zu unserer wahren Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sein-Zeit ist die ganze Zeit, weil es daneben keine andere wirkliche Zeit gibt. Demgegenüber ist die lineare Zeit, die keine existenzielle Sein-Zeit ist, nur eine bestimmte Dimension der Zeit, aber sie ist nicht umfassend und nicht unsere existenzielle Wirklichkeit. Wenn wir an die lineare Zeit, glauben, haben wir es ganz schwer, wirklichen Zugang zur psychischen und spirituellen Realität zu bekommen. Die lineare Zeit ist für technische und organisatorische Randbedingungen nützlich, aber mehr auch nicht. Es gibt keine echte Liebe mit der Stoppuhr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein-Zeit und ein wirklich existierendes Phänomen sind also beide die reale Zeit und beide existieren nach Nishijima in jedem Augenblick der Gegenwart:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„In der buddhistischen Philosophie sind Existenz und Zeit immer zu einer Einheit (der Wirklichkeit) verbunden. Wir können daher annehmen, dass die ganze Existenz und das ganze Universum genau zu der Zeit eines jeden Augenblicks existieren.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen bittet uns, gründlich darüber nachzudenken, ob es überhaupt irgendetwas auf der Welt der ganzen Existenz gibt, das aus diesem gegenwärtigen Augenblick der Zeit herausfällt oder sich daraus wegbewegen kann. In diesem Zusammenhang beschreibt er die gewöhnlichen Menschen, die von dem Begriff der Existenz-Zeit nur Ungenaues gehört haben und denken, dass sie selbst vielleicht nur in der Vergangenheit in einer solchen existenziellen Sein-Zeit gelebt haben. Für sie sei die Sein-Zeit dann nur eine Erinnerung im Gehirn, aber nicht die Wirklichkeit, und damit haben sie sich leider schon aus der Gegenwart und dem wahren Sein verabschiedet. Sie meinen vielleicht, dass sie einmal früher, vielleicht für eine bestimmte Zeitstrecke, ein erwachter Mensch oder gar wie ein goldener Buddha gewesen wären, aber das sei jetzt vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie denken vielleicht, dass sie jetzt in einem schönen Palast sitzen, nachdem sie früher bei ihrer Wanderung die Berge mühsam überstiegen und die Flüsse durchquert haben und nun daran zurückdenken. Beides können wir auch als Gleichnis für den Weg der Praxis verstehen. Sie glauben deshalb, dass die Berge und Flüsse ganz weit weg sind und mit ihnen jetzt nichts mehr zu tun haben, bestreiten aber nicht, dass die Berge und Flüsse irgendwie noch existieren. Wörtlich sagt Dōgen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der (erinnerte) Berg und der Fluss sind (so weit entfernt) von mir wie der Himmel von der Erde.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht ihm also darum, Missverständnisse des Begriffs der Sein-Zeit und der menschlichen Existenz aufzuzeigen und klarzustellen, dass die wirkliche Sein-Zeit etwas anderes ist als eine Erinnerung, die wir jetzt vielleicht haben. Er betont, dass umfassende Vernunft des Buddhismus nicht auf eine solche Sichtweise des unterscheidenden Denkens und Erinnerns der gewöhnlichen Menschen beschränkt ist. Erinnern ist nur das Wetterleuchten im Gehirn aber nicht die Realität des Hier und Jetzt selbst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7477664114853268613?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7477664114853268613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7477664114853268613' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7477664114853268613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7477664114853268613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/11/das-wirkliche-sein-im-augenblick-unsere.html' title='Das wirkliche Sein im Augenblick: Unsere ursprüngliche Natur'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-lyarwKGtTpo/TsrUJ1yiJtI/AAAAAAAAA08/bLv9b3DITC0/s72-c/Bild%2B184.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5477814014381773858</id><published>2011-11-14T13:23:00.000-08:00</published><updated>2011-11-14T16:39:09.490-08:00</updated><title type='text'>Gibt es das wahre Selbst ohne die Zeit?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-gj3tUmX3R7w/TsGHeDK5uCI/AAAAAAAAA0w/nZp2G6OgeZU/s1600/Bild%2B183.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 214px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674965955780392994" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-gj3tUmX3R7w/TsGHeDK5uCI/AAAAAAAAA0w/nZp2G6OgeZU/s320/Bild%2B183.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Nishijima Roshi rät uns immer ganz genau hinzusehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Weil alle Dinge und Phänomene genau so existieren, wie sie sind, sollten wir durch die (praktische) Erfahrung studieren, dass (sehr) verschiedenartige Phänomene und viele Dinge auf der Erde existieren“.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im ZEN-Buddhismus ist das echte Handeln in unserem Leben von zentraler Bedeutung. Daher fährt er fort: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die Existenz von uns selbst ist die Existenz unseres Handelns (im Augenblick der Zeit) und daher ist es sonnenklar, dass wir genau selbst Zeit sind.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er bringt damit das Handeln im Augenblick ein und stellt fest, dass die wahre Existenz unser offenes Selbst ist, also unser freies Leben im Gleichgewicht: Nicht das egoistische verkrampfte Ich, das allein auf sich konzentriert ist, das unbedingt etwas haben will oder andere hasst und ablehnt. Das bedeutet, dass Dōgen den Menschen in seiner Wirklichkeit durch dessen Handeln im jeweiligen Augenblick beschreibt. Das ist ein radikaler Paradigmenwechsel weg von der Person hin zur Handlung. Die Vorstellungen und vorgefassten Meinungen über „den Menschen“ sind demnach eine grobe Abstraktion und missachten seine einzelnen wirklichen Handlungen und Handlungselementen. Solche Vorstellungen sind meistens weit von der Wirklichkeit entfernt und oft ganz falsch. Daran sollten wir uns immer wieder erinnern!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch die moderne Psychologie betont die große Vielfältigkeit des Menschen, der in bestimmten Situationen und bei bestimmten Handlungen sehr unterschiedliche Seiten zeigen kann. Eine monolithische Einheitlichkeit eines Charakters oder der Psyche des Menschen ist daher eine gedachte Fiktion und Täuschung, die oft eher zu Verwirrungen und Fehleinschätzungen führen, als dass sie weiterhelfen. Erschwerend kommt dann häufig noch hinzu, dass man das eingebildete, auf sich selbst bezogene Ich mit dem wahren offenen Selbst verwechselt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine Handlung findet immer im Augenblick statt. Sie ist auch für den gesunden Menschenverstand ohne die Existenz-Zeit undenkbar. Die angebliche Konstanz eines Menschen im Ablauf der Zeit erweist sich schon durch diese einfache Überlegung als falsch: die Handlungs-Augenblicke sind das Wesentliche des Menschen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber wir sollten unsere Erwartungen nicht zu hoch schrauben:&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Solches Hin und Her ist ein erster Schritt (auf dem Weg) der Praxis. Wenn wir im Bereich des Unfassbaren ankommen, gibt es hier und jetzt genau (ein) konkretes Ding und ein (konkretes) Phänomen. Diese sind (jenseits) des intellektuellen Verstehens der Phänomene und Dinge und sind (jenseits) des Nicht-Verstehens“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Leben besteht aus vielfältigen Bewegungen, aus oft ungeordnetem scheinbaren oder wirklichen Durcheinander, aus Kommen und Gehen: Das meint Dōgen mit dem „Hin und Her“. Aber das ist der Anfang der Übungspraxis, durch die wir in eine neue Phase unseres Lebens eintreten; zum Beispiel wenn wir den klaren Entschluss gefasst haben, uns auf den Weg des Buddha-Dharma und der Wahrheit zu begeben. Wir erkennen dann auch, dass Denken und Worte eine bestimmte Grenze haben, die mit dem unterscheidenden Verstand allein nicht überschritten werden kann. Die große Wahrheit und überhaupt die wirklichen Dinge und Phänomene dieser Welt sind letztlich mit dem Denken niemals vollständig fassbar. Sie sind eine Wirklichkeit, die über unser Denken und unsere Emotionen hinausgeht, was sich zum Beispiel beim Bodhisattva-Handeln zeigt. Sie benötigen eine geschulte intuitive Vernunft im Augenblick.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen beschreibt auch an anderer Stelle, dass der Geist und damit die Einheit von Körper-und-Geist intellektuell nicht erfasst werden können. Nishijima Roshi bezeichnet dies als das „höchste Unfassbare“ und schreibt dazu: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Ein solches Kommen und Gehen ist der Anfangspunkt der Praxis. Im Falle des Ankommens beim höchsten Unfassbaren ist die Situation jedoch unteilbar genau eine Sache oder ein Phänomen. Dies ist das (wahre) Verstehen jenseits des „Verstehens“. Oder es ist das (wirklich) Verstehen eines Dinges jenseits eines (vorgestellten) Dinges.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das unterscheidende Denken ist daher für die große spirituelle Wirklichkeit unbrauchbar und der Dualismus wird im höchsten Zustand außer Kraft gesetzt. Wahres Leben und Zeit sind im Augenblick zu einer Einheit verschmolzen. Das macht frei und gibt Energie.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5477814014381773858?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5477814014381773858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5477814014381773858' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5477814014381773858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5477814014381773858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/11/gibt-es-das-wahre-selbst-ohne-die-zeit.html' title='Gibt es das wahre Selbst ohne die Zeit?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-gj3tUmX3R7w/TsGHeDK5uCI/AAAAAAAAA0w/nZp2G6OgeZU/s72-c/Bild%2B183.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2239200356040077040</id><published>2011-11-07T11:17:00.000-08:00</published><updated>2011-11-07T11:25:45.120-08:00</updated><title type='text'>Erweckung der genauen Wirklichkeit im Augenblick</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZsGLEOI7oVM/TrgwVYLyiLI/AAAAAAAAA0k/TkEiq9KKkvw/s1600/Bild%2B182.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672336874500425906" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZsGLEOI7oVM/TrgwVYLyiLI/AAAAAAAAA0k/TkEiq9KKkvw/s320/Bild%2B182.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; formuliert die Übereinstimmung der Zeit im Augenblick:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Daher kann sich zum selben Augenblick das Erwecken des Willens zur Wahrheit ereignen und derselbe Wille zur Wahrheit kann sich zum selben Augenblick ereignen. Die Praxis und die Verwirklichung der Wahrheit sind auch in (ein und) derselben Situation (und im selben Augenblick).“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Derartige Augenblicke sind Ereignisse von größter Bedeutung im Leben eines Menschen. Sie geschehen im gegenwärtigen Jetzt, sind also weder die allmählich verblassende oder romantisierende Erinnerungen an die Vergangenheit, noch sind sie Hoffnungen, Erwartungen oder Ängste für die Zukunft. Das sind nur Bereiche des Denkens und der Psyche aber nicht die leuchtende Wirklichkeit.&lt;br /&gt;Nun kommt Dōgen auf das eigene Selbst zu sprechen und erklärt, dass auch das Selbst die Sein-Zeit ist:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Indem wir das Selbst in Ordnung bringen, sehen wir, was es ist. Die Wahrheit, dass das Selbst (genau) Zeit ist, ist so beschaffen.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er spricht hier nicht nur vom erwachten Selbst, sondern formuliert diese Aussage zur Sein-Zeit ganz allgemein, also für Dich und mich, wie wir sind. Er sagt zur Sein-Zeit, dass nichts in diesem Universum unabhängig von der wahren Zeit ist; nichts in unserer Welt und nichts in unserem Leben. Wenn wir unser Leben in Ordnung bringen, können wir nach Dōgen das Selbst in diesem Augenblick genau so sehen, wie es ist. Nishijima unterstreicht: „&lt;em&gt;Daher ist es sehr klar, dass wir genau Zeit sind&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen fährt fort: „&lt;em&gt;Wir sollten in der Praxis lernen, dass die ganze Erde wegen dieser Wahrheit unzählige Phänomen und Hunderte von Dingen einschließt und dass jedes Phänomen und jedes Ding auf der ganzen Erde (wirklich) existiert.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die einzelnen Dinge und Phänomene dieser Welt, also die Dharmas, sollten wir in der Praxis genau so erfahren und sehen, wie sie sind, also nichts hinzusetzen und nichts wegnehmen. Vor allem durch Ideologien werden die Menschen zu ganz einseitigen Bewertungen verführt, sie denken oder fantasieren dann zusätzliche Phänomene hinzu, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Oft geschieht dies unbewusst. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dieses Thema behandelt Dōgen zum Beispiel eingehend im Kapitel über die Wirklichkeit des Mondes. Einerseits reduzieren wir den wirklichen Mond häufig auf ganz wenige Formen, etwa auf den Vollmond als Symbol der Erleuchtung oder auf eine schmale Sichel, während er sich jedoch dauernd verändert und schon während einer Nacht die sichtbare Form nicht dieselbe bleibt. In jedem Augenblick sieht er anders als vorher aus. So unendlich vielfältig ist die Welt, in der wir leben!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Andererseits erzeugen wir künstlich im Geist durch Illusionen und Täuschungen viele angeblich verschiedene Monde, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Deshalb fordert uns der Buddhismus auf, auch die Formen oder – wie es hier heißt – die Dinge und Phänomene genau so in der Praxis zu erfahren, wie sie sind. Immer ganz genau hinsehen und in sich aufnehmen; dann ist man auch vor Täuschungen durch andere geschützt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2239200356040077040?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2239200356040077040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2239200356040077040' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2239200356040077040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2239200356040077040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/11/erweckung-der-genauen-wirklichkeit-im.html' title='Erweckung der genauen Wirklichkeit im Augenblick'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ZsGLEOI7oVM/TrgwVYLyiLI/AAAAAAAAA0k/TkEiq9KKkvw/s72-c/Bild%2B182.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-481861557936884261</id><published>2011-10-31T11:12:00.001-07:00</published><updated>2011-10-31T11:15:40.610-07:00</updated><title type='text'>Im Einklang mit den Gesetzen des Universums</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4H4rOF0K2qE/Tq7lYvUPkCI/AAAAAAAAA0Y/oNiylIfjtCQ/s1600/Bild%2B181.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669721194087026722" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-4H4rOF0K2qE/Tq7lYvUPkCI/AAAAAAAAA0Y/oNiylIfjtCQ/s320/Bild%2B181.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen geht es nun im Zusammenhang mit der Sein-Zeit und dem Augenblick um Ordnung, aber nicht im alltäglichen Sinne, sondern um eine ganz besondere für uns wichtige Ordnung: die des Universums und des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir bringen uns selbst in Ordnung und sehen (den entstandenen Zustand) wie das ganze Universum. Jeder einzelne Mensch und jedes Objekt in diesem ganzen Universum sollten als einzelner Augenblick der Zeit erblickt werden.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Was meint er damit? Er unterstreicht mit diesen Sätzen nachdrücklich, dass jeder Mensch und jede Sache als Augenblick oder Zeitpunkt, also Sein-Zeit, angesehen werden sollten. Die heißt in der Gegenwart ganz präsent zu sein, in jedem wertvollen Augenblick! In unserem Leben ordnen wir durch die wesentlichen, spirituellen Augenblicke uns selbst und betrachten dies mit Recht als die Welt und das Universum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles innerhalb dieses Universums sollten wir als Augenblicke der Zeit sehen und verstehen. Das Universum hat nach Dōgen genau die natürliche Ordnung wie wir selbst. Nishijima sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ich bin geordnet wie das Universum und jeder Mensch und jedes Ding sind genau dasselbe wie jede einzelne Zeit.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Nach Dōgen bedeutet Erleuchtung, dass wir mit den Gesetzen des Universums im Einklang sind, uns also in derselben Weise ordnen. Als Anschauung für die einzelnen Augenblicke wählt er die Objekte der Welt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ein Objekt behindert nicht ein (anderes) Objekt, genau wie ein Augenblick der Zeit keinen (anderen) Augenblick der Zeit behindert. Aus diesem Grund gibt es Entschlüsse des Geistes, die im selben Augenblick der Zeit gefasst werden, und es gibt Augenblicke der Zeit, in denen derselbe Entschluss des Geistes gefasst wird. Mit der Praxis und Verwirklichung der Wahrheit verhält es sich ebenso.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Hier vergleicht Dōgen die Unabhängigkeit der Augenblicke der Zeit mit der Unabhängigkeit von einzelnen Objekten. Er wendet die Lebensphilosophie des Augenblicks auf unseren Entschluss an, nach der Wahrheit zu streben und somit den Weg des Buddha-Dharma zu beginnen. In anderen Kapiteln behandelt er im Einzelnen, wie wichtig es ist, den Willen zur Wahrheit zu erwecken und den Entschluss zu fassen, den Buddha-Weg zu gehen. Er hebt in den obigen Zeilen hervor, dass dieser fundamentale Entschluss zur Wahrheit bei mehreren Menschen genau im selben Augenblick gefasst werden kann. Das gelte auch für die Praxis und das Erreichen der Wahrheit. Damit ist vor allem die Übungspraxis des Zazen und das Erlangen der buddhistischen Wahrheit, also die Erleuchtung oder das Erwachen, gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz und bündig: Im Mittelpunkt steht die Entscheidung für den Weg der Wahrheit, den Buddha-Weg Augenblick für Augenblick zu gehen; sei es allein oder mit anderen zusammen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-481861557936884261?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/481861557936884261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=481861557936884261' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/481861557936884261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/481861557936884261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/10/im-einklang-mit-den-gesetzen-des.html' title='Im Einklang mit den Gesetzen des Universums'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-4H4rOF0K2qE/Tq7lYvUPkCI/AAAAAAAAA0Y/oNiylIfjtCQ/s72-c/Bild%2B181.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7710566739627111617</id><published>2011-10-24T12:30:00.000-07:00</published><updated>2011-10-24T12:44:14.551-07:00</updated><title type='text'>Aus dem Zeitzwang zum wahren Erleben</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7qR1epso7B4/TqW-PqMqBOI/AAAAAAAAAzo/HREoEI3Twm8/s1600/Bild%2B180.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5667144882350327010" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-7qR1epso7B4/TqW-PqMqBOI/AAAAAAAAAzo/HREoEI3Twm8/s400/Bild%2B180.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen wendet sich dem Problem der Bestimmung nach Maß und Zahl der zwölf beziehungsweise 24 Stunden für die Zeit zu. Er will den Unterschied der wirklich wesentlichen Augenblicke in unserem Leben und der formalen Zeit herausarbeiten, an die wir uns leider so sehr gewöhnt haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wir können niemals messen, wie lang und entfernt oder wie kurz und dringlich zwölf (heute 24) Stunden sind, gleichzeitig nennen wir es ‚zwölf Stunden‘.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Denn in der Tat sagen die Angabe der Zeitdauer von Stunden und Tagen unseres Lebens wenig darüber aus, was wir in bestimmten Augenblicken existentiell oder spirituell erleben. Wir reden zwar von 24 Stunden des Tages, aber genau genommen ist es unmöglich, die Länge oder Kürze einer solchen Zeitstrecke existenziell zu bestimmen. Auch die Dringlichkeit und der Zeitdruck lassen sich logisch nicht exakt bestimmen, aber trotzdem haben wir uns daran gewöhnt – nicht zuletzt aus Bequemlichkeit –, von den 24 Stunden des Tages als einer Zeitstrecke zu sprechen. Eigentlich ist das nur eine Übereinkunft, die keine präzise psychologische Grundlage besitzt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi bemerkt dazu: „&lt;em&gt;Die Bedeutung von ‚Sein-Zeit‘ beinhaltet, dass Zeit genau dasselbe ist wie das Sein. Und das Sein ist in jedem Fall genau dasselbe wie die Zeit. Der goldene Leib von Gautama Buddha, dessen (Standbild) 16 Fuß hoch ist, ist genau der gegenwärtige Augenblick. Weil er der gegenwärtige Augenblick ist, hat er das großartige Leuchten wie die Zeit. Wir sollten studieren, dass die Zeit genau als Zeit verstanden werden sollte, und dies ist dasselbe wie (die Augenblicke der) 24 Stunden des Tages.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine lineare Zeitstrecke ist nicht die Realität des wesentlichen Seins.&lt;br /&gt;Dōgen fährt mit seinem Kommentar fort:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das Verlassen und Kommen der Richtungen und Spuren (der Zeit) sind (nur scheinbar) klar und daher bezweifeln es die Menschen nicht. Sie bezweifeln es nicht, aber dies bedeutet nicht, dass sie (die Zeit wirklich) kennen.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir betrachten die Zeit als Selbstverständlichkeit und die Frage, was denn die Zeit nun wirklich ist, halten die meisten für theoretische Philosophie, die im Alltag keine Bedeutung hat – oder sogar für Haarspalterei. Das ist aber nicht richtig und geht am echten Leben vorbei: auf die wesentlichen Augenblicke kommt es an.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das war wohl schon in früheren Jahrhunderten so, als die Menschen noch viel „mehr Zeit hatten“ und weder über mechanische noch quarzgesteuerte Uhren verfügten, aber umso mehr gilt es in der heutigen Zeit. Unser Alltag ist im beruflichen und privaten Bereich wesentlich festgelegt durch Termine, also Zeitpunkte und Zeitstrecken, vor allem aber durch „Zeitdruck“ und „Zeitmangel“. In diese unwesentliche Zeit sind wir wie eingezwängt: Weg mit diesem Käfig und zur Gegenwart des Tun und Schauen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Für Dōgen ist die Frage nach der Wirklichkeit der Sein-Zeit von ganz zentraler Bedeutung, seine Aussagen ist genau auf den Punkt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7710566739627111617?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7710566739627111617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7710566739627111617' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7710566739627111617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7710566739627111617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/10/aus-dem-zeitzwang-zum-wahren-erleben.html' title='Aus dem Zeitzwang zum wahren Erleben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-7qR1epso7B4/TqW-PqMqBOI/AAAAAAAAAzo/HREoEI3Twm8/s72-c/Bild%2B180.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2985597036133044970</id><published>2011-10-17T12:03:00.001-07:00</published><updated>2011-10-17T12:15:16.569-07:00</updated><title type='text'>Spirituelle Zeit</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4-fzwR24vCY/Tpx8L_8A5iI/AAAAAAAAAzc/m8mGnfZbezE/s1600/Bild%2B179.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 280px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664538976908797474" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-4-fzwR24vCY/Tpx8L_8A5iI/AAAAAAAAAzc/m8mGnfZbezE/s320/Bild%2B179.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Nur in der Wirklichkeit des Hier und Jetzt kann der Mensch nach Dōgen ein erfülltes, freudiges und ausgeglichenes Leben führen. Das bedeutet aber nicht, dass es verboten ist, zu denken und zu überlegen. Es bedeutet schon gar nicht, vernünftige Planungen für die Zukunft zu machen und lebendige klare Erfahrungen einzubeziehen. Ganz im Gegenteil! Ohne Vernunft geht es nicht, aber sie ist kein auf Vorteil bedachtes Kalkulieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen uns im Klaren darüber sein, wann wir uns Vorstellungen und schönen oder erbaulichen Illusionen hingeben, und wann wir in dieser echten Wirklichkeit leben. Und es geht um die spirituelle Wirklichkeit und nicht um Zahlen, Bankonten und Vorteilslogik. Es geht auch nicht um die eigene „Erfolgs-Ethik“, die ja gerade kein Ethos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allzu häufig lassen wir nämlich nur unser eigenes „Heimkino“ im Gehirn ablaufen, das wir jedoch nicht mit der Wirklichkeit verwechseln dürfen. Sie besteht zum Beispiel aus den 24 Stunden des Tages, dem goldenen Körper Buddhas und ist die Zeit als die wahre Sein-Zeit selbst. Das ist die wahre spirituelle Existenz, nach der sich heute so viele Menschen sehnen, weil sie sich nicht mehr gängeln und bedrohen lassen.&lt;br /&gt;Dōgen erläutert das Gedicht (vgl. früherer Block) folgendermaßen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„In diesen Worten ‚manchmal, zur Sein-Zeit‘ ist Zeit schon genau Existenz und jede Existenz ist Zeit. Der 16 Fuß goldene Leib ist selbst Zeit. Weil er Zeit ist, ist er der strahlende Glanz der Zeit. Wir sollten sie als die 24 (wörtlich: zwölf) Stunden des Tages erlernen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ein Hinweis vorab: In China wurde der Tag in zwölf Stunden eingeteilt und so erscheint es wörtlich im obigen Zitat. Gemeint sind damit aber nach unserer heutigen Zeiteinteilung die 24 Stunden des ganzen Tages.&lt;br /&gt;Die Bedeutung der Sein-Zeit als wahre Existenz beinhaltet, dass Zeit und Existenz immer und in jedem Falle eine Einheit bilden. Es gibt also keine wirkliche Existenz außerhalb der Zeit! Wichtig: Hier ist nicht die gedachte, vorgestellte oder berechnete Zeit – also die sogenannte lineare Zeit – gemeint. Es geht um das existenzielle Jetzt der Gegenwart, das mit der Wirklichkeit zusammenfällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen betont, dass wir nicht an die lineare Zeitstrecke von 24 Stunden denken sollten, sondern an die jeweiligen Augenblicke der gegenwärtigen Zeit, die als Zeitpunkt im Jetzt des Augenblicks erfahren wird. Verkürzt heißt das, dass wir den ganzen Tag und die ganze Nacht mit der Sein-Zeit identisch sind. Das ist unser wahres, offenes und lebendiges Selbst. Dōgen beschreibt diese Zeit als strahlend und leuchtend – sie ist also nicht durch Angstdruck, Pessimismus und Grübeleien oder durch illusionäre Euphorie gekennzeichnet. Dies ist der Gleichgewichtszustand in der Gegenwart! Dōgen stellt eine intuitive Verbindung mit den goldenen Buddha-Statuen her, aber er mahnt uns auch, die Statuen und Bilder nicht oberflächlich mit der Wirklichkeit zu verwechseln, denn nur sie ist die Existenz-Zeit. Er erläutet weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die drei Köpfe und acht Arme sind selbst Zeit. Weil sie Zeit sind, sind sie vollständig dasselbe wie die 24 Stunden des Heute.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum? Die Statue des Tempelwächters mit drei Köpfen und acht Armen stand häufig in den buddhistischen Tempeln und war einerseits ein konkreter Gegenstand mit spiritueller Kraft und andererseits durch sein zorniges Aussehen ein Symbol für Ärger, Abwehr oder sogar Aggressivität. Er sollte einerseits das Böse vom Tempel fernhalten und andererseits als menschlicher Zorn interpretiert werden, der berechtigt oder unberechtigt sein mag. Damit stellt Dōgen klar, dass auch unangenehme emotionale Zustände Teil der Sein-Zeit und der Existenz sind. Aber es gibt das begründetes große Vertrauen, dass wir durch den Buddha-Weg zu Frieden, Verantwortung und echter Menschlichkeit kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2985597036133044970?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2985597036133044970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2985597036133044970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2985597036133044970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2985597036133044970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/10/spirituelle-zeit.html' title='Spirituelle Zeit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-4-fzwR24vCY/Tpx8L_8A5iI/AAAAAAAAAzc/m8mGnfZbezE/s72-c/Bild%2B179.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7275474221539583906</id><published>2011-10-09T06:17:00.000-07:00</published><updated>2011-10-09T06:23:54.759-07:00</updated><title type='text'>Die wesentlichen Augenblicke unseres Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8VfjEYPEdqk/TpGfYFElDlI/AAAAAAAAAzU/RTYpVX44Fz8/s1600/Bild%2B178.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 325px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661481442608483922" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-8VfjEYPEdqk/TpGfYFElDlI/AAAAAAAAAzU/RTYpVX44Fz8/s400/Bild%2B178.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Die Gesamtheit der Welt wird durch den höchsten Berg, den tiefsten Ozean, durch den Tempelwächter und die Buddha-Statuen exemplarische beschrieben. Sie alle haben sowohl eine räumliche, konkrete Dimension als auch eine tiefe spirituelle Bedeutung im Buddhismus. Die Gegenstände der buddhistischen Zeremonien, wie Stab und Fliegenwedel, werden ebenso genannt wie die Stützpfeiler des Tempels, die meist außerhalb der Räume des Klosters stehen, und die Steinlaternen, die im Allgemeinen im Klostergarten aufgestellt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den weit verbreiteten chinesischen Familiennamen &lt;em&gt;Chang &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Li&lt;/em&gt; – vergleichbar mit den Namen Schmidt, Müller oder Schulze bei uns (bitte entschuldigen Sie, wenn Sie so heißen) – bezieht das Gedicht auch das Alltagsleben der normalen Familien ein. Am Schluss werden die Erde und der Raum genannt, wodurch die Aussage der ersten Zeile des Gedichts verallgemeinert wird; der Kreis schließt sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeint ist die ganze Welt, die Erde, das Leben und überhaupt alles im Universum. Das heißt, dass die Sein-Zeit im Sinne des Buddhismus unauflösbar mit all diesem verbunden ist und dass das Sein ohne die Zeit überhaupt nicht sein und existieren kann. Auch wir können ohne die Zeit überhaupt nicht leben; es ist wichtig, dass wir uns das wieder klar machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; sagt dazu: „Nach der buddhistischen Lehre existiert alles wirklich genau im gegenwärtigen Augenblick, daher beschreibt das buddhistische Gedicht (des alten Meisters) genau die wirklichen Situationen unseres menschlichen Lebens.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um die wirkliche Existenz-Zeit und die Vielfalt des Lebens. Der Tempelwächter wird meistens mit einem zornigen Gesicht dargestellt, was darauf hinweist, dass sich die Sein-Zeit nicht nur auf heilige und verklärte emotionale Zustände bezieht, sondern genauso auf das wirkliche Leben, in dem es eben auch Zorn und Ärger gibt. Sein und Zeit bilden eine großartige Einheit, die in der erfahrenen und erlebten Wirklichkeit untrennbar miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Trennung in Zeit und eine sachliche oder spirituelle Welt wird nur in unserem Verstand durch Überlegungen und unterscheidendes, dualistisches Denken konstruiert. Mit solchen Gedankenkonstrukten haben wir dann allerdings die Wirklichkeit und Wahrheit des Buddha-Dharma bereits verlassen. Wir „leben“ nur noch im Bereich des Denkens und der Vorstellungen, die oft psychodynamisch durch unbewusste starke Emotionen oder sogar Gier und Hass gesteuert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gibt einen Weg zurück zur Wirklichkeit des Hier und Jetzt: Das ist der Buddha-Weg. Die Zazen-Praxis hilft dabei ganz wesentlich, dass wir uns aus den meist unbewussten, spekulativen und abstrakten „Denknestern“, Täuschungen und Fantasiegebilden sowie den damit verbundenen Emotionen befreien und die Flucht aus der Realität des Lebens radikal beenden. Denn diese Flucht ist nach buddhistischer Lehre eine wesentliche Ursache unseres Leidens, das wir doch gerade überwinden wollen und auch können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7275474221539583906?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7275474221539583906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7275474221539583906' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7275474221539583906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7275474221539583906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/10/die-wesentlich-augenblicke-in-unserem.html' title='Die wesentlichen Augenblicke unseres Leben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8VfjEYPEdqk/TpGfYFElDlI/AAAAAAAAAzU/RTYpVX44Fz8/s72-c/Bild%2B178.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2949729832235918136</id><published>2011-10-03T12:25:00.001-07:00</published><updated>2011-10-03T12:29:03.078-07:00</updated><title type='text'>Die Einheit der Sein-Zeit mit dem Leben und der Welt</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vBhGj3T5wCk/TooMaf4k_7I/AAAAAAAAAzM/zpHHmy5kBIk/s1600/Bild%2B177.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 311px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5659349531119386546" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-vBhGj3T5wCk/TooMaf4k_7I/AAAAAAAAAzM/zpHHmy5kBIk/s400/Bild%2B177.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Der zentralen Frage nach der Zeit wollen wir jetzt nachgehen, indem wir uns dem Kapitel des Shōbōgenzō über die Sein-Zeit widmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meines Wissens hat Philip Kapleau mit Unterstützung von Harada Roshi zum ersten Mal einen Teil dieses Kapitels in eine westliche Sprache übertragen. Nach seiner Überzeugung war Dōgen „&lt;em&gt;wahrscheinlich der glänzendste Geist, den der japanische Buddhimus hervorgebracht hat“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Und weiter:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„In unterrichteten Zen-Kreisen sagt man, dass die tiefsinnigen Kapitel des Shōbōgenzō der Mount Everest des japanischen Buddhismus seien.“&lt;/em&gt; Dabei sei das Kapitel 11 über die Sein-Zeit „&lt;em&gt;vermutlich das tiefsinnigste dieses Buches (Shōbōgenzō)“. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen gelangt zu der radikalen Schlussfolgerung, dass die Wirklichkeit, die Zeit als Gegenwart und das Handeln unauflösbar miteinander verbunden sind! Nur wenn wir dies in unserem Leben praktisch realisieren, sind wir in der Wirklichkeit und Wahrheit, und das ist der Buddha-Dharma oder das Erwachen.&lt;br /&gt;Eine solche Erfahrung kann man besonders klar bei der Zazen-Praxis machen; ich bezeichne sie mit Nishijima Roshi als die erste Erleuchtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zen-Buddhismus legt großen Wert auf das tägliche Leben, in dem sich die Sein-Zeit sowohl in der Zazen-Praxis als auch im Alltagshandeln als erste Erleuchtung ereignen kann. Erleuchtung ist nämlich kein erträumter Idealzustand des Geistes, der unabhängig vom Körper und der Zeit existiert, sondern praktisches Leben im Hier und Jetzt.&lt;br /&gt;Gehen wir nun aber ins Detail und klären die einzelnen Aussagen Dōgens Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;Am Anfang des Kapitels zitiert Dōgen ein Gedicht des alten Meisters &lt;em&gt;Yakusan Igen&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ein ewiger Buddha sagt:&lt;br /&gt;‚Manchmal, zur Sein-Zeit, auf dem höchsten Berggipfel stehend.&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, auf dem Grund des tiefsten Ozeans bewegend.&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, drei Köpfe und acht Arme (des zornigen Tempelwächters).&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, der 16 Fuß (stehende), oder der acht Fuß (sitzende goldene Leib des Buddhas).&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, ein Stab oder ein Fliegenwedel (für die Zeremonien).&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, ein Außenpfeiler (des Tempels) oder eine Steinlaterne.&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, der (ganz normale) dritte Sohn des Chang oder der vierte Sohn des Li.&lt;br /&gt;Manchmal, zur Sein-Zeit, die Erde und der Raum.‘“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gedicht drückt die Einheit der Sein-Zeit mit allen Bereichen und Dingen des Lebens und der Welt aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2949729832235918136?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2949729832235918136/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2949729832235918136' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2949729832235918136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2949729832235918136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/10/die-einheit-der-sein-zeit-mit-dem-leben.html' title='Die Einheit der Sein-Zeit mit dem Leben und der Welt'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-vBhGj3T5wCk/TooMaf4k_7I/AAAAAAAAAzM/zpHHmy5kBIk/s72-c/Bild%2B177.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-592669113280751757</id><published>2011-09-26T09:28:00.001-07:00</published><updated>2011-09-26T09:36:16.385-07:00</updated><title type='text'>Die Sein-Zeit der Wirklichkeit im Hier und Jetzt (Uji)</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Et5pVCpM4kI/ToCogxmqLKI/AAAAAAAAAy4/XTMW8OZR5Kg/s1600/Bild%2B176%25282%2529.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656706413002108066" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-Et5pVCpM4kI/ToCogxmqLKI/AAAAAAAAAy4/XTMW8OZR5Kg/s320/Bild%2B176%25282%2529.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgens Ausführungen über die „Sein-Zeit“ zählen zweifellos zu den wichtigsten Texten des Buddhismus, aber sie erschließen sich uns westlichen Menschen nicht leicht. Trotzdem wollen wir uns jetzt daran wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stark verkürzt ausgedrückt bedeutet die Sein-Zeit, dass unser wahres Leben und Handeln, also das existenzielle Sein, nicht von der Zeit und dem Augenblick getrennt werden kann, in dem alles stattfindet. Wenn wir das ganz klar selbst erfahren, befinden wir uns in der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich spreche im Folgenden von der „linearen Zeit“ im Gegensatz zur „Sein-Zeit“, wenn die uns vertraute Vorstellung gemeint ist, dass die Zeit von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft wie eine Linie verläuft. Diese lineare Zeit hat jedoch in diesem Kapitel Dōgens nur eine nebengeordnete Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;em&gt;U&lt;/em&gt; im japanischen Titel bedeutet „Existenz“ und &lt;em&gt;ji&lt;/em&gt; heißt „Zeit“. Also kann man &lt;em&gt;Uji&lt;/em&gt; mit „Existenz-Zeit“ oder „Sein-Zeit“ übersetzen. Wichtig ist, dass es sich hier bei dem Begriff „Sein“ nicht um ein unverändertes „ewiges Sein“ handelt, wie es in der europäischen Philosophie häufiger beschrieben wird. Dōgens realistisches Verständnis der Zeit und des Seins geht von unserem Leben und Handeln im Augenblick aus und nicht von abstrakter Dauerhaftigkeit oder gar Ewigkeit. Das Sein der Wirklichkeit lässt sich nach Dōgen von der Zeit überhaupt nicht trennen. Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beides bildet in der Wirklichkeit eine Einheit – nur im theoretischen Denken kann man Sein und Zeit überhaupt voneinander trennen und unterscheiden. Durch eine solche Unterscheidung geht jedoch die entscheidende Qualität der Wirklichkeit und der Existenz gerade verloren, die im Buddhismus und besonders in diesem Kapitel im Mittelpunkt steht. Wir landen dann im Elfenbeintürmchen der Philosophie. Im gegenwärtigen Augenblick stoßen die Vergangenheit, die immer Erinnerung in unserem Gehirn ist, und die Zukunft, die eine Erwartung darstellt, genau zusammen. Das und nur das ist die Wirklichkeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zu vergessen: Das Handeln ist bei Dōgen die Grundvoraussetzung für die Wirklichkeit. Handeln ist ohne Zeit unmöglich, sodass die Sein-Zeit in der buddhistischen Erfahrung und Lehre identisch mit dem Augenblick des Handelns ist. An diesem Punkt schlagen Nishijima Roshi und M. Cross die Brücke zur westlichen Philosophie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„So erinnert die Sichtweise der Zeit im Buddhismus an den Existenzialismus in der modernen Philosophie. Es ist sehr wichtig, die buddhistische Sichtweise der Zeit zu verstehen, um die wahre Bedeutung des Buddhismus zu erfassen“.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;In der Tat ist auch im Existenzialismus die Frage nach der wirklichen Zeit von zentraler Bedeutung. &lt;em&gt;Martin Heidegger&lt;/em&gt; hat sein großes Werk &lt;em&gt;Sein und Zeit&lt;/em&gt; genannt. In der Philosophie der Gegenwart hat sich &lt;em&gt;Rolf Elberfeld&lt;/em&gt; in seinem Buch "Phänomenologie der Zeit im Buddhismus, Methoden interkulturellen Philosophierens" intensiv mit diesem Thema beschäftigt und auf den Buddhismus zurückgegriffen. Auch in der westlichen Welt und im westlichen Denken rückt also die Wirklichkeit der wahren Zeit immer mehr ins Blickfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Psychologie beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Wirklichkeit und Zeit. &lt;em&gt;Sigmund Freud, Verena Kast&lt;/em&gt; und andere namhafte Psychologen haben herausgearbeitet, dass man sich der Wirklichkeit unbedingt stellen muss, um psychisch gesund zu sein oder zu werden. Und: Erleuchtung ist das Verschrotten des eigenen Käfigs, den wir uns aus Vorurteilen, Gier, Hass und Verblendung selbst gebaut haben.&lt;br /&gt;Diese Erkenntnis bildet die Grundlage wirkungsvoller Therapien – vor allem bei tiefenpsychologisch orientierten Ansätzen –, bei denen der Therapeut gemeinsam mit dem Patienten Verdrängungen aufdeckt, bewusst macht und neu bewältigt. Auf diese Weise kommt der psychische Heilungsprozess in Gang, durch den man der Wirklichkeit ins Auge sehen kann und zurück in ein gesundes Leben findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nakagawa Roshi schreibt zum Thema Zeit:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn man Zeit tief begreift, findet man das wahre Leben. So möchte ich spontan auf die Frage antworten, ob man dem Druck der Zeit entfliehen kann. Doch dann kommt sofort die Frage: Was ist überhaupt die Zeit?“. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dieser Frage möchte ich nun in diesem Blog nachgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-592669113280751757?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/592669113280751757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=592669113280751757' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/592669113280751757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/592669113280751757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/09/die-sein-zeit-der-wirklichkeit-im-hier.html' title='Die Sein-Zeit der Wirklichkeit im Hier und Jetzt (Uji)'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Et5pVCpM4kI/ToCogxmqLKI/AAAAAAAAAy4/XTMW8OZR5Kg/s72-c/Bild%2B176%25282%2529.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5760432265884985100</id><published>2011-09-19T14:24:00.001-07:00</published><updated>2011-09-19T14:27:51.103-07:00</updated><title type='text'>Zazen auf dem Dharma-Weg</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2-u4Kj3gKzI/TnezN0UyPfI/AAAAAAAAAyw/hf8AGGUNby0/s1600/Bild%2B175.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5654184907152440818" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-2-u4Kj3gKzI/TnezN0UyPfI/AAAAAAAAAyw/hf8AGGUNby0/s320/Bild%2B175.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Alle Worte der Lehre, und seien sie auch noch so poetisch oder scharfsinnig, können immer nur auf die große Wahrheit hinweisen, sie aber nicht ersetzen. Sie sind dauernd in Gefahr, in Spitzfindigkeiten auszuarten oder romantische Träumereien zu erzeugen, die vom Hier und Jetzt wegführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen macht deutlich, dass die Zazen-Praxis uns Klarheit gibt, wenn unser Geist sich in abstrakten Vorstellungen verloren hat, und uns in die Gegenwart des Hier und Jetzt als Einheit von Körper und Geist zurückholt. Dann wird auch die dualistische Trennung von Welt und Ich überwunden und wir finden zur umfassenden Einheit zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So könne man die große buddhistische Wahrheit empfangen, sie schauen und im Handeln benutzen. Nach Dōgens Erfahrung ist Zazen als Übung des Gleichgewichts – so hat es Nishijima Roshi formuliert – von unschätzbarem Wert und darf auf keinen Fall auf dem Dharma-Weg ausgelassen werden, indem man sich zum Beispiel nur auf die übrigen Bereiche des Achtfachen Pfades zur Überwindung des Leidens konzentriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei darf man sich auch nicht mit der Bezeichnung „Zen-Schule“ aufhalten, denn sie wurde der Gruppe um den indischen Meister &lt;em&gt;Bodhidharma&lt;/em&gt; erst später in China gegeben, als er dort die Zazen-Praxis übte und die damaligen chinesischen Mönche und Laien noch wenig Verständnis dafür hatten. Zazen ist keine bestimmtem Schule und nichts anderes als genau der Samādhi nach der authentischen Lehre Gautama Buddhas, die Bezeichnung ist daher von untergeordneter Bedeutung. Bereits in den Reden Gautama Buddhas heißt es häufig, dass man sich mit gekreuzten Beinen an einem ruhigen Ort im Samādhi niedersetzen solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zazen kann jeder praktizieren, unabhängig davon, ob er gemäß der buddhistischen Lehre und nach den buddhistischen Geboten ein vollständig reines Leben führt oder nicht. Diese Praxis ist also keinesfalls nur den Mönchen und Nonnen mit „reinem Lebenswandel“ vorbehalten, sondern steht jedem offen und sollte auch von jedem geübt werden. Dabei ist es laut Dōgen völlig unsinnig, den Wert des Menschen nach Mann und Frau zu unterscheiden. Auch viel beschäftigte Laien sind gut beraten, Zazen zu praktizieren, selbst wenn der Tagesablauf durch die Arbeit weitgehend ausgefüllt ist und scheinbar keine zeitliche Lücke besteht, um zu praktizieren. Wer das Streben und die Entschlossenheit zur Wahrheit mit der Übungspraxis des Zazen verbindet, werde trotz seiner weltlichen Aufgaben und Pflichten zweifellos zur Klarheit gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die scheinbare Erkenntnis, dass unser Geist ohne Anstrengung schon immer Buddha sei, muss ebenfalls als bloße Vorstellung, Illusion und falsche Theorie durchschaut werden, kann niemals die große Kraft der Übungspraxis in der Gegenwart erreichen und grenzt wahrhaftig an Populismus. Das Wissen allein kann ohne die Einheit von Körper-und-Geist und das Handeln im Augenblick nicht die nötige Kraft und Ausdauer entwickeln, die erforderlich sind, um zur Wahrheit zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Unterschied zwischen Wissen und Reden einerseits und der ganzheitlichen Erfahrung im Handeln in der Einheit von Geist, Psyche, Körper, Universum und Selbst andererseits wird im Zen-Buddhismus immer wieder hervorgehoben und ist zweifellos ein ganz wesentlicher Beitrag für unsere westliche Kultur, in der die einseitige Theorie meist überschätzt wird und der Idealismus nur allzu leicht in gefährliche Ideologien umschlägt. Dann sind Lehre und Praxis meilenweit von einander entfernt und der Geist ist total unklar! Dies führte leider immer wieder zu großen Katastrophen und furchtbaren Kriegen mit all ihren Brutalitäten und Unmenschlichkeiten, die wir gerade in Deutschland erleben mussten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5760432265884985100?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5760432265884985100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5760432265884985100' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5760432265884985100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5760432265884985100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/09/zazen-auf-dem-dharma-weg.html' title='Zazen auf dem Dharma-Weg'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-2-u4Kj3gKzI/TnezN0UyPfI/AAAAAAAAAyw/hf8AGGUNby0/s72-c/Bild%2B175.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-944520234016616817</id><published>2011-09-16T03:08:00.000-07:00</published><updated>2011-09-16T03:21:31.161-07:00</updated><title type='text'>Die erste Erleuchtung des Zazen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pIQBBAo0HFk/TnMgoRB5CGI/AAAAAAAAAyo/o4U9-eQUUbk/s1600/Bild%2B174.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 306px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652897833418295394" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-pIQBBAo0HFk/TnMgoRB5CGI/AAAAAAAAAyo/o4U9-eQUUbk/s400/Bild%2B174.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Der große lebende Meister Nishijima Roshi bezeichnet den Zustand des Zazen als die erste Erleuchtung und genau die Erfahrung, in diesem Augenblick ein Buddha zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Erleuchtung ist aber kein willentliches und absichtsvolles Tun und nicht das Erreichen eines ersehnten Zieles, denn dadurch würde das wahre Handeln des Zazen im natürlichen Zustand gerade unmöglich und verhindert werden. Zazen soll nicht verknüpft sein mit der Erwartung, etwas Grandioses zu erhalten, beziehungsweise den eigenen Aufwand mit besserer Münze zurückzubekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von wesentlicher Bedeutung ist allerdings der feste und klare Wille zur Wahrheit und das tiefe Vertrauen, dass die Wirklichkeit und Wahrheit des Lebens und der Welt das Leiden überwinden und auflösen. Vertrauen ist nicht unkritischer Glaube, denn die unmittelbare Wirkung des Zazen kann und soll jeder genau bei sich selbst analysieren. Wenn der Wille zur Wahrheit einen Menschen auf den Buddha-Weg geführt hat und der Betreffende Zazen praktiziert, ereignet sich die direkt erste Erleuchtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann verschwinden die Gedanken des gewöhnlichen Verstandes und die von Gier gesteuerten Emotionen und Ängste. Dann verflüchtigen sich Zwangsvorstellungen und Zwangsbilder.&lt;br /&gt;Dōgen grenzt Zazen als Streben nach der Wahrheit von falschen oder unklaren Lehrmeinungen ab. Er widerlegt vielfältige Argumente seiner Zeit gegen die Zazen-Praxis. Dabei vertieft er die wahre Bedeutung und Kraft des Zazen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er nennt die Zazen-Praxis das wahre Tor zum Buddha-Dharma und macht auf die Frage, ob dies das einzige richtige Tor sei, ganz deutlich, dass alle Buddhas und Vorfahren im Dharma des westlichen Himmels (Indien) und des östlichen Landes (China) den großen Weg tatsächlich durch Zazen vollendet haben.&lt;br /&gt;Dies sei keineswegs müßiges Sitzen in Untätigkeit. Das Lesen der Sūtras und Rezitieren von Buddhas Namen komme dem Zazen keineswegs gleich, denn dies sei der Samādhi der Buddhas, „in dem sich das Selbst empfängt und sich erfährt“. Er beschreibt es als Erfahrung und intuitive Erkenntnis jenseits des gewöhnlichen Denkens des Alltags. In seiner Klarheit und Einfachheit könne man Zazen fast als schmucklos bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Romantische Verzierungen und Träumereien sind ihm fremd. Einseitige Verstandestätigkeit, Einbildungen, Vorstellungen und Erinnerungen sind etwas anderes als diese Übungspraxis, die niemals nach Ruhm, Gewinn und Ich-Überhöhung strebt, sondern sich im Handeln selbst erfüllt und genau dadurch vollendet wird. Zazen als Kern des Zen-Buddhismus übersteigt Mythos und Ideologie und hat mit Populismus nichts gemein. Diese Praxis ist keine einseitige körperliche und auch keine asketische Übung, denn dadurch würde die Einheit von Körper-und-Geist gerade zerstört werden und wir wären im körperlichen Materialismus gefangen. Zazen gleicht also dem Yoga, das von Anfang an die Einheit von Körper-und-Geist voraussetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-944520234016616817?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/944520234016616817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=944520234016616817' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/944520234016616817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/944520234016616817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/09/die-erste-erleuchtung-des-zazen.html' title='Die erste Erleuchtung des Zazen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-pIQBBAo0HFk/TnMgoRB5CGI/AAAAAAAAAyo/o4U9-eQUUbk/s72-c/Bild%2B174.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4714522824856760181</id><published>2011-09-04T10:59:00.000-07:00</published><updated>2011-09-04T11:11:30.733-07:00</updated><title type='text'>Das Selbst empfängt und erfährt sich beim Zazen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-NbQGOcoUZIA/TmO9xEHUXxI/AAAAAAAAAyg/MaS8oK-dEO8/s1600/Bild%2B173.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648567008268410642" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-NbQGOcoUZIA/TmO9xEHUXxI/AAAAAAAAAyg/MaS8oK-dEO8/s320/Bild%2B173.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Der Zen-Buddhismus lehrt uns in Theorie und Praxis, wie wir zur Wirklichkeit und Wahrheit gelangen und damit ein freies, friedliches Leben voller Freude und Tatkraft führen können. Das ist die Erleuchtung oder mit einem anderen Wort das Erwachen. Dabei ist die Zazen-Praxis oder, wie es im Indischen heißt, der &lt;em&gt;Samādhi&lt;/em&gt; ein zentrales Moment und der Kern der Übungspraxis. Beim Zazen werden Gedanken, Bilder und Emotionen zum Verschwinden gebracht, sodass der gewöhnliche Alltagsgeist überschritten wird und wir den wahren umfassenden Körper-und-Geist von quälenden und einengenden Vorstellungen, Emotionen von Hektik und Stress befreien. Dadurch kann sich unser natürliches Potential voll entfalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen selbst hat auf der Suche nach dem wahren Buddhismus, den er in Japan seinerzeit nicht finden konnte, in China schließlich seinen Meister &lt;em&gt;Tendō Nyojō&lt;/em&gt; getroffen. Bei ihm lernte er, dass die vielfältigen theoretischen Probleme und Fragestellungen der buddhistischen Philosophie letztlich auf dem Weg zur Erleuchtung nicht weiterführen, sondern dass das Zazen als Übungspraxis hinzukommen muss, damit man die buddhistische Lehre überhaupt „versteht“. Dies ist aber keine Verachtung der Vernunft!&lt;br /&gt;Dōgen verwendet gern für Zazen und den Zugang zum Buddha-Dharma die Formulierung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Das Selbst empfängt sich und erfährt sich.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das wahre „Selbst“, &lt;/em&gt;das sich durch diese Übungspraxis intuitiv und ganzheitlich eröffnet, hat den Bereich der dualistischen Unterscheidung von Ich und Du, von Ich und Welt, von Subjekt und Objekt und all der vielen anderen Dualitäten und Bewertungen, welche die meisten Menschen in ihrem Leben vornehmen und auf die sie fixiert sind, verlassen und gelangt in das unmittelbare Handeln, Geschehen-Lassen und Schauen in der Gegenwart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings negiert Dōgen keinesfalls die Bedeutung der theoretischen Lehre oder bestimmter Bilder und Vorstellungen im Buddhismus. Er betont jedoch immer wieder, dass die Theorie und die Ideen einseitig und unvollständig sind und nur einen Teil der Wirklichkeit und Wahrheit darstellen. Ohne das Handeln und die Praxis des Zazen finden wir keinen Zugang zum wahren Buddhismus. Nur in deren Zusammenwirken können wir ein Leben der Freude und der Überwindung des Leidens und des Dualismus führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade die Freude ist eines der zentralen Themen Dōgens. Wir wissen aus der heutigen Psychologie, dass aus der Freude erhebliche Lebensenergien erwachsen, die es uns ermöglichen, auch schwierige Lebenskrisen zu meistern: Wer im Zazen sitzt, erfährt intuitiv und ganzheitlich, dass er den Körper und denkenden Geist, also auch das kleine, ängstliche oder aggressive Ich, fallen lässt und die festgefahrenen Ansichten, Gedanken und Gefühle jäh abschüttelt.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4714522824856760181?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4714522824856760181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4714522824856760181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4714522824856760181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4714522824856760181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/09/das-selbst-empfangt-und-erfahrt-sich.html' title='Das Selbst empfängt und erfährt sich beim Zazen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-NbQGOcoUZIA/TmO9xEHUXxI/AAAAAAAAAyg/MaS8oK-dEO8/s72-c/Bild%2B173.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-9096224203529094444</id><published>2011-08-28T04:16:00.001-07:00</published><updated>2011-08-28T04:23:03.891-07:00</updated><title type='text'>Dōgen lehrt den wahren Buddhismus</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gcbEZpiClNw/Tloj4RXKJGI/AAAAAAAAAyY/vOXvGISsnRE/s1600/Bild%2B172.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5645864532502520930" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-gcbEZpiClNw/Tloj4RXKJGI/AAAAAAAAAyY/vOXvGISsnRE/s320/Bild%2B172.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Nachdem Dōgen aus China im Alter von 27 Jahren zurückgekehrt war, beschloss er, Buddhas authentische Lehre in Japan ohne Verzug zu lehren und zu verbreiten. Er wollte nicht auf ein offizielles Dekret des Königs warten, das damals eventuell notwendig oder zumindest üblich gewesen wäre:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Welcher Ort könnte nicht ein Buddha-Land (innerhalb) der Grenzen sein, in denen es diese (authentische) Lehre gibt? Wenn wir daher die Lehre der buddhistischen Vorfahren im Dharma verbreiten wollen, ist es nicht immer notwendig, einen (besonderen) Ort auszuwählen oder auf (besonders günstige) Umstände zu warten. Warum sollen wir gerade heute bezweifeln, dass dies (der richtige) Startpunkt (für die Verbreitung) ist? (also nicht zweifeln sondern anfangen!)“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dōgen bezeichnet eine Region, in welcher der Buddha-Dharma verbreitet wird, als „Buddha-Land“. D. h. auch das heutige Deutschland ist insofern Buddha-Land, weil wir Zugang zum authentischen Buddhismus haben. Wir können nämlich davon ausgehen, dass wir wirklich verlässliche Übersetzungen der Sutras und vieler buddhistischen Schriften zur Verfügung haben, z. B. aus dem ZEN, frühen Buddhismus, usw.. Die anderen jeweiligen Merkmale der Regionen neben dem Buddhismus erscheinen Dōgen weniger wichtig. Deshalb fasst er den klaren Entschluss, dass die Verbreitung seiner in China gesammelten praktischen und theoretischen Erfahrungen und Kenntnisse dort erfolgen soll, wo er sich jetzt gerade befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man brauche dafür keinen bestimmten Ort auszuwählen, der besonders geeignet erscheine, sondern man könne und solle überall und sofort beginnen, ohne auf besonders günstige Umstände zu warten.&lt;br /&gt;Nishijima Roshi sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der jetzige Augenblick ist genau die richtige Zeit für uns, (sofort mit dem Buddhismus) zu beginnen.“&lt;/em&gt; Und er fährt fort: &lt;em&gt;„Ich finde die obigen Worte (Dōgens) besonders spannend, denn im Buddhismus gibt es keine andere wirkliche Zeit als den gegenwärtigen Augenblick, der real existiert&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voraussetzung für die Verbreitung der Lehre durch einen Meister ist natürlich, dass er den wahren Buddha-Dharma in Theorie und Praxis selbst kennt und erfahren hat und daher an andere vermitteln kann und will.&lt;br /&gt;Zum Schluss begründet Dōgen die Entscheidung, seine eigenen praktischen und theoretischen Erfahrungen auch schriftlich niederzulegen. Er möchte sie den Schülern, die ehrlich nach der Wahrheit suchen, verfügbar machen und sie vor falschen und unfähigen Lehrern bewahren, die große Schäden anrichten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesem Entschluss verdanken wir das große Werk Shōbōgenzō, „Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges“, und andere wesentliche Texte, die er schriftlich ausgearbeitet hat. Es gibt nämlich leider Texte, die nicht vom Meister selbst sondern von den folgenden Schülern verfasst wurden, die nicht immer verlässlich sind. Manche Schüler schreiben nicht selten in Verklärung und einer Art Über-Loyalität dem Meister gegenüber; sie verfälschen damit ungewollt die ursprüngliche Lehre. Dōgen erwähnt an anderer Stelle zum Beispiel falsche oder sogar absichtlich gefälschte Zitate, die angeblich von Daikan Enō stammen. Nicht zuletzt deswegen sind die Schriften von Dōgen für uns von großem Wert, der kaum überschätzt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-9096224203529094444?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/9096224203529094444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=9096224203529094444' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/9096224203529094444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/9096224203529094444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/08/dogen-lehrt-den-wahren-buddhismus.html' title='Dōgen lehrt den wahren Buddhismus'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-gcbEZpiClNw/Tloj4RXKJGI/AAAAAAAAAyY/vOXvGISsnRE/s72-c/Bild%2B172.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2398576466619531096</id><published>2011-08-21T12:36:00.000-07:00</published><updated>2011-08-21T12:43:56.532-07:00</updated><title type='text'>Dharma und Zazen in einem Land geringer Ethik</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-caqpAGSo4mc/TlFfuZZU-HI/AAAAAAAAAyQ/KAb3fWL5dvE/s1600/Bild%2B171.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 280px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643397058767681650" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-caqpAGSo4mc/TlFfuZZU-HI/AAAAAAAAAyQ/KAb3fWL5dvE/s320/Bild%2B171.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Ein Skeptiker sagt zu Dōgen, dass Japan doch ein kulturell sehr rückständiges Land sei, sodass es dort schwierig ist, die wahre Lehre des Buddhismus zu verbreiten. Weiterhin sei die Moral im damaligen Japan deutlich niedriger als in den menschlich und kulturell hoch stehenden Ländern wie China und Indien. Wie könne daher in Japan überhaupt sinnvoll der unverfälschte Dharma und die Zazen-Praxis gelehrt werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch im Westen müssen wir uns ehrlich fragen, ob das ethische Niveau nicht viel zu niedrig ist, um den Buddhismus zu lehren. Ist die materielle Gier bei uns nicht viel zu weit verbreitet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen teilt zunächst die Einschätzung über seine Landsleute:&lt;br /&gt;„Selbst wenn wir (den Menschen in Japan) den richtigen und gradlinigen Dharma lehren, werden sie Nektar in Gift umwandeln.“&lt;br /&gt;Das ist eine starke Formulierung: „Nektar in Gift umwandeln“! Ruhm und Vorteil seien in Japan das große Ziel der meisten Menschen; Täuschungen und das „Anhangen“ des Geistes durch Gier seien kaum auszuschließen. Aber die Zazen-Praxis ist davon völlig unabhängig und könne von jedem geübt werden. Dafür sei weltliches Wissen und große kulturelle Qualität nicht erforderlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt dazu die berühmten Beispiele aus der Zeit Gautama Buddhas, dass ein geistig beschränkter Mönch durch einen ganz einfachen Vorgang das Erwachen erlebte und dass eine Prostituierte durch das Anlegen des buddhistischen Gewandes, der &lt;em&gt;Kashaya&lt;/em&gt;, ebenfalls aus ihren Täuschungen herausfand. Intelligenz und gesellschaftlicher Stand sind für den Buddhismus nicht wesentlich. Maßgeblich sei vielmehr, dass man in der Stille und Ruhe Zazen praktiziert und das richtige Vertrauen in die Übungspraxis hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Obgleich unser Land keine Nation der Güte und Weisheit ist und die Menschen geistig dumpf sind, sollt ihr auf keinen Fall denken, dass es für uns unmöglich ist, den Buddha-Dharma zu erlernen. Darüber hinaus besitzen alle Menschen den wahren Samen der &lt;em&gt;Prajnya-Weisheit&lt;/em&gt; im Überfluss. Es ist wohl einfach so, dass wenige von uns (in Japan) den wirklichen Zustand (des Dharma) direkt erfahren haben. Wir sind daher (noch) nicht vorbereitet, ihn zu empfangen und zu nutzen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen schreibt an mehreren Stellen im Shōbōgenzō, dass Japan kulturell nicht zu den führenden Nationen der damaligen Welt gehört, und zählt Indien und China zu jenen überlegenen Kulturbereichen. Aber er lässt das Argument überhaupt nicht gelten, dass Japanerinnen und Japaner deshalb keinen Zugang zum wahren Dharma haben könnten. Nishijima Roshi fasst dieses Zitat sogar als Ermutigung für Japan auf, gerade nicht zu resignieren und auf dem Weg der Buddha-Wahrheit weiterzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine mögliche Hauptursache für die buddhistische Rückständigkeit Japans sieht Dōgen darin, dass es nur wenigen vergönnt war, einen direkten Kontakt zu einem wahren Lehrer und damit zum wahren Buddha-Dharma zu haben. Dies ist nach Dōgen aber die Voraussetzung dafür, den Buddha-Dharma in der Praxis zu erlernen. Deshalb seien viele Japanerinnen und Japaner einfach noch nicht vorbereitet für die wahre buddhistische Lehre. Er war jedoch ganz sicher, dass wirklich alle Menschen die intuitive Fähigkeit zum ganzheitlichen Gleichgewicht und zur Erleuchtung haben.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2398576466619531096?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2398576466619531096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2398576466619531096' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2398576466619531096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2398576466619531096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/08/dharma-und-zazen-in-einem-land-geringer.html' title='Dharma und Zazen in einem Land geringer Ethik'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-caqpAGSo4mc/TlFfuZZU-HI/AAAAAAAAAyQ/KAb3fWL5dvE/s72-c/Bild%2B171.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7710788082398495310</id><published>2011-08-13T06:37:00.000-07:00</published><updated>2011-08-19T09:37:24.035-07:00</updated><title type='text'>Neues Buch zum Umwelt-ZEN</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-IUpDISFDVAQ/TkaDFA38xgI/AAAAAAAAAyI/2tuP4BsGq0M/s1600/170%2BBild%2B1.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 232px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640339705485379074" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-IUpDISFDVAQ/TkaDFA38xgI/AAAAAAAAAyI/2tuP4BsGq0M/s320/170%2BBild%2B1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des ZEN,&lt;br /&gt;als alter Umweltschützer war es mir ein großes Bedürfnis, ein Buch über das tiefgründige Wissen zur Natur von Meister Dōgen und die von der modernen Gesellschaft verursachten dramatischen Probleme des Umweltschutzes zu schreiben. Nun ist das Buch fertig. Nach meiner festen Überzeugung müssen wir zu den Wurzeln des Buddhismus zurückkehren, um endlich wieder Frieden und Harmonie mit der Natur zu finden. Denn die Natur ist nicht getrennt von uns, sondern wir sind mit ihr eine Einheit. Wenn wir die Natur zerstören, dann zerstören wir unsere eigene Buddha-Natur!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neues Buch: Umwelt-ZEN&lt;br /&gt;Im Auge des Zen, Band 3&lt;br /&gt;Von Yudo J. Seggelke&lt;br /&gt;Dieses Buch beschreibt Meister Dōgens tiefes Verständnis der Natur und baut die bisher fehlende Brücke zu den drängenden Problemen des Umweltschutzes. Dazu werden vier zentrale Kapitel aus Dōgens großem Werk Shōbōgenzō ausführlich beschrieben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmen des Tales und die Form der Berge, Die Pflaumenblüten sind die Augen Gautamas, Die Natur und die nicht-empfindenden Wesen lehren den Dharma und Das Sūtra der Berge und Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zen-Meister Nishijima, Tokio, sagt dazu: &lt;em&gt;Die Texte von Herrn Prof. Dr. Yudo J. Seggelke sind überaus schön und klar verständlich und bieten zum ersten Mal in deutscher Sprache eine sehr gute und exakte Wiedergabe des Shobogenzo von Meister Dogen und meiner Interpretation seines buddhistischen Denkens.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Broschur: 323 S., 12 Abb.&lt;br /&gt;ISBN 978-3-941380-07-3&lt;br /&gt;Bestellung in jeder Buchhandlung oder über Internet, z. B.:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Umwelt-Zen-Im-Auge-Zen-Band/dp/3941380079/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1313243014&amp;amp;sr=1-1"&gt;Amazon&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/15574212/yudo_j_seggelke_umwelt_zen_3941380079.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den besten Wünschen&lt;br /&gt;Yudo J. Seggelke &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7710788082398495310?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7710788082398495310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7710788082398495310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7710788082398495310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7710788082398495310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/08/neues-buch-zum-umwelt-zen.html' title='Neues Buch zum Umwelt-ZEN'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-IUpDISFDVAQ/TkaDFA38xgI/AAAAAAAAAyI/2tuP4BsGq0M/s72-c/170%2BBild%2B1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6342264909443495716</id><published>2011-08-07T13:23:00.000-07:00</published><updated>2011-08-07T13:26:31.036-07:00</updated><title type='text'>Der zweite gedachte Mensch in uns</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-s7Dem6t5trQ/Tj701iz-WGI/AAAAAAAAAx4/tI4Yl2Ea9M8/s1600/Bild%2B169.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 273px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638212984229484642" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-s7Dem6t5trQ/Tj701iz-WGI/AAAAAAAAAx4/tI4Yl2Ea9M8/s320/Bild%2B169.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi sagt zusammenfassend zum Problem von Realität und intellektuellem Denken: „Wir sollten klar den Unterschied zwischen der intellektuellen und wirklichen Welt erkennen.“ Er betont die große Lücke zwischen dem intellektuellen Verstehen eines Satzes sowie der Wirklichkeit und fügt hinzu: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Ich denke, dass fast alle anderen Philosophien in dieser Welt, außer dem Buddhismus, nicht eine solche wertvolle Dimension der Unterscheidung (zwischen Denken und der Wirklichkeit) überhaupt treffen.“ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Handeln und das genaue Beobachten des eigenen und fremden Handelns können wirksam helfen, diesen Unterschied immer klarer zu erfassen. Man lässt sich dann auch nicht so leicht von schönen Worten „einseifen“!&lt;br /&gt;Dōgen bringt dieses Thema auf den Punkt:&lt;br /&gt;„Wir sollten wissen, dass jene Menschen der Vergangenheit und Gegenwart, die den Geist geklärt haben, indem sie die Formen (wirklich) sehen, und die Wirklichkeit realisiert haben, indem sie die Laute (wirklich) hören, (überhaupt) keine intellektuellen Zweifel hatten, nach der Wahrheit zu streben. Genau im Augenblick der Gegenwart gibt es keinen zweiten (gedachten) Menschen.“&lt;br /&gt;Für Dōgen ist es von großer Bedeutung, dass wir grundsätzlich an die Wahrheit in dieser Welt und in unserem Leben glauben und nicht durch Zweifelsucht und dauerndes Kritisieren uns selbst verwirren. Gerade intellektuelle Zyniker sind häufig von Grund auf misstrauisch und kritisieren alles und jeden. Sie verlieren dadurch selbst ihre Freude sowie deren psychische Energie und damit die wesentliche Grundlage ihres eigenen Lebens. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach Gautama Buddha ist eine solche Zweifelsucht ein maßgebliches Hemmnis für die Erleuchtung. Zweifelsucht ist etwas ganz anderes als ausgewogene Vernunft und sachlich begründete Kritik. Sie basiert oft auf der Unzufriedenheit mit sich selbst und diese wird dann nach außen auf andere Menschen oder Situationen projiziert. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dazu kommen dann meist noch die Klage und der moralische Vorwurf, dass es nicht gerecht in der Welt zugehe und sie selbst etwas Besseres verdient hätten. Häufig handelt es sich dabei um mehr oder minder geschickt maskierten Neid. Das bedeutet aber nicht, dass wir naiv und allzu gläubig irgendwelchen angeblichen Wahrheiten hinterherlaufen, sondern wir sollten selbst einen klaren Geist entwickeln, um erkennen zu können, was zur Wahrheit gehört und was nicht.&lt;br /&gt;Dōgen führt einige Beispiele an, dass Menschen sogar zur Wahrheit gefunden haben, ohne dass sie, wie er es sonst lehrt, intensiv Zazen praktizierten. Aber sie hätten das tiefe Vertrauen in die Wahrheit gehabt und dadurch einen Wegweiser durch alle Verwirrungen und Täuschungen des Lebens besessen. Wir sollten uns der Mode-Erscheinung nicht anschließen, alles und jedes zu bezweifeln und uns damit interessant machen. Das ist nicht lange interessant, sondern stößt andere Menschen bald ab.&lt;br /&gt;Sehr wichtig ist, dass es in uns „keinen zweiten Menschen“ gibt. Was bedeutet diese eigenartige alte chinesische Formulierung? Nishijima Roshi erläutert sie: „Es ist wichtig, keinen Zweifel an der Wahrheit zu haben und keine Spaltung in unserer eigenen Person (also in uns selbst) zu haben.“ Wir sollen also nicht quasi aus zwei Menschen bestehen, denn dann verfügen wir über kein inneres Gleichgewicht. Eine Unterscheidung in ein spirituelles Ich und ein physisches, körperliches Ich bewirkt zum Beispiel, dass wir keinen Zugang zur Wirklichkeit besitzen.&lt;br /&gt;Wenn man bewusst oder unbewusst nur an die Wirklichkeit der Ideen glaubt, ist es nicht möglich, ein tragfähiges Vertrauen in die Wahrheit des Lebens, des Handelns und der Welt zu entwickeln. Dann ist letztlich alles rtelativ. Dasselbe gilt, wenn man recht oberflächlich nur an materielle Realitäten glaubt, denn auch Materialisten finden keinen Zugang zur umfassenden Wahrheit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6342264909443495716?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6342264909443495716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6342264909443495716' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6342264909443495716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6342264909443495716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/08/der-zweite-gedachte-mensch-in-uns.html' title='Der zweite gedachte Mensch in uns'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-s7Dem6t5trQ/Tj701iz-WGI/AAAAAAAAAx4/tI4Yl2Ea9M8/s72-c/Bild%2B169.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8270931389585411729</id><published>2011-07-31T01:23:00.001-07:00</published><updated>2011-07-31T01:32:45.719-07:00</updated><title type='text'>Wirkliche Erfahrung der Buddha-Wahrheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-N5Bqi9t58Js/TjURW42wUaI/AAAAAAAAAxw/ATdeU3T-nbU/s1600/Bild%2B168.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 311px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635429593640882594" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-N5Bqi9t58Js/TjURW42wUaI/AAAAAAAAAxw/ATdeU3T-nbU/s400/Bild%2B168.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Jemand fragt Dōgen kritisch: „Genau zu wissen, dass der Buddha-Dharma in jedem von uns ursprünglich zu Hause ist, ist das Ganze des Erlangens der Wahrheit. Es gibt keinen Bedarf, irgendetwas anderes bei anderen Menschen (z. B. Lehrern) zu suchen. Wie viel weniger müssen wir uns darum kümmern, die Wahrheit im Zazen anzustreben (und mühsam zu praktizieren).“ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dōgen weist dieses Argument mit ungewöhnlicher Schärfe zurück. Selbst sehr intelligente Menschen können den Dharma nicht theoretisch erfahren, ohne zu praktizieren und in der Praxis zu lernen. Gerade bei intelligenten Denkvorgängen gerate man unversehens in die Falle der Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt, also dem Menschen, der denkt, und dem Thema oder dem Ding, über das er nachdenkt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dies gelte nicht zuletzt für den Gedanken, dass wir selbst Buddha sind. Und er fügt noch hinzu: „Shākyamuni hätte sich nicht so sehr bemüht, in der Vergangenheit den moralischen (und realen) Weg zu lehren.“ Denken – und sei es noch so scharfsinnig – kann nicht außerhalb der Praxis und Ethik zur Befreiung des Menschen führen. Denken ist zwar ein wichtiges Werkzeug im Leben der Menschen, aber es ist bei weitem nicht ausreichend! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Mit einer bekannten, aber nicht ganz einfach zu verstehenden Kōan-Geschichte vertieft Dōgen die Darstellung des Unterschieds zwischen der verstandesmäßigen Buddha-Theorie und der wahren ganzheitlichen Lehre-und-Praxis. Er schildert einen Dialog zwischen dem großen Meister Hōgen, der von 885 bis 958 lebte und die bekannte Hōgen-Linie begründete, und einem Mönch namens Soku: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zen-Meister (Hōgen) fragte (seinen Mönch Soku): „Aufgrund welcher Worte konntest du (in den Dharma) eintreten?“&lt;br /&gt;Dieser berichtete als Antwort eine frühere Begebenheit: „Ich fragte einst (meinen damaligen Meister) Seiho: ´Was ist genau der Schüler, der das Ich ist?´“ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;(Meister) Seiho erwiderte mir damals: „Die Kinder des Feuers kommen, um nach dem Feuer zu suchen.“ Was ist damit gemeint?&lt;br /&gt;(Meister) Hōgen sagte dazu: „Schöne Worte. Aber ich fürchte, dass du (sie) wohl nicht verstanden hast.“&lt;br /&gt;(Der Mönch) Soku erklärte daraufhin sein Verständnis:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Die Kinder des Feuers gehören zum Feuer. (Daher) habe ich verstanden, dass sie (selbst) das Feuer sind, aber (ganz unnötig trotzdem) nach dem Feuer suchen. Damit wird ausgedrückt, dass ich selbst bereits das Ich bin, aber trotzdem nach meinem Ich suche.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das klingt durchaus zunächst einleuchtend. Aber Zen-Meister (Hōgen) war ganz anderer Meinung und sah seine Skepsis vollauf bestätigt:&lt;br /&gt;„Nun bin ich sicher, dass du es nicht verstanden hast. Wenn der Buddha-Dharma so wäre, könnte er niemals bis zum heutigen Tag übertragen worden sein (weil er keinen großen Wert hätte).“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dadurch geriet Soku in große Verwirrung, verfiel in Zweifel und stand abrupt auf, um den Meister zu verlassen. Er war tief verletzt, verlor fast seinen bisherigen Halt im Leben und lief davon. Aber auf der Straße besann er sich: “Zen-Meister (Hōgen) wird im ganzen Land (als) guter Lehrer (hoch geachtet) und ist ein großer Meister, der 500 Menschen anleitet. Es muss sicher etwas Richtiges und Gutes an seiner Kritik wegen meiner Fehler sein.“ &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Er ging zurück zum Meister, wollte ernsthaft weiter lernen und gestand seinen Fehler der Selbstüberschätzung ein. Er machte als Entschuldigung eine Niederwerfung. Dann fragte er den Meister das selbe wie früher:&lt;br /&gt;„Was ist genau der Schüler, der das Ich ist?“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Zen-Meister gab verblüffender Weise genau die selbe Antwort: „Die Kinder des Feuers kommen, um nach dem Feuer zu suchen.“&lt;br /&gt;Mit der direkten klärenden Energie und Gegenwart des Meisters und seiner Worte, verwirklichte Soku den Buddha-Dharma auf großartige Weise. Ihm war klar geworden, dass Theorie verbunden mit intellektuellem Hochmut niemals die Buddha-Wahrheit ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8270931389585411729?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8270931389585411729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8270931389585411729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8270931389585411729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8270931389585411729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/07/wirkliche-erfahrung-der-buddha-wahrheit.html' title='Wirkliche Erfahrung der Buddha-Wahrheit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-N5Bqi9t58Js/TjURW42wUaI/AAAAAAAAAxw/ATdeU3T-nbU/s72-c/Bild%2B168.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1477974956563775815</id><published>2011-07-24T15:29:00.000-07:00</published><updated>2011-07-24T15:37:12.036-07:00</updated><title type='text'>Zazen-Praxis in degenerierten Zeiten</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-04cnlEcDhOc/TiyeU096e1I/AAAAAAAAAxo/D3oTMHlNDKE/s1600/Bild%2B167.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 295px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633051314586549074" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-04cnlEcDhOc/TiyeU096e1I/AAAAAAAAAxo/D3oTMHlNDKE/s400/Bild%2B167.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen wird von einem skeptischen Historiker gefragt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;“Ist es in der korrupten Welt dieses fortgeschrittenen Zeitalter überhaupt noch möglich, den Zustand der wirklichen Erfahrung und Erleuchtung zu realisieren, wenn wir (Zazen) praktizieren?“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Frage zielt auf eine bestimmte Theorie innerhalb des Buddhismus, dass es verschiedene Zeitalter der Blüte und des Niedergangs im Buddhismus gebe. Danach gibt es drei Zeitperioden „wahres, nachahmendes und spätes, degeneriertes Zeitalter“. Dōgen gibt dazu folgende Antwort: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die Theoretiker haben sich selbst mit solchen Begriffen und formalen Festlegungen gefangen. Aber in der wirklichen Lehre des großen Fahrzeugs sagen wir, dass alle diejenigen, die praktizieren, den Zustand der Wahrheit erlangen, und zwar ohne Unterschied zwischen dem richtigen, nachahmenden und späten Dharma.“&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Derartige theoretische Diskussionen und Vorstellungen haben mit der Wirklichkeit im Hier und Jetzt nicht viel zu tun und sind – auch nach Nishijima Roshis Ansicht – häufig nur geschickte Ausreden dafür, dass man nicht intensiv nach der Wahrheit strebt und praktiziert. Außerdem kommt darin ein bestimmter Kultur-Pessimismus zum Ausdruck, der immer mal wieder modern ist und in bestimmten Gruppen und Sekten gepflegt wird. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Heute neigen nicht zuletzt die Medien dazu, Informationen negativ zu färben, offensichtlich in der Annahme, ihre Medienprodukte besser verkaufen zu können. Damit werden in der Folge vor Allem die Werbe-Einnahmen erhöht. Die Werbung gaukelt uns im Gegensatz dazu eine wunderbare Welt vor, an der wir teilnehmen können, wenn wir bestimmte Produkte kaufen. Ein grotesker Gegensatz und überhaupt kein Gleichgewicht!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen bezeichnet die Theorie, dass in einem späten, sogenannten degenerierten Zeitalter die buddhistische Wahrheit nicht mehr erlangt werden könne, als völlig unsinnig. Die Methode des Zazen sei unabhängig von jedem historischen Geschehen, durch sie erlange man direkt das Gleichgewicht und damit die erste Erleuchtung. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In dieser Formulierung Dōgens steckt gleichzeitig die Aufforderung, dass wir direkt und unmittelbar handeln, Zazen praktizieren und uns dem Buddha-Dharma widmen sollen, statt uns vielleicht mit theoretisch verbrämten Ausreden davor zu drücken. Ich möchte noch hinzufügen, dass die Zen-Meditation umso wichtiger ist, je schwieriger ein Zeitalter ist. Zazen hilft uns gerade in Krisenzeiten, seien es gesellschaftliche oder persönliche Krisen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1477974956563775815?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1477974956563775815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1477974956563775815' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1477974956563775815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1477974956563775815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/07/zazen-praxis-in-degenerierten-zeiten.html' title='Zazen-Praxis in degenerierten Zeiten'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-04cnlEcDhOc/TiyeU096e1I/AAAAAAAAAxo/D3oTMHlNDKE/s72-c/Bild%2B167.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6339094221511347191</id><published>2011-07-19T02:53:00.000-07:00</published><updated>2011-07-19T02:58:42.654-07:00</updated><title type='text'>Einheit mit dem wahren Gesetz des Lebens</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-194JGRYEEWw/TiVVJixas7I/AAAAAAAAAxg/4SkO6GdTJpI/s1600/Bild%2B166.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631000531537933234" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-194JGRYEEWw/TiVVJixas7I/AAAAAAAAAxg/4SkO6GdTJpI/s320/Bild%2B166.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen zitiert den wichtigen chinesischen Minister &lt;em&gt;Hyo&lt;/em&gt; mit folgendem Gedicht:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Wenn es das offizielle Geschäft erlaubt, sitze ich gern im Zazen.&lt;br /&gt;Ich habe selten geschlafen, indem meine Seite ein Bett berührte.&lt;br /&gt;Obgleich ich jetzt erster Minister wurde,&lt;br /&gt;hat sich mein Ruf als erfahrener (Zen-)Praktizierender über die vier Meere verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Dōgen rät dringend, dass wir uns an diesem Beispiel orientieren und nicht mit Scheinbegründungen die Zazen-Praxis vernachlässigen sollen; besonders und gerade als sogenannte Laien wie Du und Ich. Hyo sagt übrigens, dass er „gern“ im Zazen sitzt, also nicht dass er sich damit abquält, sondern ganz im Gegenteil, es bringt ihm Freude! Er hat so einen Ausgleich zu seiner stressigen politischen Arbeit verwirklicht und muss wegen seiner effizienten Lebensweise sogar weniger schlafen als die meisten. Denn er verschwendet keine wertvollen Energien für unnütze Aktivitäten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;(Es ist klar), &lt;em&gt;„dass weltliche Angelegenheiten den Buddha-Dharma nicht hindern.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und er beschreibt die große Blütezeit Chinas und des Zen-Buddhismus:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Im großen Königreich des Sung widmet die gegenwärtige Generation ihren Geist ganz der Wahrheit des großen alten Meisters (Bodhidharma), (es sind) Könige und Minister sowie öffentliche und bürgerliche Männer und Frauen, und dies ohne jede Ausnahme. Sowohl die Berufsgruppen der Militärs (!) als auch der Verwaltung sind fest entschlossen, Zazen zu praktizieren und die Wahrheit zu erlernen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen ist überzeugt davon, dass die Menschen aus den unterschiedlichsten beruflichen und sozialen Gruppen durch ihre Entschlossenheit und Ausdauer den geistigen Zustand der Wahrheit klären und damit ihre Lebensweise ganz wesentlich verbessern. Daraus ergebe sich eindeutig, dass weltliche Angelegenheiten den Buddha-Dharma überhaupt nicht hindern. Nishijima Roshi geht sogar noch einen Schritt weiter: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Weltliche Angelegenheiten haben nicht die geringste Kraft, die buddhistischen Regeln im Universum zu hindern“&lt;/em&gt; oder sogar außer Kraft zu setzen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Welt und das Universum folgen den Gesetzen und Regeln, die genau identisch mit denen im Buddha-Dharma sind. Sie können nicht durch menschliche Aktivitäten in der Gesellschaft ausgehebelt werden. Wer gegen diese Regeln lebt, hat es schwer in seinem Leben und verschwendet durch seine Unklarheit viel Kraft. So sind zum Beispiel das Gesetz von Ursache und Wirkung und die Wahrheit der „Himmlischen Verweilungen“ völlig unabhängig davon, ob man sie kennt oder nicht und ob man daran glaubt oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen erweitert diesen Gedanken auf ein ganzes Land und Nation, indem er erklärt, dass es dann friedlich regiert wird, wenn der Buddha-Dharma dort verbreitet ist und realisiert wird. Dies wiederum unterstütze den Buddha-Dharma und die Verbreitung der Lehre, weil es für alle einsichtig ist, dass die buddhistische Lehre eine ausgezeichnete Grundlage für das friedliche Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Regierung und Bevölkerung darstellt. Er erinnert an die historischen Fakten, dass auch Regierende mit schweren moralischen Defiziten und „Sünden“ schon durch den direkten Kontakt mit Gautama Buddha ihre Lebensweise vollständig umgestellt haben, was ihnen selbst und den Menschen viel Gutes gebracht habe. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6339094221511347191?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6339094221511347191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6339094221511347191' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6339094221511347191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6339094221511347191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/07/einheit-mit-dem-wahren-gesetz-des.html' title='Einheit mit dem wahren Gesetz des Lebens'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-194JGRYEEWw/TiVVJixas7I/AAAAAAAAAxg/4SkO6GdTJpI/s72-c/Bild%2B166.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6919975207311760558</id><published>2011-07-09T04:14:00.000-07:00</published><updated>2011-07-09T04:20:22.627-07:00</updated><title type='text'>Zazen ist wichtig für das soziale Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-6PCEB8XxrJg/Thg5I32RL1I/AAAAAAAAAxY/7MhJfRFkmwQ/s1600/Bild%2B165.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627310558992740178" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-6PCEB8XxrJg/Thg5I32RL1I/AAAAAAAAAxY/7MhJfRFkmwQ/s320/Bild%2B165.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen erinnert an die großen chinesischen Kaiser &lt;em&gt;Daiso&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Junso&lt;/em&gt;, die in der Tang-Zeit im 8. und 9. Jahrhundert lebten und mit ihren Staatsgeschäften sehr stark belastet waren. Sie erlangten trotzdem durch die Zazen-Praxis die große Wahrheit. Dasselbe gilt für die Minister &lt;em&gt;Lee&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Bo&lt;/em&gt;, welche „die Arme und Beine“ der ganzen Nation waren, also Außerordentliches für das damalige China leisteten. Auch sie praktizierten Zazen und verwirklichten den Dharma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es sei auch völlig egal, wo man sich gerade aufhält, um Zazen zu praktizieren, zu Hause, auf Reisen oder im Kloster.&lt;br /&gt;Nishijima Roshi betont an dieser Stelle noch einmal, dass es überhaupt keine Bedeutung hat, ob man Mönch, Nonne oder Laie ist. Entscheidend sei nur, ob der Wille zur Klarheit im Leben und in der Welt vorhanden ist oder nicht. Das ist gerade heute von entscheidender Bedeutung, um ein erfülltes Leben zu führen. Auch der Ort der Praxis sei nicht so wichtig.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen kommt erneut auf das Vertrauen in die Zazen-Praxis zu sprechen:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Darüber hinaus wird jeder Mensch, der die Vorzüglichkeit oder Minderwertigkeit der Dinge (im Leben) fundiert erkennt, auf natürliche Weise Vertrauen (in die Praxis) haben.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wichtig ist, dass die Menschen der Zazen-Praxis vertrauen und dadurch zwischen dem Wichtigen und Unwichtigeren für sich und andere, also dem Höheren und Niedrigeren, unterscheiden können. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Weiterhin behaupten einige Menschen, dass die weltlichen Tätigkeiten den Weg des Buddha-Dharma hindern. Sie behaupten damit aber nur, dass es überhaupt keinen Buddha-Dharma in der Welt gibt. Sie wissen nicht, dass es keine (getrennten) weltlichen Dharmas im Zustand des Buddhas gibt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi ergänzt dazu, dass die vom Buddhismus angeblich getrennten weltlichen Gesellschaften nur gedankliche Vorstellungen und Begriffe sind, aber nicht die reale Wirklichkeit der Welt. Das wirkliche Handeln ist total unabhängig davon, ob es sich um sogenannte Laien im Alltag oder Ordinierte handelt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Leben in den sozialen Gruppen, im Beruf, in der Familie kann niemals außerhalb des Buddha-Dharma sein, weil dies der natürliche, ursprüngliche Zustand des Menschen ist. Nur dann ist er frei und lebt ein gutes, zufriedenes Leben! Die aufrichtige Suche nach der Wahrheit und die regelmäßige und richtige Zazen-Praxis sind daher von größter Bedeutung für uns. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6919975207311760558?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6919975207311760558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6919975207311760558' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6919975207311760558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6919975207311760558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/07/zazen-ist-wichtig-fur-das-soziale-leben.html' title='Zazen ist wichtig für das soziale Leben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-6PCEB8XxrJg/Thg5I32RL1I/AAAAAAAAAxY/7MhJfRFkmwQ/s72-c/Bild%2B165.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3362971061722221510</id><published>2011-07-03T14:20:00.000-07:00</published><updated>2011-07-03T14:26:55.963-07:00</updated><title type='text'>Haben wir heute überhaupt Zeit für die Zazen-Praxis?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-LIBBq2RqT3Q/ThDebH9OqeI/AAAAAAAAAxQ/rNZitrLSUKE/s1600/Bild%2B164.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625240492159445474" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-LIBBq2RqT3Q/ThDebH9OqeI/AAAAAAAAAxQ/rNZitrLSUKE/s320/Bild%2B164.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Frage an Dōgen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die Menschen, die ihr Zuhause verlassen haben, werden sofort von allen (bisherigen) Bindungen frei, sodass sie keine Hindernisse mehr bei der Praxis des Zazen haben und nach der Wahrheit streben. Wie kann ein viel beschäftigter Laie die Übungen mit ganzer Hingabe praktizieren und eins mit dem Zustand der buddhistischen Wahrheit sein, die ohne (Berechnung) und Absicht ist?“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen nimmt wie folgt dazu Stellung:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der buddhistische Vorfahre im Dharma (Bodhidharma), übervoll des Erbarmens, hinterließ ein offenes, weites und großartiges Tor des Mitgefühls, sodass alle Lebewesen (den Zustand der Wahrheit) erfahren und in ihn eingehen können. Welcher Mensch oder Gott wollte nicht (in das Tor des Zazen) eintreten?“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er macht klar, dass das Tor, das Bodhidharma durch die Zazen-Praxis geöffnet hat, jedem zugänglich ist, unabhängig davon, ob er Laie oder ordiniert ist. Weil sie eigentlich so einfach ist, hat sie sich in Japan sehr schnell verbreitet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Obgleich dieses Thema auf den ersten Blick für die Gegenwart scheinbar keine große Rolle spielt, da es besonders im westlichen Buddhismus nur wenige ordinierte Nonnen und Mönche gibt, die in Klöstern leben, ist es dennoch auch für die heutige Zeit sehr bedeutsam. Häufig wird gegen die Zen-Meditation nämlich eingewendet, dass man angesichts der großen Last von beruflichen und familiären Aufgaben überhaupt keine Zeit mehr habe, um sich dieser Praxis zu widmen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ist das richtig? Dieses Argument dürfte jedoch meistens an der Wirklichkeit des Tagesablaufs total vorbeigehen. Wenn wir uns nur daran erinnern, wie viel Zeit heute die meisten Menschen vor dem Fernseher verbringen und wie viel Freizeit überhaupt zur Verfügung steht, so wird klar, dass sich immer etwas Zeit für die Praxis finden lässt. Schon 15 Minuten täglich wären ein wichtiger Schritt – und das gilt besonders, wenn wir in Hektik, Stress und Zeitnot zu versinken drohen. Übertriebener Aktionismus hat häufig eine sehr geringe Effizienz zur Folge, während mit innerem Gleichgewicht und größerer Ruhe die Arbeit sich nicht nur qualitativ verbessert, sondern auch manche unnötige Aktion ganz überflüssig würde. Wir machen auch deutlich weniger Fehler.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir sollten unseren Alltag deshalb so organisieren, dass wir Zeit für die Praxis haben, und uns einen ruhigen Ort schaffen, an dem wir sitzen können. Gerade wer im Beruf starkem Stress und psychischen Belastungen ausgesetzt ist, braucht unbedingt einen Ausgleich, um das Gleichgewicht zu halten, sich nicht unnötig aufzureiben und falschen Zielen nachzurennen. Auch Nishijima Roshi rät uns dringend, die tägliche Zazen-Praxis auf keinen Fall aufzugeben oder zu vernachlässigen. Gerade wenn es uns nicht so gut geht! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er fügt hinzu, dass es in jedem Leben nicht nur aus ausgeglichene und gute Tage gibt, sondern auch Turbulenzen und Situationen, in denen wir hin- und hergeworfen werden, wenn wir nicht über eine wirkungsvolle Methode verfügen, die uns zurück ins Gleichgewicht bringen kann. Zusammenfassend bekräftigt er: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir daher durch Zazen glücklich werden wollen, ist es für uns notwendig, jeden Tag Zazen zu praktizieren.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3362971061722221510?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3362971061722221510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3362971061722221510' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3362971061722221510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3362971061722221510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/07/haben-wir-heute-uberhaupt-zeit-fur-die.html' title='Haben wir heute überhaupt Zeit für die Zazen-Praxis?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-LIBBq2RqT3Q/ThDebH9OqeI/AAAAAAAAAxQ/rNZitrLSUKE/s72-c/Bild%2B164.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8789828366769640790</id><published>2011-06-26T01:56:00.000-07:00</published><updated>2011-06-26T02:14:09.889-07:00</updated><title type='text'>Gleiche Praxis für Laien, Frauen und Männer?</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-av18Ehq8cJE/Tgb3azBGLiI/AAAAAAAAAxI/j8nsZzUiOHI/s1600/Bild%2B163.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 300px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622453224562109986" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-av18Ehq8cJE/Tgb3azBGLiI/AAAAAAAAAxI/j8nsZzUiOHI/s400/Bild%2B163.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Kritische Frage eines Mönchs an Dōgen:&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Sollte diese Praxis (des Zazen) auch von Laien durchgeführt werden, seien es Männer oder Frauen, oder soll sie nur von Menschen vollzogen werden, die ihr Zuhause (als Mönch) verlassen haben?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgens Antwort lautet:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ein alter Meister wurde gehört, der sagte, dass wir beim Verstehen des Buddha-Dharma nicht zwischen Männern und Frauen und nicht zwischen hohem oder niedrigem Stand unterscheiden sollen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen sagt hier unmissverständlich, dass die Zazen-Praxis gleichermaßen von Laien wie von Mönchen und Nonnen, die ihr bisheriges Zuhause verlassen haben und im Kloster wohnen, durchgeführt werden soll.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er lehnt es darüber hinaus kategorisch ab, dass überhaupt zwischen Männern und Frauen oder dem gesellschaftlichen Rang unterschieden wird, und distanziert sich damit vor allem von der angeblichen Überlegenheit der Männer, die auch im Buddhismus leider zu beobachten ist und besonders in der Gegenwart nicht zuletzt von Frauen scharf kritisiert wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich möchte daran erinnern, wie schwierig dieser Frage selbst für den modernen tibetische Buddhismus ist, obgleich der Dalai Lama sich ganz klar für die vollständige Gleichberechtigung ausgesprochen hat. Für mich sind die Relikte männlicher, mönchischer Überheblichkeit im Buddhismus völlig absurd!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es ist für Dogen ebenfalls völlig unsinnig, von der weltlichen oder religiösen Rangordnung auszugehen und dabei Unterschiede zwischen den Menschen zu konstruieren. In der Zazen-Praxis gibt es keine Differenzierungen oder Diskriminierungen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi fügt hinzu, dass es für alle ohne jeden Unterschied wichtig sei, an jedem einzelnen Tag Zazen zu praktizieren, ganz gleich ob wir schon die Dharma-Übertragung erhalten haben, alte oder neue Schüler sind. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8789828366769640790?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8789828366769640790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8789828366769640790' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8789828366769640790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8789828366769640790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/06/gleiche-praxis-fur-laien-frauen-und.html' title='Gleiche Praxis für Laien, Frauen und Männer?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-av18Ehq8cJE/Tgb3azBGLiI/AAAAAAAAAxI/j8nsZzUiOHI/s72-c/Bild%2B163.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-217508057426805597</id><published>2011-06-19T16:22:00.000-07:00</published><updated>2011-06-19T16:25:54.654-07:00</updated><title type='text'>Ist die Einhaltung der Gelöbnisse Voraussetzung für Zazen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fe3-eDJ7gsk/Tf6FGfcmt5I/AAAAAAAAAxA/iFDSmMhbugs/s1600/Bild%2B162.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620075731572144018" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-fe3-eDJ7gsk/Tf6FGfcmt5I/AAAAAAAAAxA/iFDSmMhbugs/s320/Bild%2B162.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dazu die kritische Frage an Dōgen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Muss ein Mensch, der sich dem Zazen ganz verpflichtet hat, immer die Gelöbnisse makellos einhalten?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen antwortet:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Das Einhalten der Gelöbnisse und ein reines (ethisches) Verhalten sind der richtige Maßstab in den Zen-Linien und das natürliche Handeln der buddhistischen Vorfahren.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Er mahnt mit diesen Worten, dass es beim Buddhismus nicht auf die Ideen der Ethik und Gelöbnisse ankommt, sondern auf das ethisch einwandfreie Handeln und Tun im Alltag. Darum geht es auch in dem aussagekräftigen Kapitel des Shōbōgenzō über das Leben nach der Erlangung der Erleuchtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi verwendet hierfür den Begriff der Selbststeuerung, also der Fähigkeit, wirklich entsprechend den moralischen Gelöbnissen täglich zu handeln:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Grund, warum wir Buddhisten an jedem Tag Zazen praktizieren, liegt darin, dass wir an jedem Tag das vegetative Nervensystem im Gleichgewicht halten und wir selbst damit (gerade!) im Zustand der Selbststeuerung bleiben.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Zazen-Praxis können wir verhindern, dass wir die Transparenz für uns selbst und unser Handeln verlieren und in Dogmen und Ideologien abgleiten, die dazu führen, dass Lehre und Handeln weit auseinanderklaffen. Nishijima Roshi erläutert dazu außerdem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„In den spirituellen Religionen gibt es normalerweise die allgemeine Tendenz, dass das Wichtigste für die Menschen ist, an Gott zu glauben, und es nicht so wichtig für den Menschen ist, der Moral zu folgen.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mit dem Glauben an Gott ist nicht automatisch ethisch richtiges Handeln verbunden.&lt;br /&gt;Nishijima Roshi versucht er eine Erklärung dafür zu geben, warum bei den Glaubensreligionen, zum Beispiel im Christentum und im Islam, nicht selten so grausame und inhumane Kriege und unmenschliche Verhaltensweisen zutage treten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Unmenschlichkeiten widersprechen in eklatanter Weise den Heiligen Büchern dieser Religionen, denn sowohl im Christentum als auch im Islam wird gelehrt, dass man andere Menschen achten und nicht gegen moralische Grundsätze verstoßen soll. Im Buddhismus glaubt man dagegen, dass Gott das Universum selbst ist und dass damit das Universum Gott ist – so die Formulierung von Nishijima Roshi. Gott und Menschen sind also nicht getrennt und unterliegen keinem Dualismus, sondern bilden eine Einheit, da der Mensch Teil des Universums ist. Im Buddhismus ist das ethische Gesetz gleichzeitig auch das Gesetz des Universums und damit die „Ordnung Gottes“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ethische Weiterentwicklung und damit die Einhaltung der Gelöbnisse gehen also mit der Zazen-Praxis Hand in Hand. Sie sind nicht getrennt und das eine ist nicht die Voraussetzung für das andere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-217508057426805597?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/217508057426805597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=217508057426805597' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/217508057426805597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/217508057426805597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/06/ist-die-einhaltung-der-gelobnisse.html' title='Ist die Einhaltung der Gelöbnisse Voraussetzung für Zazen?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-fe3-eDJ7gsk/Tf6FGfcmt5I/AAAAAAAAAxA/iFDSmMhbugs/s72-c/Bild%2B162.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4839143864607476607</id><published>2011-06-13T07:08:00.000-07:00</published><updated>2011-06-13T07:11:14.846-07:00</updated><title type='text'>Nirvāna ist das befreite Hier und Jetzt</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VFM3t10-yUo/TfYaV7vqSFI/AAAAAAAAAw4/baE8Fq3YhVQ/s1600/Bild%2B161.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617706549308442706" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-VFM3t10-yUo/TfYaV7vqSFI/AAAAAAAAAw4/baE8Fq3YhVQ/s400/Bild%2B161.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Körper und Geist bilden im Buddhismus immer eine Einheit und auch bei der Formulierung „Essenz und Form“ handelt es sich um eine solche verschmolzene Einheit, die keinen Dualismus und keine Trennung beinhaltet. Eine selbstständige, abgelöste ewige Essenz, z. B. als unveränderlicher Seelenkern, atman, kann daher nicht Teil der buddhistischen Lehre sein. Im Buddhismus wird die Einheit von Körper-und-Geist vielfach beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen geht auf diejenigen buddhistischen Linien ein, die entweder die ewige Existenz der Dinge und Phänomene und der Form lehren oder die der Meinung sind, alles sei vergänglich. Beide Linien sind jedoch davon überzeugt, dass Essenz und Form immer zusammen vorhanden sind. Insofern bestreiten auch sie das Grundprinzip der Unteilbarkeit von Essenz und Form nicht. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;In Dōgens Zen-Buddhismus wird das Nirvāna nicht in eine andere Welt und andere Zeit verlagert; es handelt sich dabei also nicht um ein Paradies, das nach dem Tod eines voll erleuchteten Menschen zu erwarten ist. Nirvāna ist laut Dōgen das Hier und Jetzt, das alltägliche Leben und nicht zuletzt die Praxis des Zazen. Es ist also identisch mit Leben-und-Sterben. Wegen der Augenblicklichkeit der Wirklichkeit gilt dies auch für den Geist, sodass es schon aus diesem Grunde unmöglich sei, dass der Geist ewig wäre.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Grundsatz, dass Körper und Geist eine einzige Wirklichkeit sind, wird dauernd durch den Buddha-Dharma betont. Wie könnte es daher im Gegenteil sein, dass der Geist selbstständig den Körper verlässt und nicht erscheint und verschwindet, während dieser Körper erscheint und verschwindet?“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dōgen fügt noch hinzu, dass es einen gravierenden Widerspruch darstellen würde, wenn es eine Zeit gäbe, in der Körper-und-Geist eine einzige Wirklichkeit sind, und außerdem auch eine andere Zeit gäbe, in der sie keine ganzheitliche Wirklichkeit sind.&lt;br /&gt;Er wiederholt hier eindringlich, dass der Grundsatz der Einheit von Körper-und-Geist im Buddhismus unumstößlich ist, weil beides eine einzige Wirklichkeit ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4839143864607476607?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4839143864607476607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4839143864607476607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4839143864607476607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4839143864607476607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/06/nirvana-ist-das-befreite-hier-und-jetzt.html' title='Nirvāna ist das befreite Hier und Jetzt'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-VFM3t10-yUo/TfYaV7vqSFI/AAAAAAAAAw4/baE8Fq3YhVQ/s72-c/Bild%2B161.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7695731698201048403</id><published>2011-06-01T08:00:00.000-07:00</published><updated>2011-06-01T08:47:01.011-07:00</updated><title type='text'>Videos zum ZEN</title><content type='html'>Liebe Freundinnen und Freunde des Buddhismus,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich ein paar Tage aus Berlin wegfahre, möchte auf einige Zusammenschnitte von Videos der ZEN-Gesprächskreise in Berlin und Frankfurt hinweisen. Sie sind in Youtube zugreifbar.&lt;br /&gt;In Frankfurt haben wir uns mit dem Karma aus Dogens Sicht beschäftigt.&lt;br /&gt;In Berlin ging es um die strahlende Klarheit im Buddhismus und Sonderthemen, wie z. B. das Bogenschießen als reines Handeln.&lt;br /&gt;Bitte einfach anklicken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zWKxyhynMKA"&gt;Die strahlende Klarheit&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlvPnTjg8Xg"&gt;Mit ZEN im Berufs-Wettbewerb bestehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color:#810081;"&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHrk3v1yc0A"&gt;Bogenschießen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color:#810081;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=K9kj9Pe-YYg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=K9kj9Pe-YYg"&gt;Freiheit unseres Selbst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TdQ7YEOFQDs"&gt;Karma, Ursache und Wirkung im ZEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;Yudo&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7695731698201048403?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7695731698201048403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7695731698201048403' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7695731698201048403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7695731698201048403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/06/videos-zum-zen.html' title='Videos zum ZEN'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1662681792551861029</id><published>2011-05-30T08:09:00.000-07:00</published><updated>2011-05-30T08:15:52.041-07:00</updated><title type='text'>Ist der Geist unabhängig vom Körper?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-IdecYA2kP1A/TeOznNh_nwI/AAAAAAAAAws/_Xx65qM09EE/s1600/Bild%2B159.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612527046862282498" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-IdecYA2kP1A/TeOznNh_nwI/AAAAAAAAAws/_Xx65qM09EE/s320/Bild%2B159.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Kritiker sagt zu Dōgen:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Wir sollten uns beeilen, den Grundsatz zu verstehen, dass die &lt;em&gt;geistige Essenz ewig&lt;/em&gt; ist. Selbst wenn wir unser ganzes Leben mit sinnlosem Sitzen (im Zazen) verbringen: Was können wir erwarten, dabei zu erlangen? Die Lehre, die ich beschreibe, ist im Einklang mit der Wahrheit der Buddhas und der Vorfahren im Dharma. Ist sie das nicht?“&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;In dieser Frage geht es um die altindische Lehre, dass der Geist ganz unabhängig vom Körper ewig existiert. Im Brahmanismus wurde ein solches rein geistiges Verstehen als maßgeblich für die Befreiung gelehrt. Man war deshalb der Überzeugung, dass man sofort die Erleuchtung erlangen und später in das Nirvāna eingehen würde, wenn man die Lehre der „ewigen Essenz“ erst einmal verstanden hatte. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Auffassung wird vom Zen-Buddhismus jedoch nicht geteilt. Dōgen antwortet deshalb im Gegenteil unmissverständlich:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Diese Sichtweise, die (hier) ausgedrückt wird, ist nie und nimmer Buddhas Dharma, es ist die Sichtweise des Nicht-Buddhisten (und Brahmanen) Senika.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch im Kapitel zur Frage von Leben und Tod widerlegt Dōgen diese Trennung von Körper und Geist, ebenso im Kapitel „Der Geist hier und jetzt ist Buddha“. Zudem hält er es für eine völlig irrige Annahme, dass allein durch die gedankliche Vorstellung, dass der Geist ewig sei und sich vom Körper nach dem Tode ablöst, alle gravierenden Probleme des Lebens gelöst würden. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Es ist historisch überliefert, dass sich Gautama Buddha von dieser Lehre grundsätzlich distanzierte, da sie zwar eine schöne Illusion sei, aber der Wirklichkeit nicht entspreche und daher keine Befreiung vom Leiden bringen könne. Der große chinesische Landesmeister &lt;em&gt;Echu&lt;/em&gt;, der Nachfolger von &lt;em&gt;Daikan Enō&lt;/em&gt;, hat dies ebenfalls sehr klar herausgearbeitet. Die Befreiung vom Leiden gibt es nicht zum Nulltarif! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die obige brahmanische Lehre ist ein typisches Produkt des Idealismus, also der durch Denken und Wollen festgelegten erträumten Ideenwelt, die aber irgendwann in die Sackgasse führt und zusammenbricht. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; bekräftigt ebenfalls, dass man durch mentales Verstehen allein nicht zum wahren Buddhismus gelangen kann:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Der Buddhismus kann niemals zu irgendeiner Art von intellektueller Philosophie gehören und daher kann die buddhistische Erleuchtung niemals Teil von intellektuellem Verstehen sein, sondern ist genau ein (gleichzeitiger) physischer und mentaler Zustand von Körper-und-Geist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und er fasst sein Grundprinzip noch einmal folgendermaßen zusammen:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Die Erleuchtung kann niemals intellektuelles Verstehen sein.“ &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1662681792551861029?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1662681792551861029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1662681792551861029' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1662681792551861029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1662681792551861029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/ist-der-geist-unabhangig-vom-korper.html' title='Ist der Geist unabhängig vom Körper?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-IdecYA2kP1A/TeOznNh_nwI/AAAAAAAAAws/_Xx65qM09EE/s72-c/Bild%2B159.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7430881032345969048</id><published>2011-05-22T13:46:00.000-07:00</published><updated>2011-05-22T14:00:11.334-07:00</updated><title type='text'>Die Erleuchtung ist das wahre Selbst</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-IpxhrHZNpiU/Tdl2h2hZTlI/AAAAAAAAAwk/6I6A2utdu_4/s1600/Bild%2B158.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609645134810009170" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-IpxhrHZNpiU/Tdl2h2hZTlI/AAAAAAAAAwk/6I6A2utdu_4/s400/Bild%2B158.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Zazen-Praxis kann mit Worten nicht beschrieben werden, maßgeblich ist das Handeln selbst. Dōgen vertieft diesen Gedanken in seinen folgenden Ausführungen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Weil die Praxis genau die Erfahrung (der Verwirklichung) ist, hat die Erfahrung kein Ende, und weil die Erfahrung die Praxis ist, hat die Praxis keinen Anfang. Auf diese Weise wurden sowohl der Tathāgata Shākyamuni als auch der ehrwürdige Vorfahre im Dharma, Mahākāshyapa, durch die Praxis empfangen, sie haben diese benutzt und sie existiert (wirklich) im Zustand der Erfahrung.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;In der Zazen-Praxis erfahren wir unseren ursprünglichen Zustand und unser wahres offenes Selbst, das ist die große Klarheit. Dieses Selbst hat keinen Anfang und kein Ende, weil sein natürlicher Zustand ja von Anfang an in unserem Leben besteht und bis zu unserem Ende reicht. Nur wenn die Erleuchtung als etwas Getrenntes von unserem wahren Selbst aufgefasst wird, gebe es einen Anfang und ein Ende. Eine solche Auffassung ist aber nach Dōgen und Nishijima Roshi nicht korrekt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Im obigen Zitat stellt Dōgen fest, dass auch Gautama Buddha und Mahākāshyapa das wahre Selbst empfangen haben, indem sie Zazen praktizierten. Das ist eine klare Aussage! Diesen wahren Zustand haben sie dann in ihren Arbeiten und in ihrer Lehre benutzt. Damit kommt Dōgen auf seine zentrale Aussage zurück: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Im Zazen empfangen wir das Selbst und benutzen es.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Er wendet sie sogar auf Buddha und Mahākāshyapa an.&lt;br /&gt;Außerdem mahnt er:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Denkt daran, dass wir auch in dem Zustand der Erleuchtung praktizieren sollten.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi erklärt hierzu, dass man die Erleuchtung niemals verlieren kann, wenn man jeden Tag die Zazen-Praxis fortsetzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da laut Dōgen keine Trennung zwischen Praxis und Erleuchtung besteht, kann man auch sagen, dass Erleuchtete immer praktizieren, also Zazen fortsetzen. Nishijima Roshi fügt in pointierter Weise hinzu: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir sollten daher denken, dass wir immer genau erleuchtet sind, wenn wir im Zazen sitzen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wenn sogenannte Meister behaupten, sie müssten nicht mehr praktizieren, weil sie schon erleuchtet seien, unterliegen sie also einem grundlegenden Irrtum. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7430881032345969048?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7430881032345969048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7430881032345969048' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7430881032345969048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7430881032345969048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/die-erleuchtung-ist-das-wahre-selbst.html' title='Die Erleuchtung ist das wahre Selbst'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-IpxhrHZNpiU/Tdl2h2hZTlI/AAAAAAAAAwk/6I6A2utdu_4/s72-c/Bild%2B158.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5602153641386833892</id><published>2011-05-16T04:58:00.001-07:00</published><updated>2011-05-16T05:07:58.958-07:00</updated><title type='text'>Die strahlende Klarheit im Buddhismus (Kômyô)</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-TSfQ7uGFZV4/TdERrFvSYiI/AAAAAAAAAwc/sZ0oLF1u7dk/s1600/Bild%2B157.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607282443025539618" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-TSfQ7uGFZV4/TdERrFvSYiI/AAAAAAAAAwc/sZ0oLF1u7dk/s320/Bild%2B157.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Die japanische Bezeichnung dieses Kapitels lautet Kômyô, wobei Kô strahlend und hell bedeutet und myô die Klarheit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Buddhismus wird die strahlende Klarheit der ganzen Welt und des Universums gelehrt, an der die Menschen teilhaben können, wenn sie nach der Lehre von Gautama Buddha praktizieren, handeln und leben. Dann sind sie in der leuchtenden Wirklichkeit des Hier und Jetzt. Sie verlieren sich nicht in idealistischen Träumereien.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Materiell orientierte Menschen haben kein Verständnis für religiöse oder idealistische Ziele, sondern erhoffen sich von materiellen Gütern und Reichtum das Glück auf dieser Erde, weil dies das einzige Reale sei. Mit einer materiellen Weltsicht kann man aber die strahlende Klarheit nicht erfahren. In der buddhistischen Lehre werden diese beiden Lebensdimensionen als einseitig angesehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Meister Dôgen erklärt in diesem Kapitel, dass das ganze Universum klar und strahlend ist und dass wir durch den Buddha-Dharma und die Übungspraxis daran teilnehmen können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Durch die Lehre des reinen Handelns und des Gleichgewichts im Hier und Jetzt können wir uns für die strahlende Klarheit öffnen. Unser Körper und Geist erfahren dadurch nach Dôgen eine unerwartete Stärkung durch Energien, die wir uns vorher nicht ausdenken konnten und die sich jäh ereignen. Er zitiert dazu einen alten Meister: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das ganze Universum der zehn Richtungen ist die Strahlende Klarheit des Selbst.&lt;br /&gt;In der strahlenden Klarheit dieses Selbst existiert das ganze Universum der zehn Richtungen.&lt;br /&gt;Im ganzen Universum der zehn Richtungen gibt es keinen Einzigen Menschen, der nicht dieses Selbst ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach der alten indischen Lehre besaßen das Universum und die Welt zehn konkrete Himmelsrichtungen. Diese werden hier mit dem Selbst in strahlender Klarheit gleichgesetzt. Das Selbst ist nicht das abgegrenzte Ich des Egoismus, sondern hat die Trennung von Subjekt und Objekt und damit den Dualismus überwunden und sich zum ganzen Universum hin geöffnet. Es bildet eine großartige Einheit mit ihm, mit der Natur und mit andren Menschen. Bei dieser Öffnung entsteht nach dem obigen Zitat die strahlende Klarheit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dieses so verstandene Selbst ist in allen Menschen ausnahmslos vorhanden und wirksam. Es sei jedoch erforderlich, diese Buddha-Wahrheit in der Praxis und mit Ausdauer zu erlernen. Wenn man nicht mit voller Ernsthaftigkeit handelt, entfernt man sich immer mehr von dieser Wahrheit. Doe Strahlende Klarheit gibt es nicht zum Nulltarif. Dôgen sagt hierzu:&lt;br /&gt;Der Buddhismus wurde zuerst im ersten und zweiten Jahrhundert nach China gebracht, allerdings ohne die Praxis des Zazen. Dort kam es zu einigen tief greifenden Auseinandersetzungen mit dem bis dahin vorherrschenden Daoismus. Als Meister Bodhidharma Anfang des sechsten Jahrhunderts als authentischer Dharma-Nachfolger in der direkten Linie von Gautama Buddha nach China kam und den Dharma an seinen eigenen Schüler Taiso Eka weitergab, war dies laut Dôgen ein &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„historisches Ereignis der strahlenden Klarheit der Buddhas und Vorfahren im Dharma. Davor hatten die Menschen (in China) die Klarheit der Buddhas und Vorfahren im Dharma weder gesehen noch davon gehört. Wie hätten sie ihre eigene strahlende Klarheit erkennen können?“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit Bodhidharma kam die buddhistische Praxis nach China, wo bis dahin nur die theoretische Lehre vorgeherrscht hatte, der nach Dôgen die Einheit von Theorie und Praxis fehlte. Die strahlende Klarheit des Buddhismus ist genau diese Verschmelzung von theoretischer Lehre und der Praxis des Zazen sowie des Handelns im Alltag. Die strahlende Klarheit ist also keine schöne Vorstellung, kein Wunschdenken und keine Flucht aus der Wirklichkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In dem ZEN- Gesprächskreis Berlin haben wir gestern dieses Thema behandelt, ein Zusammenschnitt ist in Youtube zugreifbar:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zWKxyhynMKA"&gt;Strahlende Klarheit&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5602153641386833892?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5602153641386833892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5602153641386833892' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5602153641386833892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5602153641386833892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/die-strahlende-klarheit-im-buddhismus.html' title='Die strahlende Klarheit im Buddhismus (Kômyô)'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-TSfQ7uGFZV4/TdERrFvSYiI/AAAAAAAAAwc/sZ0oLF1u7dk/s72-c/Bild%2B157.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2813855203440098930</id><published>2011-05-08T05:04:00.000-07:00</published><updated>2011-05-08T05:09:48.050-07:00</updated><title type='text'>Zazen-Praxis für Einsteiger und Fortgeschrittene</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1WHNDFJVaAg/TcaH1KvPbiI/AAAAAAAAAwU/RqzQR_YrDqw/s1600/Bild%2B156.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5604316133794475554" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-1WHNDFJVaAg/TcaH1KvPbiI/AAAAAAAAAwU/RqzQR_YrDqw/s320/Bild%2B156.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Die nächste Frage an Dōgen stellt zur Debatte, ob die Zazen-Praxis auch für erfahrene Meister notwendig ist. Dass sie für Anfänger sinnvoll ist, sei ja unbestritten. Dōgen antwortet entschieden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Der (falsche) Gedanke, dass Praxis und Erfahrung keine Einheit sind, ist nur die Vorstellung von Nicht-Buddhisten. Im Buddha-Dharma sind Praxis und Erfahrung (der Verwirklichung) vollständig identisch. Die (richtige Praxis) ist daher jetzt auch die Praxis im Zustand der Erfahrung.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dass Praxis und die Erfahrung der Verwirklichung im Zazen eine Einheit im Hier und Jetzt bilden, erscheint zunächst nicht so selbstverständlich, ist aber ein zentraler Punkt der wahren buddhistischen Lehre. Die Erfahrung der ersten Erleuchtung tritt danach genau im Augenblick des wahren Zazen auf, ist also nichts, was wir für die Zukunft erstreben, und ist kein Kampf um die erhoffte spätere Erleuchtung. Dies gilt für Ensteiger, Fortgeschrittene und Meister!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dies ist eine der wesentlichen ganzheitlichen Erkenntnisse, die Dōgen bei seinem Lehrer &lt;em&gt;Tendō Nyojō&lt;/em&gt; lernte und die seine eigenen theoretischen Spekulationen zur Frage der Erleuchtung und der Buddha-Natur vollständig beendeten.&lt;br /&gt;Da Körper und Geist nach der buddhistischen Lehre untrennbar miteinander verbunden sind, erfahren wir demnach die Erleuchtung beim Zazen als Gleichgewichtszustand von Körper-und-Geist. Nishijima Roshi erklärt dazu:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„In der buddhistischen Lebensphilosophie des Handelns ist es für uns unmöglich, das Handeln in zwei Bereiche aufzuspalten, nämlich in die Praxis einerseits und das Erfahren sowie Erleben andererseits. Handeln kann und muss immer als unteilbare Einheit existieren, ohne jede Trennung.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen fährt mit seiner Antwort fort:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das Streben eines Anfängers nach der Wahrheit ist daher genau der (wahre) ganze Körper des ursprünglichen Zustandes der Erfahrung. Dies ist der Grund, warum (die buddhistischen Vorfahren im Dharma) lehren, keine gesonderte Verwirklichungs-Erfahrung außerhalb der Praxis zu erwarten. Sie lehren uns dies mit (ihrer klaren) praktischen Sorgfalt, die sie an uns weitergegeben haben. Der Grund dafür mag sein, dass (die Praxis selbst) einen direkten Zugang zum ursprünglichen Zustand der Erfahrung (der Erleuchtung) gibt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;In manchen buddhistischen Übertragungslinien besteht die Vorstellung, dass die oft als anstrengend oder sogar als asketisch, aber zumindest entbehrungsreich angesehene Arbeit der Praxis zeitlich vorausgehen müsse, um später die Erleuchtung zu erlangen. Das bedeutet jedoch, dass die Erfahrung der Erleuchtung und die Praxis voneinander getrennt wären. Die Praxis wäre sozusagen nur das untergeordnete Werkzeug, um das ersehnte Ziel der Erleuchtung zu erreichen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Einer solchen Theorie schieben Dōgen und Nishijima Roshi entschlossen den Riegel vor. Eine derartige Trennung von Praxis und Erfahrung der Erleuchtung kann im wirklichen Handeln nicht stattfinden, sondern nur als gedachte Lehre und Theorie bestehen; als solche kann sie „im Kopf“ sogar plausibel erscheinen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi bezeichnet die Einheit von Praxis und Erfahren in der ersten Erleuchtung auch als &lt;em&gt;Verschmelzen&lt;/em&gt;. Dieses Verschmelzen im Augenblick sei bei Anfängern genau dasselbe wie bei erfahrenen praktizierenden oder erwachten Meistern. Wer die Zazen-Praxis richtig ausführt, kann unabhängig davon, wie lange er schon praktiziert, die Erleuchtung unmittelbar erfahren, auch der Einsteiger! Gute Lehrer und die großen Meister der Vergangenheit lehren eine solche Praxis voller Sorgfalt und sie dienen selbst als Beispiel und Vorbild. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2813855203440098930?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2813855203440098930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2813855203440098930' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2813855203440098930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2813855203440098930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/zazen-praxis-fur-einsteiger-und.html' title='Zazen-Praxis für Einsteiger und Fortgeschrittene'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-1WHNDFJVaAg/TcaH1KvPbiI/AAAAAAAAAwU/RqzQR_YrDqw/s72-c/Bild%2B156.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3027421776755617795</id><published>2011-05-04T11:06:00.000-07:00</published><updated>2011-05-04T11:12:32.600-07:00</updated><title type='text'>Strahlende Klarheit</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Terminverschiebung !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Liebe Freundinnen und Freunde des Zen-Gesprächskreises Berlin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der Termin für unser Treffen im Dojo Berlin-Kreuzberg in der nächsten Woche musste leider um einen Tag verschoben werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Neuer Termin: &lt;span style="font-size:130%;"&gt;Samstag 14. Mai um 18.00 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Zen-Dojo Reichenberger Straße 133&lt;br /&gt;10999 Berlin&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Thema: Strahlende Klarheit im ZEN bei Meister Dogen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Yudo&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3027421776755617795?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3027421776755617795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3027421776755617795' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3027421776755617795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3027421776755617795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/strahlende-klarheit.html' title='Strahlende Klarheit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5006198652917162315</id><published>2011-05-02T04:26:00.000-07:00</published><updated>2011-05-02T04:32:24.513-07:00</updated><title type='text'>Zen-Gesprächskreis Berlin</title><content type='html'>Liebe Freundinnen und Freunde des Zen-Gesprächskreises Berlin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir treffen uns am Freitag der nächsten Woche im Dojo in Berlin-Kreuzberg, dazu möchte ich Euch herzlich einladen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;Termin: 13. Mai um 18.00 Uhr.&lt;br /&gt;Zen-Dojo Reichenberger Straße 133&lt;br /&gt;10999 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;Unser Thema ist die&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Strahlende Klarheit&lt;/span&gt;,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;die wir in unserem Leben durch die Praxis und Lehre des Zen-Buddhismus verwirklichen können.&lt;br /&gt;Peter Pütz wird wieder als Einstimmung für uns die Shakuhachi-Flöte spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;Yudo&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5006198652917162315?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5006198652917162315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5006198652917162315' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5006198652917162315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5006198652917162315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/05/zen-gesprachskreis-berlin.html' title='Zen-Gesprächskreis Berlin'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4135212940971516131</id><published>2011-04-29T14:44:00.000-07:00</published><updated>2011-04-30T03:51:00.738-07:00</updated><title type='text'>Zazen ist die Befreiung des Geistes von Denk-Objekten</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vMy8cLWK5uY/Tbsy0VH2GpI/AAAAAAAAAwA/QP1vQ8xmk04/s1600/Bild%2B154.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601126436169980562" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-vMy8cLWK5uY/Tbsy0VH2GpI/AAAAAAAAAwA/QP1vQ8xmk04/s320/Bild%2B154.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen fasst den wirklichen Zustand im Zazen prägnant zusammen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;alles Denken, alle Wahrnehmung und alles, was uns sonst quält, bewegt oder antreibt, vergessen wir und lassen es fallen. Auch eine mentale Unterscheidung zwischen Täuschung und Erleuchtung habe keine Bedeutung. Durch die Erfahrung der Wirklichkeit selbst werde die Unterscheidung von Heiligem und Gewöhnlichem ebenfalls gegenstandslos. Sie wäre nur „Futter“ für unseren denkenden und unterscheidenden Geist, könnte den Dualismus nicht verlassen und würde uns wohl in unnötige Emotionen treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das große Erwachen und die große Wahrheit werden nach Nishijima Roshi unmittelbar in der Zazen-Praxis erfahren und&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;wir können anfangen, uns in vollständiger Freiheit zu bewegen, wir empfangen und benutzen die große Wahrheit“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;des Buddha-Dharma. Dieses unmittelbare Handeln macht noch so intelligente Diskussionen über die Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit von bestimmten spirituellen Theorien und Schulen innerhalb des Buddhismus weitgehend überflüssig.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zazen ist die umfassende Einheit von buddhistischer Lehre und Praxis, die zum ersten Mal durch Meister Bodhidharma aus dem indischen authentischen Buddhismus nach China gebracht wurde und dort zunächst wenig Unterstützung fand. Als Bodhidharma in China ankam, war zwar der Buddhismus schon recht weit verbreitet und auch der damalige Kaiser &lt;em&gt;Bu&lt;/em&gt; war anfänglich hoch erfreut, einen authentischen indischen Meister zu empfangen, aber das Verständnis für ihn war doch recht gering.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es wird berichtet, dass Bodhidharma zweimal in akute Lebensgefahr geriet, weil er von einigen als Konkurrent oder Feind des etablierten Buddhismus bekämpft wurde. Er zog sich daraufhin in die Gegend des heutigen &lt;em&gt;Shaolin&lt;/em&gt;-Klosters zurück und praktizierte dort unbeirrt den authentischen Buddhismus, bis schließlich einige Schüler zu ihm kamen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Damit wurde die Blüte des Buddhismus in China begründet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch in Japan war Zazen völlig unbekannt, bis Dōgen diese Übung aus China mitbrachte und intensiv lehrte. In der vorhergehenden Generation hatte Meister Esai zwar die Kōan-Methode des Zen aus China in Japan eingeführt, aber diese unterscheidet sich von der Zazen-Praxis, bei der unser Geist sich von Gedanken, Paradoxien und theoretischen Problemen entleert. Zazen ist also eine recht einfache Praxis, die nicht schwer zu lernen ist und erkennbar positive Wirkungen hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Zen-Buddhismus ist keine neue Erfindung oder isolierte Entwicklung im alten China, sondern er markiert die Einführung des authentischen indischen Buddhismus in China: die Einheit von Theorie, Praxis und Ethik. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4135212940971516131?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4135212940971516131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4135212940971516131' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4135212940971516131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4135212940971516131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/04/zazen-ist-die-entleerung-des-geistes.html' title='Zazen ist die Befreiung des Geistes von Denk-Objekten'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-vMy8cLWK5uY/Tbsy0VH2GpI/AAAAAAAAAwA/QP1vQ8xmk04/s72-c/Bild%2B154.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7920849806349944567</id><published>2011-04-24T13:51:00.000-07:00</published><updated>2011-04-24T14:01:53.430-07:00</updated><title type='text'>Zazen ist mehr als der Fingerzeig auf den Mond</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bUUgcnUshdo/TbSPUUfRvII/AAAAAAAAAvw/0-w66shFtbw/s1600/Bild%2B153.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599257815988419714" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-bUUgcnUshdo/TbSPUUfRvII/AAAAAAAAAvw/0-w66shFtbw/s320/Bild%2B153.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen arbeitet im Shôbôgenzô eindrucksvoll heraus, dass es auf dem Weg um die Wirklichkeit selbst geht, und fordert, dass man den Boden, die Steine, den Sand und die Kieselsteine &lt;em&gt;wahrhaft und ganzheitlich erfassen&lt;/em&gt; muss. Selbst die berühmten Worte „&lt;em&gt;Der Geist hier und jetzt ist Buddha&lt;/em&gt;“ zeigen nur auf die Wirklichkeit, sind also sozusagen nur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;der Finger, der auf den Mond oder hier auf die &lt;em&gt;Buddha-Wahrheit&lt;/em&gt; zeigt, nicht aber die &lt;em&gt;Wirklichkeit selbst.&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gleiches gilt für die Aussage zum Zazen: „&lt;em&gt;nur zu sitzen, bedeutet Buddha zu werden&lt;/em&gt;“. Damit sollen auf keinen Fall die buddhistische Lehre und die genannten berühmten Zen-Zitate abgewertet werden – ganz im Gegenteil. Aber sie sind der Wegweiser auf dem Buddha-Weg und nicht die Verwirklichung und das Erwachen selbst. So aussagekräftig und prägnant Worte auch sein mögen, wir sollten uns von ihnen nicht einfangen und von der Wirklichkeit des wahren Selbst, der anderen Menschen, der Umwelt und des Universums trennen lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Für diesen ganz wichtigen Lernschritt empfiehlt Dōgen ohne jede Einschränkung die Zazen-Praxis. Wir müssen uns durch Handeln verwirklichen, das Vertrauen auf die wahre buddhistische Lehre ist dabei eine ganz wichtige Hilfe!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Um es noch einmal zusammenzufassen: Gedanken und Ideen sind etwas anderes als die buddhistische Wahrheit selbst, die wir selbst erfahren und erleben. Dōgen bezeichnet die Ideen gern als „Blumen im Raum“ und meint damit wundervolle Vorstellungen und Imaginationen, die wir – verbunden mit schönen Gefühlen – selbst in unserem Gehirn erzeugen. Dies erläutert er detailliert im Kapitel „Die wahre Bedeutung der Blumen im Raum“. In diesem Zusammenhang ist auch das Kapitel „&lt;em&gt;Die Wirklichkeit des Mondes&lt;/em&gt;“ wichtig. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die anderen bedeutenden theoretischen Inhalte der buddhistischen Lehre, zum Beispiel die Kette der zwölf Glieder von Ursache und Wirkung, stellen in diesem Sinne ebenfalls einen „Fingerzeig auf den Mond“ der Wirklichkeit dar, aber sie sind noch nicht die Wirklichkeit selbst. Wir können sogar endlos über theoretische Konzepte diskutieren und beispielsweise erörtern, ob es eine Buddha-Natur gibt oder nicht. Indem wir diese theoretischen Bereiche des Buddha-Dharma erlernen oder gar auswendig lernen, können wir uns die Wirklichkeit oder Wahrheit zwar vorstellen, aber nicht realisieren. Dazu ist vor allem die Praxis des Zazen und das großartige eigene Erleben erforderlich. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir auf der anderen Seite allein im Zazen sitzen, das hier und jetzt vollständig auf der authentischen Haltung des Buddhas beruht, und die unzähligen Dinge loslassen, dann überschreiten wir die Bereiche von Täuschung, Verwirklichung, Emotion und Denken. Wir werden nicht von den (Fragen und) Wegen des Gewöhnlichen und des Heiligen beunruhigt. Wir wandern sofort außerhalb der (engen gedanklichen) Grenzen und empfangen und nutzen den großartigen Zustand der Bodhi-Wahrheit. Wie könnte man das mit denjenigen Menschen vergleichen, die in der Falle der Worte gefangen sind?“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7920849806349944567?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7920849806349944567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7920849806349944567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7920849806349944567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7920849806349944567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/04/zazen-ist-mehr-als-der-fingerzeig-auf.html' title='Zazen ist mehr als der Fingerzeig auf den Mond'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-bUUgcnUshdo/TbSPUUfRvII/AAAAAAAAAvw/0-w66shFtbw/s72-c/Bild%2B153.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4241520610099992949</id><published>2011-04-16T14:10:00.000-07:00</published><updated>2011-04-26T06:44:17.314-07:00</updated><title type='text'>Echte oder gekünstelte Zen-Praxis</title><content type='html'>Liebe Freundinnen und Freunde des ZEN,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin, möchte ich nun den Berliner Dogen-Blog fortsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Freude beim Lesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yudo.&lt;br /&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596293236145458226" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-blhJtbqvIJM/TaoHDD9fDDI/AAAAAAAAAvY/gqWZ4pIC1Ww/s400/Bild%2B152.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Kritiker fragt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Was ist denn so hervorragend bei der Praxis, die du allein empfiehlst, dass die anderen (Praxisformen) ausgeschlossen werden?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgens Antwort lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Denkt daran, dass wir als Buddhisten nicht die Überlegenheit oder Unterlegenheit bestimmter Philosophien diskutieren und nicht zwischen Oberflächlichkeit und Tiefe im Dharma auswählen sollten. Wir müssen nur wissen, ob die Praxis echt oder unecht ist.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen möchte sich nicht lange mit theoretischen Diskussionen über bestimmte Philosophien und buddhistische Schulen aufhalten, sondern für ihn ist entscheidend, ob die Zazen-Praxis echt und authentisch oder gekünstelt und unecht ist. Nishijima Roshi betont in diesem Zusammenhang, dass die Philosophien des Idealismus und Materialismus ungeeignet sind, um auf dem buddhistischen Weg der Wahrheit zu gehen. Wer auf diese Lebensphilosophien allein fixiert sei, könne kein Buddhist sein. Allerdings stellt er fest:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Diese wichtige Erkenntnis ist heutzutage nicht einmal in unseren eigenen buddhistischen Gruppen und Linien immer ganz klar im Bewusstsein.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb verweist er auf Meister &lt;em&gt;Nāgārjuna&lt;/em&gt;, der die bedeutende Grundlage des Buddhismus im ersten Vers seines Werkes „&lt;em&gt;Gesang des Mittleren Weges (MMK)“&lt;/em&gt; unmissverständlich benennt. Buddhismus muss man beide einseitigen Lebensphilosophien überwinden und die maßgebliche Dimension des Handelns und des Gleichgewichts erreichen. Nishijima Roshi ergänzt hierzu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir es nicht schaffen, die Lebensphilosophie des Handelns zu verwirklichen, können wir auch niemals die buddhistische Philosophie wirklich ergründen.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies sind in der Tat klare und mutige Aussagen, die sich an diejenigen buddhistischen Übertragungslinien richten, die in Gefahr sind, im Ideellen und in der Theorie zu verbleiben. Das Handeln in der Zazen-Praxis und im Alltag wurde im Zen-Buddhismus ganz eindeutig herausgearbeitet. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem, was in den Bereich der Ideen und Vorstellungen fällt, und dem, was die &lt;em&gt;handelnde Wirklichkeit im Gleichgewicht&lt;/em&gt; ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4241520610099992949?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4241520610099992949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4241520610099992949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4241520610099992949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4241520610099992949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/04/echte-oder-gekunstelte-zen-praxis.html' title='Echte oder gekünstelte Zen-Praxis'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-blhJtbqvIJM/TaoHDD9fDDI/AAAAAAAAAvY/gqWZ4pIC1Ww/s72-c/Bild%2B152.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-530768047660368091</id><published>2011-03-31T09:55:00.001-07:00</published><updated>2011-03-31T09:58:04.356-07:00</updated><title type='text'>Vertrauen in die Zazen-Methode</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PJJV2AhA18Y/TZSyPHiQkmI/AAAAAAAAAvQ/39QuDYAWuTE/s1600/Bild%2B151.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5590289010264150626" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-PJJV2AhA18Y/TZSyPHiQkmI/AAAAAAAAAvQ/39QuDYAWuTE/s320/Bild%2B151.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen betont in aller Klarheit, dass ein solides Grundvertrauen in die Zazen-Methode notwendig ist, denn misstrauische und unbelehrbare Menschen würden keinen Zugang finden, selbst wenn sie einem wahren Lehrer begegneten: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Als allgemeine Regel sollten wir (dann) üben und in der Praxis lernen, wenn das richtige Vertrauen in unserem Geist gewachsen ist; sonst sollten wir uns für eine Weile ausruhen. Wenn du möchtest, kannst du die Tatsache bedauern, dass der Dharma seit alten Zeiten trocken (und nüchtern) war.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir sollen also auf die Wirkung des Zazen vertrauen, wenn wir praktizieren. Vertrauen heißt aber nicht blind zu glauben, sondern wir sind aufgefordert, die Wirkung der Zazen-Praxis bei uns selbst genau zu beobachten. Buddhismus ist kein spiritueller Glaube und schon gar kein mythischer Wunderglaube, sondern wie es hier heißt, eher nüchtern und trocken. Trotzdem basiert er auf dem Vertrauen, dass diese Methode ihren großen Wert für uns und unsere Entwicklung hat. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi erläutert hierzu, dass Dōgen ein unerschütterliches Vertrauen in die Zazen-Praxis besaß und sie für das Wesentliche des Buddhismus überhaupt hielt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es hat keinen Sinn, die Zazen-Praxis wie einen sportlichen Konkurrenzkampf zu betreiben, nach dem Motto, wer sie am längsten durchhält und sich Schmerzen nicht anmerken lässt, ist der Beste. Bei Dōgen findet sich an keiner Stelle ein Hinweis auf die heldenhafte Überwindung der Schmerzen, wie es in der neueren Zen-Literatur manchmal dargestellt wird. Es ist daher zu vermuten, dass es in der damaligen Zeit ganz natürlich war, auf dem Boden oder auf einem Kissen zu sitzen, und dass dabei keine nennenswerten Schmerzen auftraten. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ganz unsinnig ist es, die Zazen-Praxis als Askese zu betreiben, um die Schmerzen und Qualen des Körpers zu überwinden und dadurch zur „Freiheit durchzubrechen“. Gautama Buddha selbst hatte bekanntlich festgestellt, dass die Askese als Weg zur Befreiung und Erleuchtung völlig sinnlos ist. Da Körper und Geist immer eine Einheit sind, ist mit der Qual des Körpers auch gleichzeitig die Qual für den Geist verbunden. Wenn man die Askese gegen die Natur des Körpers weiter vorantreibt, werden Körper und Geist immer schwächer und labiler. Wir können dadurch auf dem Weg des Buddha-Dharma immer schwieriger gehen und er endet in einer fatalen Sackgasse. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-530768047660368091?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/530768047660368091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=530768047660368091' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/530768047660368091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/530768047660368091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/03/vertrauen-in-die-zazen-methode.html' title='Vertrauen in die Zazen-Methode'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-PJJV2AhA18Y/TZSyPHiQkmI/AAAAAAAAAvQ/39QuDYAWuTE/s72-c/Bild%2B151.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6319836876004169517</id><published>2011-03-27T02:53:00.000-07:00</published><updated>2011-03-29T04:31:57.456-07:00</updated><title type='text'>Karma im Zen</title><content type='html'>Liebe Zen-Freundinnen und -Freunde, kürzlich haben wir im Zen-Gesprächskreis das Thema des Karmas und des Gesetzes von Ursache und Wirkung im ZEN-Buddhismus behandelt. &lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589136375695686514" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-RrkHGwctGDk/TZCZ69KOO3I/AAAAAAAAAvI/qLJmWr7rODU/s320/Bild%252C%2B150.jpg" /&gt; Ich habe dazu einen Einführungsvortrag gehalten, aus dem ein Ausschnitt in das Internet eingestellt wurde. Dabei sind zwei neue Schwerpunkte besonders interessant: &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; stellt die Tat und Handlung in das Zentrum und weniger die Person. &lt;em&gt;Joanna Macy&lt;/em&gt; betont das Karma der ökologischen Folgen für spätere Generationen; dies ist äußerst aktuell, z. B. bei der Strahlungs-Katastrophe in Japan. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TdQ7YEOFQDs"&gt;Bitte hier anklicken zu Youtube &lt;/a&gt;Mit herzlich Grüßen Yudo J. Seggelke&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6319836876004169517?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6319836876004169517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6319836876004169517' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6319836876004169517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6319836876004169517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/03/karma-im-zen.html' title='Karma im Zen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-RrkHGwctGDk/TZCZ69KOO3I/AAAAAAAAAvI/qLJmWr7rODU/s72-c/Bild%252C%2B150.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7610121455350539898</id><published>2011-03-18T02:15:00.000-07:00</published><updated>2011-03-23T05:49:11.636-07:00</updated><title type='text'>Neues Buch zum ZEN-Buddhismus</title><content type='html'>Liebe Zen-Freundinnen und -Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute möchte ich Ihnen mein neues Buch „Strahlende Zeit zum Handeln“ vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 277px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585347097888633410" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-wDcz7blmKVs/TYMjl9TpMkI/AAAAAAAAAuo/KJ0ezbt2-j0/s400/Bild%2BAuge%2B2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;Darin habe ich die beiden zentralen Kapitel des &lt;em&gt;Shobogenzo:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Sein-Zeit der Wirklichkeit im Hier und Jetzt (Uji),&lt;br /&gt;Wahres und reines Handeln der Buddhas (Gyōbutsu yuigi)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Einzelnen behandelt und, wie ich hoffe, gut verständlich kommentiert.&lt;br /&gt;Beide Kapitel sind Kernbereiche des Zen-Buddhismus und eine wichtige Grundlage zur Erschließung des großartigen Gesamtwerkes &lt;em&gt;Shobogenzo&lt;/em&gt; von Meister Dogen.&lt;br /&gt;Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und kann im Internet online bestellt werden, z. B. bei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Strahlende-Zeit-zum-Handeln-Auge/dp/3941380060/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;amp;qid=1300440235&amp;amp;sr=1-3"&gt;Amazon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/14580626/yudo_j_seggelke_strahlende_zeit_zum_handeln_3941380060.html"&gt;Libri.&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun viel Freude beim Lesen! Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlich Grüßen&lt;br /&gt;Yudo J. Seggelke&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7610121455350539898?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7610121455350539898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7610121455350539898' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7610121455350539898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7610121455350539898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/03/neues-buch-zum-zen-buddhismus.html' title='Neues Buch zum ZEN-Buddhismus'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-wDcz7blmKVs/TYMjl9TpMkI/AAAAAAAAAuo/KJ0ezbt2-j0/s72-c/Bild%2BAuge%2B2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-159542814661225591</id><published>2011-03-13T16:03:00.000-07:00</published><updated>2011-03-13T16:14:49.407-07:00</updated><title type='text'>Wie wichtig sind Sūtra-Lesen und das Rezitieren?</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Y3d0rHajmM4/TX1OBGhP5dI/AAAAAAAAAug/M4kWJzTOYGQ/s1600/Bild%2B148.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5583704893846185426" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-Y3d0rHajmM4/TX1OBGhP5dI/AAAAAAAAAug/M4kWJzTOYGQ/s320/Bild%2B148.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Jemand fragt Dōgen kritisch:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das Lesen der Sūtras und Rezitieren der Namen der Buddhas mögen anders als (beim Zazen) auf natürliche Weise die Ursachen und Bedingungen der Erleuchtung werden. Aber wenn man nur nutzlos herumsitzt und nichts tut: Wie kann das ein (wirksames) Mittel dafür sein, Erleuchtung zu erlangen?“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Bevor die Zazen-Praxis durch Meister Dōgen nach Japan kam, bestand die Übung der Mönche wesentlich aus dem Lesen der Sūtras und dem Rezitieren der Namen der Buddhas. Dies ist auch heute noch in abgeschwächter Form in buddhistischen Tempeln üblich. Dōgen kannte diese Praxis selbst aus den Klöstern, in denen er vor seiner China-Reise gelernt hatte, und er stellte fest, dass auf diese Weise das Gleichgewicht und die Erleuchtung nicht dauerhaft zu erlangen waren. Aber manche Kritiker sahen die Zazen-Praxis dennoch als nutzlose Zeitverschwendung an, zumal sie von außen beim stummen Sitzen der Praktizierenden nicht viel erkennen konnten. Dōgens Antwort lautet: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn du jetzt denkst, dass der Samādhi der Buddhas, (also) der höchste und größte Dharma, nur nutzloses Sitzen sei, ohne dass man dabei irgendetwas tut, bist du ein Mensch, der das große Fahrzeug empfindlich herabsetzt.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Für Dōgen ist die Zazen-Praxis der zentrale Kern des Mahāyāna-Buddhismus oder – wie er auch genannt wird – des großen Fahrzeugs. Wer dies nicht anerkennt, entwertet aus seiner Sicht den Mahāyāna-Buddhismus unwiderbringlich, denn Zazen ist keinesfalls nur sinnloses und untätiges Herumsitzen auf dem Sitzkissen. Ein solch grundlegender Irrtum macht es nach Dōgens Überzeugung unmöglich, dass der wahre Buddhismus verwirklicht werden kann. In diesem Sinne fährt er mit seiner Antwort fort:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„(Eine solche) Täuschung ist so tiefgehend, dass es dem gleichkommt zu sagen, dass es kein Wasser gibt, wenn man sich (mitten) im Ozean aufhält. (Im Zazen) sitzen wir schon stabil und dankbar im Samādhi der Buddhas und empfangen und nutzen unser Selbst. Ist dies nicht (wahrhaftig) die Vollendung der weiten und großen Tugend?“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Er hält die Aussage, Zazen sei nutzloses Herumsitzen, also geradezu für unsinnig und grotesk. Seine Antwort enthält wieder eine ganz zentrale Feststellung zur Zazen-Praxis: „Im Samādhi empfangen und nutzen wir unser (wahres) Selbst“. Auch hier ist nicht das abgegrenzte Ich gemeint, sondern das Selbst, das unser wahres Leben ist. Durch die Einheit mit dem Universum und seinen Energien empfangen wir unser wahres Selbst, das wir in unserem täglichen Leben dann benutzen können, indem wir im Hier und Jetzt im Gleichgewicht und in Klarheit handeln und unsere Aufgaben erledigen. Dies bedeutet gleichzeitig ethisches Handeln und Tun, denn der Buddhismus ist niemals isoliert von Ethik und Moral, sondern unauflösbar mit ihr verbunden. Er ist keine von der Praxis abgelöste theoretische Philosophie, sondern identisch mit der Praxis selbst und dem moralischen Handeln. Nishijima Roshi formuliert hierzu ein wichtiges Grundprinzip:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Denken und Wahrnehmung sind nicht so wichtig wie Handeln (im Zazen).“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und er ergänzt, dass wir es meist gewohnt sind, das Handeln geringer zu schätzen als Denken, und dass dies insbesondere auf die intellektuelle Kultur im Zeitalter des alten Griechenlands zurückzuführen sei. Meister Dōgen baut natürlich nicht auf der griechischen Philosophie auf, sondern hat seine Wurzeln im indischen Buddhismus Gautama Buddhas. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-159542814661225591?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/159542814661225591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=159542814661225591' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/159542814661225591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/159542814661225591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/03/wie-wichtig-sind-das-sutras-lesen-und.html' title='Wie wichtig sind Sūtra-Lesen und das Rezitieren?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-Y3d0rHajmM4/TX1OBGhP5dI/AAAAAAAAAug/M4kWJzTOYGQ/s72-c/Bild%2B148.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1809721870684878118</id><published>2011-03-06T07:33:00.000-08:00</published><updated>2011-03-06T07:39:10.312-08:00</updated><title type='text'>Warum ist Zazen das authentische Tor zm Buddha-Dharma?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-RQQNXOk4iKc/TXOqVtM1FMI/AAAAAAAAAuY/hqN2Wkr09NM/s1600/Bild%2B147%2B%25282%2529.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5580991653129557186" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-RQQNXOk4iKc/TXOqVtM1FMI/AAAAAAAAAuY/hqN2Wkr09NM/s320/Bild%2B147%2B%25282%2529.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dōgen geht in einem fiktiven Gespräch auf verschiedene Argumente und Kritikpunkte zum Thema Zazen ein. In diesem großen Mittelteil des Kapitels Bendowa werden die wesentlichen Fragen und Streitpunkte zitiert und von Dōgen treffend beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Zazen-Praxis war vor ihm in Japan unbekannt und er wurde sicherlich mit erheblichen Widerständen von etablierten Organisationen, Klöstern und konservativen Buddhisten konfrontiert, die der neuen Methode kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage an Dōgen&lt;br /&gt;Auf die erste Frage, warum allein die Zazen-Praxis das authentische Tor des Buddha-Dharma sei, antwortet Dōgen mit der einfachen Feststellung, dass diese Methode authentisch von Gautama Buddha über Meister Bodhidharma und Tendō Nyojō auf ihn selbst übertragen worden sei. Für ihn besteht kein Zweifel, dass genau diese Praxis den Schlüssel zum Erwachen im Buddhismus darstellt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und da er selbst den erwachten, großen Meister Tendō Nyojō kennengelernt hatte, der ihn in allen Bereichen des Buddha-Dharma überzeugte, ist diese Frage für Dōgen mit dem Hinweis auf eine authentische Übertragungslinie unmissverständlich zu beantworten. Diese Übertragungslinie ist eine überprüfbare, historische Tatsache und gehört nicht in den Bereich des Glaubens und der Spekulation.&lt;br /&gt;Die Antwort Dōgens &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der große Meister Shākyamuni übermittelte diese tiefgründige Methode, um den Zustand der Wahrheit zu erlangen, als authentische Tradition ganz genau. Die Tathāgatas der drei Zeiten erlangten alle durch Zazen die Wahrheit. Auf diese Weise ist die Tatsache übertragen und empfangen worden, dass (Zazen) das authentische Tor (zum Erwachen) ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi betont, dass Meister Dōgen als Realist hier keine theoretische Begründung aufzeigen möchte und deshalb einfach auf die geschichtliche Tatsache in der Vergangenheit hinweist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1809721870684878118?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1809721870684878118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1809721870684878118' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1809721870684878118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1809721870684878118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/03/warum-ist-zazen-das-authentische-tor.html' title='Warum ist Zazen das authentische Tor zm Buddha-Dharma?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-RQQNXOk4iKc/TXOqVtM1FMI/AAAAAAAAAuY/hqN2Wkr09NM/s72-c/Bild%2B147%2B%25282%2529.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-796439292809193327</id><published>2011-02-27T04:24:00.000-08:00</published><updated>2011-02-27T12:34:32.923-08:00</updated><title type='text'>Die Praxis ist das Anschlagen einer Glocke</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-sWT7NnQsqa0/TWpDQ4aC-5I/AAAAAAAAAuI/2fUYNmZ5K9I/s1600/Bild%2B146.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578345045750381458" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-sWT7NnQsqa0/TWpDQ4aC-5I/AAAAAAAAAuI/2fUYNmZ5K9I/s400/Bild%2B146.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es ist für mich keine Frage, dass die trennenden Grenzen zwischen den Religionen überwunden werden können und müssen. Dabei kann die Zazen-Praxis einen wirkungsvollen Beitrag leisten, denn sie ist nicht auf den Buddhismus beschränkt. Dōgen sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Die Praxis ist nicht durch das Sitzen selbst begrenzt, sondern sie schlägt den (großen) Raum an und klingt wie das Anschlagen der Glocke, das sich vor und nach dem Glockenschlag fortsetzt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JL8z5cc1Zco/TWq1MIeXpeI/AAAAAAAAAuQ/opjzuCm25W0/s1600/Bild%2B2%252C%2B%2BBlog%2B146.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578470308489700834" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-JL8z5cc1Zco/TWq1MIeXpeI/AAAAAAAAAuQ/opjzuCm25W0/s320/Bild%2B2%252C%2B%2BBlog%2B146.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In diesem Gleichnis wird die Wirkung der Zazen-Praxis poetisch auf den Punkt gebracht: Wenn wir morgens und abends Zazen praktizieren, bleibt die Wirkung auch in der Folgezeit erhalten und verleiht uns Klarheit und Handlungsfähigkeit im Alltag. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; nennt dies die dauernde Kraft des Zazen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Einfluss der Zazen-Praxis ist niemals auf die Zeit begrenzt, in der man tatsächlich Zazen praktiziert.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Durch die morgendliche Zazen-Praxis ist es zum Beispiel möglich, die beruflichen und familiären Aufgaben besser und zügiger zu bewältigen. Besonders psychische Probleme wie die Über- oder Unterschätzung der eigenen Möglichkeiten können durch die Zazen-Praxis behoben werden; hektische Betriebsamkeit oder pessimistische Untätigkeit werden wirksam und nachhaltig überwunden. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem im Berufsleben treten heute häufig gravierende Versagensängste auf, umgekehrt führt auch eine Selbstüberschätzung zu unvernünftigem und der Situation und Sache nicht angemessenem Handeln, was nicht selten in einem Desaster endet. Beides wird durch den Mittleren Weg und die Zazen-Praxis in ein kraftvolles und tatkräftiges Gleichgewicht gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen betont zu diesem Thema, dass selbst zahllose Buddhas mit all ihrer Kraft und großen Buddha-Weisheit nicht ermessen könnten, was das Gute und die Tugend der Zazen-Praxis eines einzigen Menschen ist. Wesentlich ist dabei das Wort „ermessen“, das auf die materielle Dimension der Zahlen, Berechnungen und Kalkulationen der Menschheit hinweist. Die wahre Praxis kann laut Dōgen dadurch nicht erfasst und nicht im Entferntesten ausgelotet werden.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-796439292809193327?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/796439292809193327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=796439292809193327' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/796439292809193327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/796439292809193327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/02/die-praxis-ist-das-anschlagen-einer.html' title='Die Praxis ist das Anschlagen einer Glocke'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-sWT7NnQsqa0/TWpDQ4aC-5I/AAAAAAAAAuI/2fUYNmZ5K9I/s72-c/Bild%2B146.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3969815904564075989</id><published>2011-02-20T06:23:00.000-08:00</published><updated>2011-02-20T06:29:07.368-08:00</updated><title type='text'>Unsere Einheit mit dem Universum</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-K0tfWsu5kqk/TWEkgnan0GI/AAAAAAAAAuA/kAoVKeHdiLI/s1600/Bild%2B145.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575777956416442466" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-K0tfWsu5kqk/TWEkgnan0GI/AAAAAAAAAuA/kAoVKeHdiLI/s320/Bild%2B145.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen beschreibt Zazen als einen Zustand von hoher Qualität, den er auch als hohes Niveau des Lebens bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Das hohe Niveau des Zustandes der wirklichen (und wahren) Erfahrung erlaubt keinen müßigen Augenblick, wenn er (tatsächlich) aktiv ist.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Zustand ermöglicht die aktive und ungetrübte Entfaltung jedes einzelnen Augenblicks und führt dazu, dass kein einziger Augenblick sinnlos verschwendet wird. Häufig treiben die Menschen jedoch ihre Aktivitäten aufgrund falscher und vordergründiger Absichten und gegen die tiefere Vernunft voran. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann gehen die Augenblicke der Wirklichkeit verloren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Folgen sind entweder träge Unbeweglichkeit oder hektische Betriebsamkeit – beim Handeln können dann im Gegensatz zur Zazen-Praxis die notwendige Ruhe und das innere Gleichgewicht nicht wirksam werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Zazen eröffnet auf diese Weise eine wunderbare und mystische Zusammenarbeit mit allen Dharmas (der Welt) und durchdringt vollständig alle Zeiten, auch wenn es nur ein Mensch ist, der einen Augenblick lang sitzt.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dōgen unterstreicht hier wieder die Überwindung des Dualismus, wodurch die „wunderbare und mystische Zusammenarbeit“ mit allen Dingen und Phänomenen (Dharmas) der Welt verwirklicht wird. Der Begriff „Zusammenarbeit“ bedeutet, dass es sich nicht um passives oder gar träges Herumsitzen und um Zeitvertreib beim Zazen handelt, sondern um befreites und befreiendes Tun und Handeln.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses ist nach Dōgen nicht mit dem denkenden Verstand zu erfassen, sondern wird als mystisch und geheimnisvoll bezeichnet und überschreitet das dualistische und unterscheidende Denken. Die übliche Zeiteinteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird im Augenblick der Zazen-Praxis ebenfalls überschritten. Das Erstaunliche bei diesem Zitat ist die Aussage, dass bereits die richtige Zazen-Praxis eines einzigen Menschen all dies bewirkt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„(Die Zazen-Praxis) vollzieht damit die ewige Arbeit der Buddhas im grenzenlosen Universum und deren prägenden Einfluss in der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Für alle Menschen ist es vollständig dieselbe Praxis und Erfahrung.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die im Zazen verwirklichte Einheit des Menschen mit den anderen Menschen und dem Universum steht im obigen Zitat noch einmal im Mittelpunkt. Nishijima Roshi formuliert es so, dass alle Menschen in der ganzen Welt, die im selben Augenblick Zazen praktizieren, diese Einheit mit dem Universum gemeinsam und in der vollständig gleichen Art und Weise erfahren. Da heute eine globale Kommunikation mithilfe der modernen Techniken des Internets, Telefonierens und auch von Flugreisen möglich ist, haben diese Ausführungen Dōgens nun eine völlig neue Aktualität und Bedeutung erhalten. Denn es eröffnen sich tatsächlich neue großartige Möglichkeiten, trennende Grenzen zwischen den Menschen in der Welt zu überwinden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3969815904564075989?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3969815904564075989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3969815904564075989' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3969815904564075989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3969815904564075989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/02/unsere-einheit-mit-dem-universum.html' title='Unsere Einheit mit dem Universum'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-K0tfWsu5kqk/TWEkgnan0GI/AAAAAAAAAuA/kAoVKeHdiLI/s72-c/Bild%2B145.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8068400568410124445</id><published>2011-02-13T07:27:00.000-08:00</published><updated>2011-02-13T07:43:35.879-08:00</updated><title type='text'>Die Wirkungen der Zazen-Praxis</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-osBOhm63tY8/TVf7i0HC1FI/AAAAAAAAAt4/SBiSmfEwLys/s1600/Bild%2B144.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573199639416591442" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-osBOhm63tY8/TVf7i0HC1FI/AAAAAAAAAt4/SBiSmfEwLys/s320/Bild%2B144.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Die Praxis übt einen einen außerordentlich starken und nachhaltigen Einfluss auf den Praktizierenden aus. Ohne Praxis verpufft die buddhistische Lehre weitgehend! Nach Dōgen folgt der wahre, im Gleichgewicht befindliche Zustand&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„den Wegen der intimen und mystischen Zusammenarbeit, sodass dieser Mensch, der unerschütterlich im Zazen sitzt, frei wird von Körper und Geist.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dadurch werden unreine, also mit der Ethik und Moral nicht übereinstimmende Sichtweisen „abgeschnitten“ und man erfährt und erlebt den Buddha-Dharma in seiner natürlichen und reinen Weise. Wenn wir im Zazen sitzen, kann man dies als Sitzen in der buddhistischen Wahrheit verstehen und dieser Einfluss verbreitet sich laut Dōgen nachhaltig und kraftvoll in der Welt. Damit werde auch der höchste Zustand der Buddhas weiter angehoben.&lt;br /&gt;Anschließend bezieht er in der für den Zen typischen Weise die konkrete Wirklichkeit des Alltags ein:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Zu dieser Zeit vollendet alles im Universum in den zehn Richtungen die Arbeit Buddhas: Boden, Erde, Gras und Bäume, Zäune, Mauern, Ziegel und Kieselsteine.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Formulierungen greifen den zentralen Ansatz des vorigen Kapitels Genjō-kōan über die Verwirklichung des Universums auf, nämlich dass sich durch unsere eigene Zazen-Praxis in der richtigen und reinen Form das Universum und wir selbst uns verwirklichen. Eine Wirklichkeit sei, so Dōgens Botschaft, ohne diesen Gleichgewichtszustand in der Praxis gar nicht möglich und &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; ergänzt, dass sonst nur im Denken und in den Ideen „gelebt“ würde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen findet hier Worte von großer Prägnanz, wenngleich die Aussagen für uns westliche Menschen gewiss zunächst neu und überraschend sind. Es geht dabei um die Einheit der konkreten Dinge und Phänomene, die in der obigen Aufzählung enthalten sind, und somit um die einheitliche mystische Kraft des Buddha-Dharma in der Wirklichkeit der Praxis.&lt;br /&gt;Dōgen verstärkt im Folgenden seine Ausführungen noch:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Diesen Menschen, die das Gute empfangen, das auf diese Weise von Wind und Wasser erzeugt wird, wird auf unerklärliche Weise geholfen durch den feinen und durch Denken nicht erfassbaren Einfluss Buddhas. Und sie zeigen den unmittelbaren Zustand der Verwirklichung.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Besonders interessant ist bei diesem Zitat die Erwähnung des Windes und des Wassers, die im Allgemeinen nur als materielle Elemente angesehen werden. Dōgen möchte hier jedoch über die materielle Dimension hinausweisen, ohne diese auszuklammern und abzuwerten. Wind und Wasser werden als Wirklichkeit unmittelbar und in mystischer Einheit mit dem Buddha-Dharma erlebt und erfahren. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dem Begriff Mystik ist aber keineswegs etwas Dumpfes, Mythisches oder Magisches gemeint. Im Gegenteil: Er bezeichnet sozusagen das geheimnisvoll Natürliche, das nicht an materielle Formen und Strukturen gebunden ist, sondern im höchsten Zustand der Praxis im Augenblick Klarheit und Kraft verwirklicht. Und die Menschen, von denen im obigen Zitat die Rede ist, seien mit Buddhas großer Tugend ausgestattet, was sie in die Lage versetze, ihr Handeln in bemerkenswerter Weise auszuweiten und voranzubringen: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Sie durchdringen das Innere und Äußere des ganzen Universums mit dem Buddha-Dharma, der grenzenlos, ohne Verschwinden, undenkbar und nicht berechenbar ist.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8068400568410124445?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8068400568410124445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8068400568410124445' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8068400568410124445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8068400568410124445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/02/die-wirkungen-der-zazen-praxis-die.html' title='Die Wirkungen der Zazen-Praxis'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-osBOhm63tY8/TVf7i0HC1FI/AAAAAAAAAt4/SBiSmfEwLys/s72-c/Bild%2B144.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4785497210231217158</id><published>2011-02-06T13:59:00.000-08:00</published><updated>2011-02-06T14:03:07.989-08:00</updated><title type='text'>Höchste Wertschätzung der Zazen-Praxis</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TU8aLqqdImI/AAAAAAAAAtw/-p8GZIeGttM/s1600/Bild%2B143.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570700051813835362" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TU8aLqqdImI/AAAAAAAAAtw/-p8GZIeGttM/s400/Bild%2B143.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Wenn es bei Dōgen heißt, dass die ganze Welt des Dharma die Haltung Buddhas einnimmt, bedeutet dies, dass die Welt dann und nur dann in ihrer wahren Wirklichkeit zusammen mit uns selbst existiert. Das ist eine kühne und weitreichende Aussage! Dōgen bringt damit seine höchste Wertschätzung der Zazen-Praxis zum Ausdruck, denn die Verwirklichung des Menschen ist gleichzeitig die Befreiung von allen Täuschungen, Illusionen, von der Gier nach vordergründigen Vorteilen wie Ruhm, Geld, Macht, und Ansehen. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; formuliert dieses Grundprinzip wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ein menschliches Verhalten kann das ganze Universum sofort verändern.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist der Dualismus der üblichen Trennung von menschlichem Ich, der Umwelt und des Universums, und vor allem von anderen Menschen, überwunden und beendet. Dies ist die Kernaussage der buddhistischen Lehre und des buddhistischen Heilsweges, der uns aus der Umklammerung von Angst, Größenwahn und Leid befreit.&lt;br /&gt;Die drei Formen des Verhaltens bedeuten in der buddhistischen Lehre das Verhalten des Körpers, des Mundes beim Reden und des Geistes beim Denken. Diese drei Lebensbereiche werden nach Dōgen durch den Samādhi, also das Zazen, zur Wirklichkeit gebracht. Das heißt, unser Körper überwindet die Lebensphilosophie des Materiellen und unser Reden und Denken überwinden die eindimensionale Lebensphilosophie des Idealismus. Dies ist nach Gautama Buddha der wesentliche Schritt zur Emanzipation aus dem Teufelskreis des Leidens und so vieler schwerwiegender und oft nicht umkehrbarer Fehlentwicklungen in unserem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; betrachtet die Zazen-Praxis als das wahre und reine Handeln, das die Trennung von Subjekt und Objekt ausschaltet und dadurch den Zugang zur Wirklichkeit ermöglicht. Der Buddhismus geht also einen fundamentalen Schritt über intellektuelles Philosophieren sowie naturwissenschaftliches Beobachten und Denken hinaus, so wichtig beide Bereiche für den Menschen und die menschliche Gesellschaft sein mögen. Aber sie stellen jeweils nur Teilwahrheiten oder bestimmte Aspekte der Wahrheit dar und sind damit nur eine Teilsicht der Welt. Als solche müssen sie klar erkannt werden, damit man im Leben nicht in die Irre geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen unterstreicht in diesem ersten Teil des Kapitels immer wieder mit kraftvollen Worten die Bedeutung der Zazen-Praxis: Sie erhöhe die Dharma-Freude und erneuere die Großartigkeit der Verwirklichung zur Wahrheit. Körper-und-Geist würden beim Praktizieren unmittelbar klar und rein. Dies sei die große Erfahrung der Befreiung und dadurch verwirkliche sich der natürliche, ursprüngliche Zustand des Menschen. Es gehe dabei nicht um das Ansammeln von Erfahrung und die rückwärtsgewandte Erinnerung, sondern um das unmittelbare Erleben im Augenblick selbst: „(Diese Menschen) sitzen aufgerichtet als Könige des Bodhi-Baumes, in einem Augenblick drehen sie das große Dharma-Rad, das der unübertroffene Zustand des Gleichgewichts ist, und sie legen den höchsten natürlich-schlichten und tiefgründigen Zustand der Prajnya-Weisheit dar.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4785497210231217158?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4785497210231217158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4785497210231217158' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4785497210231217158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4785497210231217158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/02/hochste-wertschatzung-der-zazen-praxis.html' title='Höchste Wertschätzung der Zazen-Praxis'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TU8aLqqdImI/AAAAAAAAAtw/-p8GZIeGttM/s72-c/Bild%2B143.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7529378698211707615</id><published>2011-01-27T13:09:00.000-08:00</published><updated>2011-01-27T13:16:11.688-08:00</updated><title type='text'>Das richtige Sitzen im Samādhi</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TUHgRUqZ1cI/AAAAAAAAAtg/sGTw_FjRxzE/s1600/Bild%2B142.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566977202615604674" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TUHgRUqZ1cI/AAAAAAAAAtg/sGTw_FjRxzE/s320/Bild%2B142.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Den Zustand des Gleichgewichts bei der Zazen-Praxis bezeichnet Dōgen als &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„aufrechtes Sitzen im Samādhi des Empfangens und Benutzens des Selbst“. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies sei unzweifelhaft der richtige Weg, um den Zustand der Verwirklichung und des Erwachens zu eröffnen. Da Dōgen fest davon überzeugt ist, dass es nur einen einzigen wahren Buddhismus gibt, gilt seine Aussage selbstverständlich sowohl für Indien, China und Japan als auch für die euro-amerikanische Kultur.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für ihn ist es von zentraler Bedeutung, dass die „&lt;em&gt;mystische und authentische Übertragung der feinen Methode&lt;/em&gt;“ des Zazen direkt vom Meister auf den Schüler erfolgt und der Schüler damit die buddhistische Wahrheit empfängt. Die Übertragung müsse eins zu eins, das heißt von Angesicht zu Angesicht, geschehen und sei &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;das Höchste des Höchsten&lt;/em&gt;“. Er ergänzt sogar: „&lt;em&gt;Nach der ursprünglichen Begegnung mit einem (guten) Lehrer müssen wir (daneben) niemals Räucherwerk brennen, Niederwerfungen machen, den Namen Buddhas zitieren, beichten, praktizieren oder Sūtras lesen.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese erstaunlichen Äußerungen setzen klare Prioritäten für die Eins-zu-eins-Übertragung in einer authentischen Linie. Sicher will Dōgen damit nicht anregen, dass diese typisch buddhistischen zeremoniellen Tätigkeiten ganz abgeschafft werden sollten. Er betrachtet sie aber nur als stützendes Beiwerk und nicht als das Wesentliche auf dem Buddha-Weg. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Leider ist es auch heute noch in manchen Zen-buddhistischen Gruppen zu beobachten, dass die bis ins kleinste Detail durchstrukturierten Abläufe der Zeremonien eine übergroße Bedeutung erlangt haben. Dann besteht die Gefahr, dass sie zum Selbstzweck werden und den wahren Kern des Buddhismus an den Rand drängen. Die Schüler müssen in diesem Fall einen komplizierten und langwierigen Lernprozess durchlaufen, um den zeremoniellen Ablauf zu erlernen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stattdessen rät Dōgen, sich unbedingt einen verlässlichen, guten Lehrer zu suchen und im lebendigen Kontakt mit ihm sowie mithilfe intensiver Zazen-Praxis den Buddha-Weg zu gehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn ein Mensch auch nur für einen einzigen Augenblick Buddhas Haltung in den drei Formen des Verhaltens manifestiert, während er ganz aufrecht im Samādhi sitzt, nimmt die ganze Welt des Dharma Buddhas Haltung an und der ganze Raum wird der Zustand der Verwirklichung.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dieser außergewöhnlichen Formulierung erklärt Dōgen ganz eindeutig, dass der Mensch sich im Samādhi, also in der Haltung Gautama Buddhas, zusammen mit dem gesamten Universum der ganzen Welt verwirklicht! Das können wir demnach als Verwirklichung von uns selbst verstehen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7529378698211707615?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7529378698211707615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7529378698211707615' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7529378698211707615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7529378698211707615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/01/das-richtige-sitzen-im-samadhi.html' title='Das richtige Sitzen im Samādhi'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TUHgRUqZ1cI/AAAAAAAAAtg/sGTw_FjRxzE/s72-c/Bild%2B142.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2039219764281818249</id><published>2011-01-21T04:49:00.000-08:00</published><updated>2011-01-21T04:54:56.283-08:00</updated><title type='text'>Bodhidharma und Zazen</title><content type='html'>&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; sagt zur Praxis: „&lt;em&gt;Zazen ist niemals eine Unterweisung mit Worten, sondern ist genau die tatsächliche Praxis.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TTmBbjChdVI/AAAAAAAAAtY/k94NGKiTsmI/s1600/Bild%2B141%2B.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5564621124855231826" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TTmBbjChdVI/AAAAAAAAAtY/k94NGKiTsmI/s320/Bild%2B141%2B.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die vor dem Eintreffen Bodhidharmas in China vorherrschenden theoretischen Lehren erzeugten mehr Verwirrung als Klarheit, sie widersprachen sich teilweise und waren sicher auch mit anderen philosophischen Aussagen, die zum Beispiel in der Tradition des großen chinesischen Weisen Laotse standen, vermischt. Aus den Schriften allein konnte man den Kern des Buddhismus also nicht erlernen, zumal sie nicht immer korrekt ins Chinesische übersetzt worden waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu benötigte man einen wahren Lehrer aus einer authentischen Übertragungslinie, bei dem die buddhistische Lehre, die Zazen-Praxis und das tägliche Handeln im Umgang mit den Menschen, der Natur und den Dingen im Einklang und im Gleichgewicht waren. Nach Nishijima Roshis Überzeugung hatte deshalb&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Meister Bodhidharmas Reise nach China für den dortigen Buddhismus einen außerordentlich großen Wert und eine hohe Bedeutung und später wurde dies ein hervorragender wertvoller Beitrag für die Weltkultur.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser wahre und authentische Buddhismus wurde von Gautama Buddha an die großen Meister &lt;em&gt;Mahākāshyapa,&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Nāgārjuna &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Bodhidharma &lt;/em&gt;weitergegeben, von diesem an den großen sechsten Nachfolger im Dharma von China, &lt;em&gt;Daikan Enō&lt;/em&gt;, und schließlich zu &lt;em&gt;Tendō Nyojō&lt;/em&gt; und Meister &lt;em&gt;Dōgen&lt;/em&gt;, dessen unschätzbares Verdienst die umfassende und vor allem authentische Dokumentation des Zen-Buddhismus ist. Dōgen hatte die große Hoffnung, dass in seiner Zeit in seinem Land Japan das Gleiche geschehen würde wie 600 Jahre zuvor in China.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2039219764281818249?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2039219764281818249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2039219764281818249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2039219764281818249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2039219764281818249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/01/bodhidharma-und-zazen.html' title='Bodhidharma und Zazen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TTmBbjChdVI/AAAAAAAAAtY/k94NGKiTsmI/s72-c/Bild%2B141%2B.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5295339444782309576</id><published>2011-01-07T22:12:00.000-08:00</published><updated>2011-01-07T22:15:04.073-08:00</updated><title type='text'>Die authentische Übermittlung der Lehre und Praxis</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSgA1r869cI/AAAAAAAAAtQ/U6DfsQB1b3c/s1600/Bild%2B140%2B.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 250px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5559694662320190914" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSgA1r869cI/AAAAAAAAAtQ/U6DfsQB1b3c/s320/Bild%2B140%2B.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen kommt erneut darauf zu sprechen, dass große und häufig dauerhafte Schäden beim lernenden Menschen entstehen, wenn der ehrliche Wille zur Wahrheit durch falsche Lehrer und eine unrichtige Theorien fehlgeleitet wird.&lt;br /&gt;Manche buddhistische Lehrer und angebliche Meister verbergen nämlich ihre unreife Persönlichkeit hinter der Behauptung der eigenen Omnipotenz; sie erklären also, sie seien allmächtig und allwissend. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Psychologisch betrachtet dürfte es sich dabei jedoch eher um narzisstische Störungen handeln, die zur Ich-Überhöhung sowie zur Entwertung der Schüler führen. Deren Entwertung und Erniedrigung werden sogar buddhistisch als Überwindung des „Ich-Wahns“ deklariert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dōgen ist der Überzeugung, dass es besser sei, überhaupt nicht den Buddha-Dharma zu studieren als bei falschen Lehrern zu lernen, weil dies in menschlichen Katastrophen enden könne. Daher sei die authentische Weitergabe des Buddha-Dharma von einem wahren Meister zu seinem Nachfolger von zentraler Bedeutung. Diese authentische Übermittlung der Lehre und Praxis lässt sich für jeden wahren Meister bis auf Gautama Buddha selbst zurückführen und ist in China und Japan sorgfältig dokumentiert. In der Linie Dōgens kommt vor allem den Meistern Nāgārjuna, Bodhidharma, Daikan Enō, Daishō und Tendō Nyojō eine herausragende Bedeutung zu; Dōgen bezeichnet sie als „ewige Buddhas“. Für die neuere Zeit möchte ich in dieser Linie die großen Meister Kodo Sawaki, Rempo Niwa und Nishijima Roshi nennen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen betont, dass die Zazen-Praxis in einer Kette von Nachfolgern, die nicht ein einziges Mal unterbrochen wurde, immer authentisch übermittelt wurde, sodass sie bis in seine Zeit erhalten und lebendig geblieben ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Nachdem der Vorfahre und Meister aus dem Westen kam, zerschnitt er direkt die Wurzel der Verwirrung und verbreitete den unverfälschten Buddha-Dharma.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen bezeichnet hier den indischen Meister Bodhidharma, der zu Beginn des 6. Jahrhunderts nach China kam und dort als Erster die richtige Zazen-Praxis lehrte, als Vorfahren und Meister aus dem Westen. Nach der Zen-buddhistischen Überlieferung gab es in China zwar vorher schon Lehrer mit umfangreichen theoretischen Kenntnissen, es waren bereits viele Sūtras aus dem Sanskrit in das Chinesische übersetzt worden und es existierten auch Klöster mit vielen Mönchen. Aber der unverfälschte Buddha-Dharma aus der Praxis und Theorie einer verlässlichen Übertragungslinie war noch nicht nach China gelangt, bis schließlich Bodhidharma kam. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5295339444782309576?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5295339444782309576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5295339444782309576' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5295339444782309576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5295339444782309576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/01/die-authentische-ubermittlung-der-lehre.html' title='Die authentische Übermittlung der Lehre und Praxis'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSgA1r869cI/AAAAAAAAAtQ/U6DfsQB1b3c/s72-c/Bild%2B140%2B.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8507988371221844587</id><published>2011-01-03T14:21:00.000-08:00</published><updated>2011-01-03T14:28:02.147-08:00</updated><title type='text'>Dōgens Lehrer Tendō Nyojō</title><content type='html'>Im Folgenden geht Dōgen etwas ausführlicher auf seinen Meister Tendō Nyojō ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSJM3lXgUXI/AAAAAAAAAtI/ptc_ANHXxoI/s1600/Bild%2B139.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5558089407935828338" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSJM3lXgUXI/AAAAAAAAAtI/ptc_ANHXxoI/s320/Bild%2B139.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;„Schließlich besuchte ich Zen-Meister &lt;em&gt;Nyojō &lt;/em&gt;auf dem Berg &lt;em&gt;Dai-byaku-hō&lt;/em&gt; und dort war ich in der Lage, die große Aufgabe der Praxis (meiner) Lebenszeit zu vollenden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tendō Nyojō&lt;/em&gt; lebte von 1163 bis 1228. Dōgen schätzte ihn sehr, zitierte häufig Aussprüche und Gedichte von ihm und nannte ihn einen „ewigen Buddha“. Tendō Nyojō verfasste viele Gedichte von tiefer Poesie und buddhistischer Aussagekraft und war auch ein hervorragender Maler, der zum Beispiel die Natur in der Umgebung des Klosters meisterhaft in ein Bild bringen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen sagt einmal von seiner Malkunst, dass „&lt;em&gt;der Bambus in das Bild gekommen ist&lt;/em&gt;“; damit drückt er aus, dass die Wirklichkeit der Natur, in diesem Falle des Bambus, im Bild selbst existent ist. Das Bild ist daher nicht eine Kopie der Natur, sondern deren Wirklichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen missachtet dabei keinesfalls Bilder und erläutert dies im Kapitel „&lt;em&gt;Was bedeutet das Bild eines Reiskuchens&lt;/em&gt;?“ Dessen Inhalt wird im Zen-Buddhismus zum Teil missverstanden, da man das Bild des Kuchens nicht essen könne und es nicht den „Wert“ der Wirklichkeit habe. Auch in Nishijimas Buch „Begegnung mit dem wahren Drachen“ steht das Verhältnis der Wirklichkeit zu Abbildungen und Vorstellungen im Vordergrund. Denn was wäre der Buddhismus ohne Bilder und Skulpturen?&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tendō Nyojō&lt;/em&gt; lehrte die Zazen-Praxis als unverzichtbare, zentrale Übung, die Dōgen im obigen Zitat als die große Aufgabe seiner Lebenszeit bezeichnet. Er hatte sich zwar durch intensive Studien schon ein umfassendes Bild der buddhistischen Lehre und Theorie erarbeitet, kam aber bei der Frage des Erwachens und der Wirklichkeit mit der Theorie allein nicht weiter. Erst durch die Begegnung mit diesem Meister vollendete er seinen Weg und Lernprozess in der Praxis. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass er mit seinem Meister im täglichen Leben und Handeln in ganz engem Kontakt verbunden war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8507988371221844587?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8507988371221844587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8507988371221844587' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8507988371221844587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8507988371221844587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2011/01/dogens-lehrer-tendo-nyojo.html' title='Dōgens Lehrer Tendō Nyojō'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TSJM3lXgUXI/AAAAAAAAAtI/ptc_ANHXxoI/s72-c/Bild%2B139.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7685110200033423529</id><published>2010-12-26T16:25:00.000-08:00</published><updated>2010-12-26T16:32:10.941-08:00</updated><title type='text'>Dōgen verbreitet die Lehre in Japan</title><content type='html'>In den zwei großen Übertragungslinien, die im Zen-Buddhismus von &lt;em&gt;Daikan Enō&lt;/em&gt; ausgingen, hatte die Zazen-Praxis einen zentralen Stellenwert. Daraus entwickelten sich weitere bedeutende Traditionen des Zen-Buddhismus, die sich über ganz China verbreiteten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TRfdyvpD6MI/AAAAAAAAAtA/pRVRImOhg6E/s1600/Bild%2B138.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5555152529236682946" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TRfdyvpD6MI/AAAAAAAAAtA/pRVRImOhg6E/s320/Bild%2B138.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen betont, dass es ohne diese Erfahrung in der Zazen-Praxis kaum möglich sei, den Wert der buddhistischen Lehre richtig einzuschätzen. Dieser Ansatz ist auch ein wichtiges Thema im Kapitel über das Sūtra-Lesen und wird außerdem im Lotus-Sūtra hervorgehoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach seiner Rückkehr spürte Dōgen, dass es seine dringende Verpflichtung war, die wahre Lehre, die er in China erlernt und erfahren hatte, auch in seinem Heimatland Japan bekannt zu machen. Zunächst habe er daran gedacht, als wandernder Mönch durch Japan zu ziehen und so die Lehre zu verbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Lebensweise der Mönche wurde im alten Japan als „fließende Wasserpflanze“ bezeichnet und war ein Brauch der alten Heiligen. Dōgen wusste, dass in Japan der Buddhismus häufig unklar gelehrt wurde, sodass ernsthafte Schüler ohne seine Hilfe etwas Falsches oder zumindest nur teilweise Richtiges erlernen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb fasste er den Entschluss, den wahren Dharma in Japan nicht nur mündlich zu lehren, sondern auch schriftliche Aufzeichnungen zu verfassen, zu denen zum Beispiel die Anleitung zur Zazen-Praxis (Fukan zazengi) und „Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges“ (Shōbōgenzō) gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die tiefgründige und nicht einfache Lehre Dōgens war viele Jahrhunderte lang nur einem kleinen Kreis von Mönchen des Klosters Eihei-ji, dem Haupttempel der Sōtō-Linie, als authentischer Text direkt zugänglich und im Westen völlig unbekannt. Selbst der Philosoph Herrigel, der Zen-Buddhismus vor dem Zweiten Weltkrieg in Japan studierte und anhand der Zen-Kunst des Bogenschießens praktizierte, erwähnt das Shōbōgenzō nicht und vermerkt es nicht einmal im Literaturverzeichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde es in Japan für einige wenige Interessierte geöffnet und galt aber nach wie vor als außerordentlich schwierig. Langsam wurde jedoch immer klarer, dass der Wert dieses großartigen Werkes kaum überschätzt werden konnte. Es ist die große Lebensleistung von Nishijima Roshi, der sich über 40 Jahre lang mit dieser Schrift intensiv beschäftigte, das Shōbogenzō für die Welt, insbesondere im Westen, verfügbar gemacht und interpretiert zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7685110200033423529?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7685110200033423529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7685110200033423529' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7685110200033423529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7685110200033423529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/12/dogen-verbreitet-die-lehre-in-japan.html' title='Dōgen verbreitet die Lehre in Japan'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TRfdyvpD6MI/AAAAAAAAAtA/pRVRImOhg6E/s72-c/Bild%2B138.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4409427519302428049</id><published>2010-12-18T05:59:00.000-08:00</published><updated>2010-12-18T06:03:02.809-08:00</updated><title type='text'>Dōgen auf dem Buddha-Weg</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQy-o6wUKEI/AAAAAAAAAs0/10-CzHHTxuc/s1600/Bild%2B137.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5552022050816927810" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQy-o6wUKEI/AAAAAAAAAs0/10-CzHHTxuc/s320/Bild%2B137.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen hatte sich seit seinem zwölften Lebensjahr, als er in Japan in ein buddhistisches Kloster der Tendai-Linie eingetreten war, intensiv um den Weg des Buddha-Dharma bemüht und sich insbesondere in der Lehre geschult. Aber er konnte bis zu seinem 23. Lebensjahr in Japan nicht seinen wahren Meister finden und reiste deswegen nach China, obwohl eine solche Fahrt über das Meer mit den nicht sehr seetüchtigen Schiffen der damaligen Zeit ein gefährliches Wagnis bedeutete. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwei Jahre lang besuchte er viele verschiedene Klöster in China, ohne dass es ihm jedoch gelang, einen wahren Meister zu finden, der die Lehre und vor allem die Praxis des Buddhismus authentisch lehrte. Viele dieser Klöster gehörten der Rinzai-Linie an und arbeiteten mit Kōans. Dōgen fand auf diesem Weg allerdings nicht die Klarheit und Wirklichkeit des Buddhismus und die angestrebte Erleuchtung, für die er so viele Mühen auf sich genommen und so hart gearbeitet hatte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Am 1. Mai 1225 begegnete er dann dem großen Meister Tendō Nyojō, der sein wahrer Lehrer wurde und unter dessen Leitung er die Praxis und Theorie des Buddhismus erlernen konnte. Diese Begegnung brachte die entscheidende Wende in Dōgens Leben auf dem buddhistischen Weg und ihr verdanken wir nicht zuletzt das großartige Werk Shōbōgenzō.&lt;br /&gt;Dōgen empfand es als großes Geschenk, den Buddhismus selbst in einer authentischen Übertragungslinie von Gautama Buddha zu Tendō Nyojō erlernt zu haben. Im Zen-Buddhismus ist es von zentraler Bedeutung, dass die Dharma-Übertragung vom Meister auf den Schüler direkt in der lebendigen Gegenwart beider vollzogen wird. Daraus wird ersichtlich, dass eine solche praktische Dharma-Übertragung über die schriftliche Theorie, so wichtig sie auch sein möge, hinausgeht. Die direkte, lebende und existenzielle Verbindung vom Lehrer zum Schüler hat eine fundamentale Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Funktion der Zazen-Praxis&lt;br /&gt;Dōgen schildert, dass uns die im Zazen erfahrene Dharma-Wahrheit ganz natürlich erfüllt, wenn wir die Praxis geschehen lassen und keinen angestrengten Kraftakt vollziehen, um Erleuchtung zu erreichen. Diese Wahrheit habe schon immer unsere Hände erfüllt. Allerdings könne man mit Zahlenangaben und Messungen nach Größe und Gewicht die Dharma-Wahrheit des Zazen auf keinen Fall erfassen. Mit einer materialistischen Lebensführung lässt sich deshalb diese Wahrheit nicht erkennen. Beim Zazen werde der Mund davon erfüllt, wenn wir sprechen. Wesentlich ist vor allem, dass es keine Begrenzungen und Blockaden bei dieser Praxis gibt, und die Buddhas halten sich darin andauernd auf. In diesem Zustand existiert eine umfassende Einheit der Wirklichkeit. Das heißt, die Dualität von Subjekt und Objekt, von Denken und Wahrnehmung usw. ist überwunden. Dōgen sagt:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die Anstrengung bei der Suche nach der Wahrheit, die ich jetzt lehre, lässt die unzählbaren Dharmas in der Erfahrung wirklich werden und umfasst die Einheit der Wirklichkeit auf dem Weg der Befreiung.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Damit beschreibt Dōgen die wesentliche Funktion der Zazen-Praxis. Die Wirklichkeit der Dinge und Phänomene, die er hier als „unzählbare Dharmas“ beschreibt, wird dabei genauso erfasst wie die große Einheit der Wirklichkeit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4409427519302428049?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4409427519302428049/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4409427519302428049' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4409427519302428049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4409427519302428049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/12/dogen-auf-dem-buddha-weg.html' title='Dōgen auf dem Buddha-Weg'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQy-o6wUKEI/AAAAAAAAAs0/10-CzHHTxuc/s72-c/Bild%2B137.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1930667131256086950</id><published>2010-12-09T18:45:00.000-08:00</published><updated>2010-12-11T16:36:11.031-08:00</updated><title type='text'>Zazen befreit uns von quälenden Gedanken</title><content type='html'>Nishijima Roshi sagt, dass wir in der westlichen Kultur dem denkenden Geist einen sehr hohen Rang zuweisen und dass eine Philosophie des Handelns dagegen kaum entwickelt wurde. Dies sei aber gerade der zentrale Kern des Buddhismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQGVawM6A_I/AAAAAAAAAss/D71bcoM114Q/s1600/Bild%2B136%2B.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 256px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5548880502745334770" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQGVawM6A_I/AAAAAAAAAss/D71bcoM114Q/s320/Bild%2B136%2B.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Die Verwirklichung wird nach Dōgen durch Erfahrung, also wiederum durch die Praxis, ermöglicht. Die im Zen-Buddhismus gelehrte Praxis ist keine Meditation zu einem bestimmten Thema oder das Visualisieren einer bildlichen Vorstellung. Nishijima Roshi sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Viele Menschen verstehen auch Zazen als eine Art von Meditation.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Aber eine solche Interpretation darf nicht mit der wahren Praxis des Zazen verwechselt werden, denn Zazen ist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„keine bestimmte Art von konzentriertem Denken“.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Beim Zazen kommt es gerade darauf an, nicht zu denken und die Vorstellungen, Ideen und drängenden Emotionen abzustellen und „fallen zu lassen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich wiederholt den Achtfachen Pfad von Gautama Buddha studierte habe, bin ich fest davon überzeugt, dass Zazen die vierte Vertiefung des Samadhi ist, also zum letzten der acht Pfade zur Überwindung des Leidens gehört. Ich betrachte Zazen als die höchste Stufe der acht Pfade, die im Zen-Buddhismus in ganz großartiger Weise ausgearbeitet wurde und von Dôgen als lebendige Praxis zu uns gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Meditation ist dabei der siebte Pfad, der zusammen mit den anderen Pfaden ebenfalls wichtig ist. Das stützt die Aussage von Nishijima Roshi, denn beim Zazen, dem „&lt;em&gt;König der Samadhis&lt;/em&gt;“, gibt es kein unterscheidendes Denken und kein Visualisieren mehr. Das sinnlose Pendeln zwischen kurzen Phasen der Euphorie und lang anhaltenden Zeiten des Leidens wird überwunden, es ist der mittlere Weg der intuitiven Wahrheit und Befreiung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein solches „Nicht-Denken“ ist in der Tat in der westlichen Gesellschaft und Philosophie sehr ungewöhnlich und kennzeichnet die Zazen-Praxis des Buddhismus in ganz eigenständiger Weise. Besonders deutlich wird das im Kapitel „Die heilende Bambusnadel der Zazen-Praxis“ (Zazenshin) und in Dōgens Anleitung zur Zazen-Praxis (Fukan zazengi). Nishijima Roshi bekräftigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Im Zazen konzentrieren wir unsere Anstrengung darauf, genau eine kontrollierte Sitzhaltung einzunehmen und so zu handeln und zu sitzen.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Lebensphilosophie sei die entscheidende Grundlage des Buddhismus und werde von vielen Buddhisten ganz sorgfältig praktiziert. Nishijima Roshi fügt sogar hinzu, dass es ohne Zazen keinen wahren Buddhismus gäbe und dass Buddhismus Zazen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweifellos ist es der Sinn des buddhistischen Weges, genau zu erkennen, dass und wie wir in der Wirklichkeit selbst leben und handeln. Denn diese Wirklichkeit ist die große Wahrheit, die Gautama Buddha gefunden und gelehrt hat, und sie zeigt den Ausweg aus dem Leiden. Durch die Zazen-Praxis erlangen wir den direkten Zugang zu dieser Wirklichkeit, die nicht von eigenen Gedanken, Emotionen und Vorstellungen verdeckt oder verzerrt ist.&lt;br /&gt;Nishijima Roshi sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir Menschen sind heute im Begriff, endlich dem Zeitalter des wahren Realismus (des Buddhismus) zu begegnen. Wir sollten daher von ganzem Herzen eine tiefe Dankbarkeit für Gautama Buddha, Meister Nāgārjuna, Meister Bodhidharma und Meister Dōgen usw. haben.“ &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1930667131256086950?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1930667131256086950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1930667131256086950' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1930667131256086950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1930667131256086950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/12/zazen-befreit-uns-von-qualenden.html' title='Zazen befreit uns von quälenden Gedanken'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TQGVawM6A_I/AAAAAAAAAss/D71bcoM114Q/s72-c/Bild%2B136%2B.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3313743923155821699</id><published>2010-12-04T04:58:00.000-08:00</published><updated>2010-12-05T03:02:11.495-08:00</updated><title type='text'>Die heilende Bambusnadel des Zazen (Zazenschin)</title><content type='html'>In größter Verehrung für die Verse des früheren Meisters Wanshi zum Zazenshin verfasste Dôgen sein eigenes Gedicht. Er betont, dass dessen Verse keinesfalls unvollkommen seien, sondern im Gegenteil von höchster Aussagekraft und Schönheit sind.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPo7mUTIPXI/AAAAAAAAAsk/8yQH1qKfgvI/s1600/Bild%2B135.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 273px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5546811420530195826" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPo7mUTIPXI/AAAAAAAAAsk/8yQH1qKfgvI/s320/Bild%2B135.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er verfasste das im folgenden wiedergegebene Zazenshin und beide haben große Ähnlichkeit. Sie sind das Herzstück des Zen-Buddhismus und die Einzigartigkeit der Zazen-Praxis auf dem buddhistischen Weg für Anfänger, Fortgeschrittene und Meister. Beide Fassungen liegen zeitlich nur 85 Jahre auseinander.&lt;br /&gt;Dôgens Zazenshin lautet wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Zentral Wesentliches eines jedes Buddha.&lt;br /&gt;Wesentlich Zentrales jedes wahren Meisters&lt;br /&gt;Jenseits des Denkens: Verwirklichung,&lt;br /&gt;Jenseits der Komplikation: Verwirklichung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenseits des Denkens: Verwirklichung&lt;br /&gt;Die Verwirklichung ist natürlich und unmittelbar.&lt;br /&gt;Jenseits der der Komplikation: Verwirklichung.&lt;br /&gt;Die Verwirklichung ist natürlich und ein Zustand der Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verwirklichung ist natürlich und unmittelbar.&lt;br /&gt;Es gab keine Beschmutzung.&lt;br /&gt;Die Verwirklichung ist natürlich und ein Zustand der Erfahrung:&lt;br /&gt;Es gab kein Richtiges und keine Abweichung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab keine Beschmutzung des Unmittelbaren.&lt;br /&gt;Jenes Unmittelbare hängt von nichts ab, schon wird es frei.&lt;br /&gt;Es gab kein Richtiges und keine Abweichung in der Erfahrung:&lt;br /&gt;Der Zustand der Erfahrung ist ohne Plan, aber er macht Anstrengung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wasser ist rein, ganz bis zum Grund,&lt;br /&gt;Fische schwimmen als Fische&lt;br /&gt;Der Himmel ist weit, klar bis zum Himmel.&lt;br /&gt;Und Vögel fliegen als Vögel!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dôgen unterstreicht zusammengefasst und poetisch die außerordentliche Wichtigkeit, im Zazen zu sitzen und zu&lt;br /&gt;praktizieren. Dies ist das zentrale Anliegen und das zentrale Tun der Kinder und Enkel der großen buddhistischen Vorfahren im Dharma:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Dies ist das authentische Siegel, das empfangen und weitergegeben wird, von einem-zum-anderen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zazen ist die direkte Verwirklichung und Befreiung der Menschen. Diese Praxis ist direkt und einfach, also nicht kompliziert und erzeugt auch keine Komplikationen und Verwirrungen. Sie ist nichts Künstliches, das zufällig entstanden ist und von uns in dieser Form gelernt wird, sondern sie ist natürlich und von unmittelbarer Direktheit.&lt;br /&gt;Die Zazen-Praxis erzeugt keine unnötigen komplexen Zustände in unserem Leben. Sie ist keine ideologische Erfindung, sondern kann ganz einfach von jedem Menschen erfahren und erlebt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer in diesem Sinne keine eigenen praktischen Erfahrungen hat, kann nach Dôgen daher diese Praxis nicht erahnen, nicht beschreiben und nicht schätzen. Bei der Zazen-Praxis gab es niemals Verschmutzung und es wird sie auch niemals geben. Da sie natürlich ist, kann man eigentlich gar nicht abweichen oder dogmatisch behaupten, etwas dabei sei richtig und nicht anders. Zazen ist keine falsche Ideologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt dabei keine Abhängigkeit von irgendetwas, sondern die Praxis ist von Anfang an frei, ohne dass es einen Anfang gibt, der als Start zur angestrebten Erleuchtung verstanden werden könnte. Daher gibt es auch keine vordergründige Absicht und kein willentliches Erstreben des Zustandes der Erleuchtung, die in Zukunft erreicht werden soll. Aber es ist unbedingt erforderlich, sich anzustrengen und intensiv zu praktizieren, die genaue Haltung beim Sitzen einzuhalten und so die Einheit von Körper-und-Geist zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei Meister Wanshi werden die Fische im klaren Wasser und die Vögel im weiten Himmel poetisch und gleichnishaft angesprochen. Dôgen sagt in einem anderen Kapitel, dass die Natur den Dharma lehrt und dass besonders die Wasser und Berge Teil der großen Buddha-Wahrheit sind. Fische sind ganz einfach Fische und Vögel sind ganz einfach Vögel. Sie leben natürlich in ihrem Element und sind dabei frei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3313743923155821699?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3313743923155821699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3313743923155821699' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3313743923155821699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3313743923155821699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/12/die-heilende-bambusnadel-des-zazen.html' title='Die heilende Bambusnadel des Zazen (Zazenschin)'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPo7mUTIPXI/AAAAAAAAAsk/8yQH1qKfgvI/s72-c/Bild%2B135.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6826301985164125657</id><published>2010-11-26T13:00:00.000-08:00</published><updated>2010-11-26T13:08:40.761-08:00</updated><title type='text'>Der Pflaumenbaum als Gleichnis des Lebens</title><content type='html'>Der alte Pflaumenbaum hat verwinkelte knorrige und unregelmäßige Äste, auf denen die Blüten erscheinen und sich geöffnet haben. In dem Gedicht heißt es, dass diese Blüten genau das Gesicht und das Aussehen des Frühlings haben, sie sind der Frühling! Sie umfächeln das Gras und die Bäume. In der Beschreibung des Gedichtes werden dann die Mönche in ihren aus Flicken zusammengesetzten Roben beschrieben, die mit glatten, rasierten Köpfen zur Wirklichkeit der Blüten des alten Pflaumenbaum gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPAgXO5RVII/AAAAAAAAAsc/0jI8JoPaKb8/s1600/Pflaumenbl%25C3%25BCten%252C%2B134.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 231px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543966724800468098" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPAgXO5RVII/AAAAAAAAAsc/0jI8JoPaKb8/s320/Pflaumenbl%25C3%25BCten%252C%2B134.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Dann wird geschildert, dass sich bei heftigem Wind der Regen in Schnee verwandelt, der die Landschaft um das Kloster bedeckt, so weit das Auge reicht. Es heißt, dass sich die Erde in ein weißes Gewand hüllt, das mit Drachen kunstvoll bestickt ist und den prächtigen Gewändern der damaligen Kaiser gleicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Drache ist in China ein glückbringendes Fabeltier, das in vielen alten Gleichnissen und Geschichten vorkommt. Dem wirklichen Drachen zu begegnen, heißt dass man der Wirklichkeit und Wahrheit des Universums und des Lebens begegnet und dass man nicht an Bildern und Vorstellungen haftet, sondern diese überschritten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inmitten dieser Schneelandschaft und bei heftigem Schneefall, von dem in dem Gedicht die Rede ist, ist der alten Pflaumenbaum frei, ungezwungen und unbeeindruckt vom Wandel der Witterung. Aber den Menschen sticht die Kälte schmerzhaft in die Nase, für sie ist der Winter nicht einfach zu ertragen. In dem gesamten Gedicht überwiegt die Beschreibung der Pflaumenblüten und deren feiner und zarter Duft. Der alte knorrige Pflaumenbaum ist von dem kalt gewordenen Wintertag trotz Schneefall ganz unbeeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gedicht kann ohne Zweifel als Gleichnis und Symbol des menschlichen Lebens und der Natur überhaupt verstanden werden. Es gibt den Frühling, der durch die Pflaumenblüten sich verwirklicht, und diese blühen auf den alten knorrigen Ästen. Das ist neues frisches Leben auf dem alten Baum. Für Menschen ist der Winter oft widrig und die kalte Luft schmerzt in der Nase. Wer aber Augen hat, die Natur wirklich zu sehen, wie sie ist, empfindet diese Schneelandschaft wie ein kostbares besticktes Gewand und lebt in tiefer ungetrübter Übereinstimmung mit der Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen wenigen Zeilen wird wie in einem kostbaren Gemälde die Schönheit und Reinheit der Natur, aber auch die oft knorrige Form des Lebens und die den Menschen schmerzende Kälte eingefangen. Wer behauptet, dass der Zen-Buddhismus ohne Lebendigkeit, Freuden und ohne Poesie sei, wird hier radikal eines Besseren belehrt. Weder geht es um die Dramatisierung der Gewalt der Natur, noch um Übertreibungen der Schmerzen der Menschen durch die Kälte, sondern wir nehmen an dem Leben in den Klöstern des alten China direkt teil und sind von dem Bild des blühenden, knorrigen Pflaumenbaums erfüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dôgen betont die Freiheit und Zwanglosigkeit des Pflaumenbaums. Seine Blüten entfalten sich natürlich und selbstverständlich in der Mitte des Mond-Winters und sind damit selbst der Frühling. Seine Früchte reifen auf natürliche Weise und sie sind der Herbst. Frühling und Winter sind zunächst nur Worte, die erst durch die konkrete Natur des knorrigen Baumes und der sich entfaltenden Blüten Wirklichkeit werden und uns unmittelbar erfassen. Dazu gehört derWind und der starke Regen, der in Schnee übergeht und die Landschaft wie ein kostbares Gewand bedeckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6826301985164125657?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6826301985164125657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6826301985164125657' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6826301985164125657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6826301985164125657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/11/der-pflaumenbaum-als-gleichnis-des.html' title='Der Pflaumenbaum als Gleichnis des Lebens'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TPAgXO5RVII/AAAAAAAAAsc/0jI8JoPaKb8/s72-c/Pflaumenbl%25C3%25BCten%252C%2B134.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-3262142169952694374</id><published>2010-11-19T09:21:00.000-08:00</published><updated>2010-11-19T09:26:39.547-08:00</updated><title type='text'>Gedicht der Pflaumenblüten</title><content type='html'>Meister Dôgen liebte die zarten Blüten der Pflaumenbäume außerordentlich und hat uns viele poetische Beschreibungen und Gedichte über sie geschenkt. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TOaylFElTOI/AAAAAAAAAsU/72Ig0ccGsLg/s1600/Bild%2Bpflaumenbl%25C3%25BCte.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; FLOAT: right; HEIGHT: 284px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5541312741612276962" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TOaylFElTOI/AAAAAAAAAsU/72Ig0ccGsLg/s320/Bild%2Bpflaumenbl%25C3%25BCte.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch sein eigener Meister Tendô Nyojô stimmte mit Dôgen überein und hat ebenfalls wunderbare poetische Darstellungen der Pflaumenblüten verfasst. Die Tempel lagen damals in größerer Höhenlage in den Bergen, und die Winter waren kalt und schwer zu ertragen. Heizungen im heutigen Sinne gab es in den Tempeln nur in einem Zimmer oder in ganz wenigen Räumen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir können sicher annehmen, dass die Mönche im Winter viel Lebensmut und Ausdauer benötigten, um die schwere Zeit zu überstehen. Umso wunderbarer empfanden sie die ersten Boten des Frühlings, die das Ende des Winters ankündigten und vor allem freuten sie sich über die ersten Blüten auf den Pflaumenbäumen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich vermute, dass an besonders geschützten Stellen, zum Beispiel an der Südseite von Mauern und Wänden, Pflaumenbäume gepflanzt wurden, die schon Blüten trugen, als weite Bereiche der Landschaft noch unter einer Schneedecke lagen. Die Pflaumenblüten kommen vor den anderen Boten des Frühlings hervor und blühen bereits, wenn die Blätter der Bäume noch nicht da sind.&lt;br /&gt;Nishijima Roshi und M. Cross sagen dazu: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„In diesem Kapitel beschrieb Meister Dogen die wirkliche Situation der Natur. Er zitierte Meister Tendô Nyojôs Gedicht und lehrte von den Pflaumenblüten.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sein Meister, dessen Tempel in der nördlichen Chekiang Provinz, lag verfasste das folgende Gedicht. Dôgen schätzte ihn außerordentlich und begegnete ihm, als er es schon fast aufgegeben hatte, einen wahren Lehrer und Meister in China zu finden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die erste Verse von Tendô in der Mitte dieses Winters:&lt;br /&gt;Knorrig und verwinkelt ist der alte Pflaumenbaum.&lt;br /&gt;Plötzlich blüht er – eine Blüte, zwei Blüten,&lt;br /&gt;Drei Blüten, vier, fünf Blüten – unzählige Blüten.&lt;br /&gt;Die Reinheit (ihrer Blüten) kennt keinen Stolz.&lt;br /&gt;Ihr Duft kann sich nicht rühmen.&lt;br /&gt;Sie öffnen sich, erschaffen den Anblick des Frühlings,&lt;br /&gt;weben fächelnd durch Gräser und Bäume.&lt;br /&gt;Und Flickenmönche mit blanken, rasierten Köpfen.&lt;br /&gt;Unvermittelt fällt heftiger Wind ein, und kräftiger Regen.&lt;br /&gt;Der Schnee ist ohne Grenzen, während sich die Erde in drachenbestickte weiße Gewänder hüllt.&lt;br /&gt;Der alte Pflaumenbaum ist unbeeindruckt, er ist frei.&lt;br /&gt;Frostige Kälte sticht in die Nasenlöchern, sie schmerzen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;In diesem wunderbaren poetischen Gedicht von Tendô Nyojô wird ein Wintertag in seiner ganzen Wirklichkeit geschildert. Im Mittelpunkt steht ein alter knorriger Pflaumenbaum, der trotz der Kälte und des starken Windes plötzlich Blüten treibt. Nach dem chinesischen Mondkalender ist dies der mittlere von drei Wintermonaten, bevor mit dem Neujahr der Frühling beginnt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es heißt darin, dass diese Pflaumenblüten von großer Reinheit sind, sich dessen aber nicht rühmen und nicht stolz darauf sein können. Sie haben überhaupt nicht die Fähigkeit, selbstgerecht zu sein.&lt;br /&gt;Sie blühen als Teil der Natur ohne Absicht, ohne Stolz auf sich selbst und ohne Selbstinszenierung. Auch ihr reiner wunderbarer Duft ist absichtslos und ohne Ich-Stolz und Selbstgefälligkeit. Damit wird die wahre Natur beschrieben, so wie sie ist, sie wird nicht romantisiert oder dramatisiert. Gerade in den schlichten und kräftigen Worten entwickelt sich die treffende Kraft dieser großen Poesie. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-3262142169952694374?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/3262142169952694374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=3262142169952694374' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3262142169952694374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/3262142169952694374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/11/gedicht-der-pflaumenbluten.html' title='Gedicht der Pflaumenblüten'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TOaylFElTOI/AAAAAAAAAsU/72Ig0ccGsLg/s72-c/Bild%2Bpflaumenbl%25C3%25BCte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7160332824691772350</id><published>2010-11-11T08:35:00.000-08:00</published><updated>2010-11-12T10:23:47.851-08:00</updated><title type='text'>Edition Zen-Buddhismus</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNwhZtkHGVI/AAAAAAAAAsM/CShTEEqUXCY/s1600/Bild%2BSensei_bearbeitet-1.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 335px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5538338367370369362" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNwhZtkHGVI/AAAAAAAAAsM/CShTEEqUXCY/s400/Bild%2BSensei_bearbeitet-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Berliner DONA-Verlag gibt heraus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Edition Zen-Buddhismus&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Begegnung mit dem wahren Drachen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Leben und Zen&lt;br /&gt;&lt;em&gt;G. W. Nishijima mit J. Bailey&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Broschiert: 308 S., Preis:19,80, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/Begegnung-mit-dem-wahren-Drachen/dp/3941380001/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1289493679&amp;amp;sr=1-1"&gt;Amazon &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7959611/g_w_nishijima_j_bailey_begegnung_mit_dem_wahren_drachen_3941380001.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Der große japanische Altmeister des Zen-Buddhismus, G. W. Nishijima, beschreibt in diesem Buch fundiert und menschlich den Weg zur Verwirklichung unseres wahren Selbst. Er antwortet auf die Fragen seiner Schüler sehr konkret und praktisch. Dies ist ein gut verständlicher Text über die großen Werte und den ganz praktischen Nutzen des Zen-Buddhismus, ohne Geheimniskrämerei und unnütze Paradoxien. Für Einsteiger geeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;NEU:&lt;/span&gt; ZEN ohne Mythos und Ideologie&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Im Auge des ZEN, Band 1&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Yudo J. Seggelke&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Broschiert: 196 S., 8 Abb., Preis: 15,90, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/ZEN-ohne-Mythos-Ideologie-Auge/dp/3941380052/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;amp;qid=1289494259&amp;amp;sr=1-4"&gt;Amazon&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/13220046/yudo_j_seggelke_zen_ohne_mythos_und_ideologie_3941380052.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Erläuterung und Kommentierung zweier zentraler Kapitel aus dem Shobogenzo zum Streben nach der buddhistischen Wahrheit und der Befreiung des Selbst; eine wesentliche Grundlage des gesamten Zen-Buddhismus. Authentisch, direkt und ohne Umschweife, trotzdem verständlich. Mit Original-Zitaten von Meister Dogen und Nishijima Roshi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Aus meinem Leben&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Wirklichkeit und Buddhismus&lt;br /&gt;&lt;em&gt;G. W. Nishijima&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Gebunden: 216 S., 9 Abb., Preis: 24,90, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/Aus-meinem-Leben-Wirklichkeit-Buddhismus/dp/3941380044/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;amp;qid=1289495235&amp;amp;sr=1-4"&gt;Amazon&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/10477738/g_w_nishijima_aus_meinem_leben_3941380044.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Dieses Buch ist zweifellos ein Juwel der buddhistischen Literatur, das von der Lebendigkeit, Menschlichkeit und dem profunden Erfahrungsschatz dieses großen alten Zen-Meisters berichtet. Neue Übersetzung und Erläuterung zweier wichtiger Dogen-Schriften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ZEN Schatzkammer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Einführung in Dogens Shobogenzo&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Yudo J. Seggelke&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Die einzige vollständige Einführung in alle Kapitel dieses großartigen Werkes in einer westlichen Sprache. In der Fachwelt allgemein anerkannt, gut verständlich und authentisch. Eine wesentliche Basis-Beschreibung des Zen, ein Muss für Interessierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Band 1&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Kapitel 1 - 29&lt;br /&gt;Broschiert: 280 S., 9 Abb., Preis: 19,80, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/ZEN-Schatzkammer-Einf%C3%BChrung-Dogens-Shobogenzo/dp/394138001X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1289493980&amp;amp;sr=1-1"&gt;Amazon &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8323442/yudo_j_seggelke_zen_schatzkammer_394138001X.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;Ein Gespräch über das Streben nach der Wahrheit&lt;br /&gt;Das verwirklichte Universum&lt;br /&gt;Erzeugt kein Unrecht und erlangt die Freiheit&lt;br /&gt;Die Sein-Zeit im Hier und Jetzt&lt;br /&gt;Das Geheimnis der Buddha-Natur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Band 2&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Kapitel 30 - 60&lt;br /&gt;Broschiert: 316 S., 9 Abb., Preis: 19,80, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/ZEN-Schatzkammer-Bd-Einf%C3%BChrung-Shobogenzo/dp/3941380028/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;amp;qid=1289494084&amp;amp;sr=1-3"&gt;Amazon&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8627091/yudo_j_seggelke_zen_schatzkammer_bd_2_3941380028.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;Die buddhistische Praxis bewahren und weitergeben&lt;br /&gt;Der Bodhisattva des großen Mitgefühls&lt;br /&gt;Was bedeutet das Bild eines Reiskuchens?&lt;br /&gt;Die vier Arten des sozialen Handelns&lt;br /&gt;Die Pflaumenblüten sind die Augen Gautamas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Band 3&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Kapitel 61 - 95&lt;br /&gt;Broschiert: 328 S., 12 Abb., Preis: 19,80, Bestellung z. B.: &lt;a href="http://www.amazon.de/ZEN-Schatzkammer-Band-Einf%C3%BChrung-Shobogenzo/dp/3941380036/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;qid=1289494165&amp;amp;sr=1-2"&gt;Amazon&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9148929/yudo_j_seggelke_zen_schatzkammer_band_3_3941380036.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Aus dem Inhalt:&lt;br /&gt;Der Alltag im Hier und Jetzt&lt;br /&gt;Die Erweckung des Bodhi-Geistes&lt;br /&gt;Die 37 Elemente des Erwachens&lt;br /&gt;Zuflucht zu den drei Schätzen Buddha, Dharma und Sangha&lt;br /&gt;Tiefes Vertrauen in das Gesetz von Ursache und Wirkung &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7160332824691772350?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7160332824691772350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7160332824691772350' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7160332824691772350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7160332824691772350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/11/edition-zen-buddhismus.html' title='Edition Zen-Buddhismus'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNwhZtkHGVI/AAAAAAAAAsM/CShTEEqUXCY/s72-c/Bild%2BSensei_bearbeitet-1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7370917991795777651</id><published>2010-11-04T13:44:00.000-07:00</published><updated>2010-11-13T16:05:40.657-08:00</updated><title type='text'>Gautama Buddha empfiehlt die aufrechte Sitzmethode</title><content type='html'>Im alten China und Japan saßen die Menschen üblicherweise auf dem Boden und verspürten daher sicher keine Schmerzen bei der Zazen-Haltung auf dem Sitzkissen, dem Zafu.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNMbxgJGCuI/AAAAAAAAAsE/lj1igCmuDPY/s1600/Bild,+131.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535798904224090850" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNMbxgJGCuI/AAAAAAAAAsE/lj1igCmuDPY/s400/Bild,+131.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir heutigen Menschen, die daran gewöhnt sind auf Stühlen zu sitzen, sollten ebenfalls so weit wie möglich eine für uns schmerzfreie Sitzmethode beim Zazen anwenden. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; betont immer wieder, wie wichtig die Haltung im ganzen oder halben Lotussitz ist, wobei der sogenannte burmesische Lotussitz, bei dem die Beine nicht ineinander verschränkt sind, sondern voreinander liegen, als halber Lotussitz anzusehen ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dōgen erwähnt ausdrücklich in seiner grundlegenden Schrift zur Zazen-Methode den Lotossitz. Der volle Lotussitz ist sicher für viele westliche Menschen zunächst schwierig zu verwirklichen und oft mit Schmerzen verbunden, deshalb sollte man mit dem halben Lotussitz beginnen, damit man sich nicht zum schmerzhaften Durchhalten und zur Askese zwingen muss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn auf diese Weise wäre die Befreiung von den Fesseln durch Körper und Geist schwerlich zu erreichen, da der Kampf gegen die Schmerzen uns keinen Raum für „&lt;em&gt;den Frieden und die Freude“&lt;/em&gt; des Zazen ließe.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Gautama Buddha hat in seinen Lehrreden und Gleichnissen häufig die aufrechte Sitzmethode empfohlen und in den alten Schriften heißt es, dass die Mönche, die auch „Hauslose“ genannt wurden, und Laien an einem ruhigen Ort mit gekreuzten Beinen sitzen sollen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als solche ruhigen Orte eigneten sich im alten Indien besonders Plätze unter Bäumen, die zudem einen gewissen Schutz vor sengender Hitze und Regen boten. Im Fukan zazengi schreibt Dōgen, dass der Ort für die Zazen-Praxis nicht zu heiß und nicht zu kalt sein sollte und dass man dabei lockere Kleidung tragen sollte, die nicht beengt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi ergänzt dazu: „&lt;em&gt;Um Freude an diesem Gleichgewichtszustand zu haben, wurde die Praxis des Zazen als die grundlegende Übung des Buddhismus seit über 2.500 Jahren erhalten und gepflegt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt: „&lt;em&gt;Dieser Dharma (vor allem des Zazen) ist in jedem Menschen im Überfluss gegenwärtig, aber wenn wir ihn nicht praktizieren, offenbart er sich nicht, und wenn wir ihn nicht erfahren, kann er nicht verwirklicht werden.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Ohne die Praxis als Handeln kann sich die Wahrheit des Menschen oder des Dharma laut Dōgen also nicht offenbaren und manifestieren. Nishijima Roshi betont häufig, dass die Praxis des Zazen weder Denken noch Sinneswahrnehmung sein kann, denn sie sei genau das Handeln selbst und die Wirklichkeit im Hier und Jetzt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7370917991795777651?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7370917991795777651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7370917991795777651' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7370917991795777651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7370917991795777651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/11/gautama-buddha-empfiehlt-die-aufrechte.html' title='Gautama Buddha empfiehlt die aufrechte Sitzmethode'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TNMbxgJGCuI/AAAAAAAAAsE/lj1igCmuDPY/s72-c/Bild,+131.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8069744355374722933</id><published>2010-10-28T12:23:00.000-07:00</published><updated>2010-10-28T12:35:26.569-07:00</updated><title type='text'>Im Zazen das wahre Selbst empfangen</title><content type='html'>&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; betont, dass wir heute den Zustand im Zazen wissenschaftlich als Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems erkannt haben. Dieses Nervensystem ist mit dem Willen und dem Denken nur sehr wenig oder überhaupt nicht zu beeinflussen und trägt daher auch die Bezeichnung „autonomes Nervensystem“.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5533182080872550578" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TMnPyVf3ELI/AAAAAAAAArs/33EFvxI0pys/s400/Bild+130.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die richtige Haltung im Zazen ermöglicht einen Gleichgewichtszustand, der sich auf den ganzen Körper-und-Geist auswirkt und zentrales Moment des von Gautama Buddha gelehrten Erwachens ist. Nishijima Roshi beschreibt diesen Gleichgewichtszustand folgendermaßen: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er „&lt;em&gt;ist der grundlegende (wahre) Zustand des menschlichen Körpers und Geistes. Diese Erleuchtung als vollständiger Gleichgewichtszustand wurde von Gautama Buddha gefunden und in einer nicht unterbrochenen Übertragungslinie bis zu den großen heutigen Meistern weitergegeben“.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dōgen fährt mit seinen Ausführungen zur Übertragung fort:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Der Grund, warum diese (Methode) ohne jede Abweichung nur von Buddha zu Buddha übertragen wird, liegt darin, dass der Samādhi sein (großartiger) Maßstab ist, um das Selbst zu empfangen und zu benutzen.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Formulierung, dass wir beim Zazen das Selbst empfangen und benutzen, taucht im Shōbōgenzō an mehreren Stellen auf. Zazen ist damit neben der authentischen Lehre der zentrale Schlüssel, um das wahre Selbst zu finden und im praktischen Leben des Alltags zu verwirklichen. Dieses Selbst hat, wie bereits erläutert, mit dem egoistischen Ich nichts gemeinsam. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein wesentlicher Schritt zur Befreiung und Erleuchtung liegt gerade darin, dieses sich abgrenzende oder von Gier und Affekten beherrschte Ich aufzulösen, durchlässig zu machen und ins Gleichgewicht zu bringen. Für Dōgen ist die Zazen-Praxis dabei die fundamentale Methode, ohne die es auf dem Buddha-Weg kein Erwachen geben kann. Nishijima Roshi spricht sogar davon, dass Gautama Buddha uns empfiehlt, „Zazen als die fundierte Basis der menschlichen Kultur zu praktizieren.“ &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Für die Freude dieses Samādhi wurde die Praxis des (Za)zen in der aufrechten Sitzhaltung als authentisches Tor (zum Buddha-Dharma) entwickelt.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Besonders bemerkenswert an dieser Aussage ist der Hinweis Dōgens auf die aufrechte Sitzhaltung, das heißt die gestreckte Wirbelsäule, beim Zazen. Diese Haltung verleiht uns eine tiefe Freude und Gelassenheit beim Samādhi und ist gleichzeitig der authentische Weg zum Buddha-Dharma und Erwachen. Interessant ist auch, dass Dōgen Zazen als Freude und Glück bezeichnet – und nicht als Askese, pure Willensanstrengung, Schmerzüberwindung und zähes Durchhalten. Es bringt uns die positive Energie der Freude, die nach neuen Erkenntnissen ganz wesentlich für physische und vor allem psychische Heilungsprozesse ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8069744355374722933?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8069744355374722933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8069744355374722933' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8069744355374722933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8069744355374722933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/10/im-zazen-das-wahre-selbst-empfangen.html' title='Im Zazen das wahre Selbst empfangen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TMnPyVf3ELI/AAAAAAAAArs/33EFvxI0pys/s72-c/Bild+130.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7109270287115554330</id><published>2010-10-16T08:54:00.000-07:00</published><updated>2010-10-16T08:59:58.010-07:00</updated><title type='text'>Die Bedeutung der Zazen-Praxis</title><content type='html'>Dōgen bezeichnet die Praxis des Zazen als „Zugang des Friedens und der Freude zum Dharma“; sie löse ganzheitlich die Hindernisse und Blockaden des Denkens und Fühlens auf. Körper und Geist sind in unserem gewöhnlichen, ungeschulten Denken dualistisch getrennt – was Dōgen ablehnt – und eng mit der Vorstellung und Fixierung auf ein weitgehend abgegrenztes Ich verbunden, das sich bedroht fühlt, auf sich selbst konzentriert ist und meist irgendetwas haben oder abwehren will. Ein solches Ich wird nicht zuletzt von Emotionen und Affekten getrieben, die dem Bewusstsein weitgehend verborgen bleiben. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; spricht davon, dass eine Selbststeuerung unter diesen Bedingungen nicht möglich und der Mensch daher unfrei ist! &lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5528673481588558114" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TLnLPUU1SSI/AAAAAAAAArc/YpeWcIDY5P4/s400/Bild.jpg" /&gt;Nach der Lehre &lt;em&gt;Gautama Buddhas&lt;/em&gt; liegen die Ursachen für vieles Leiden in der Fixierung auf ein Ich als Subjekt und der Trennung von anderen Menschen und Dingen als Objekte. Diese Einschätzung wird auch durch die Psychotherapie bestätigt und hat bei der Analyse von Gefühlen eine große Bedeutung. Eine solche starke Zentrierung und Fixierung auf das eigene Ich wird häufig durch übertriebene Selbstgerechtigkeit, aber auch durch Angst vor psychischen Verletzungen erzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefühle wie Neid und Eifersucht werden laut der Psychologin &lt;em&gt;Verena Kast&lt;/em&gt; in unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert und daher nicht bewusst zugegeben. Sie manifestieren sich infolgedessen meist als Abwertung oder sogar Kriminalisierung der anderen und sollen damit implizit als Aufwertung des eigenen Ich wirken. Das ist aber gerade keine dauerhafte Lösung des Problems. Der fast ausschließliche Bezug auf sich selbst tritt besonders gravierend bei Depressionen auf, wenn nur ein sehr eingeschränkter Kontakt zu anderen Menschen und zur Umwelt möglich ist. Auch diese Situation ist mit ganz starkem Leiden verbunden und führt meist dazu, dass der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann.&lt;br /&gt;In dem nun folgenden Satz fasst Dōgen zentrale Aussagen des Buddhismus zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn die Buddha-Tathāgatas, die alle die Eins-zu-eins-Übertragung (Transmission) des wunderbaren Dharma erhalten haben, den höchsten Zustand des vollkommenen Bodhi-Erwachens erfahren, sind sie im Besitz der feinen und kostbaren Methode, welche die höchste ist und keine (selbstsüchtige) Absicht hat.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Alle Buddhas stehen demnach in einer nicht unterbrochenen Linie der Übertragung des wahren Buddha-Dharma, die hier als „Eins-zu-eins-Übertragung“ bezeichnet wird. Das heißt, dass jeweils ein authentischer Meister den wahren Buddha-Dharma an seinen Schüler weitergibt, der damit selbst authentischer Meister wird und die Befähigung zur Lehre erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das höchste Bodhi-Erwachen wird in Sanskrit als &lt;em&gt;anuttara-samyak-sambodhi&lt;/em&gt; bezeichnet. Mit der feinen und kostbaren Methode des Bodhi-Erwachens ist die Zazen-Praxis gemeint. Dōgen fügt hinzu, dass diese Methode ohne selbstsüchtige Absicht angewendet wird. Wenn also die Erleuchtung oder das Erwachen zum eigenen Vorteil und mit Konzentration auf sich selbst angestrebt wird, entspricht dies nicht der im Shōbōgenzō dargestellten Zazen-Methode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dogen erläutert hierzu, dass beim Zazen „&lt;em&gt;das (wahre) Selbst empfangen und benutzt wird&lt;/em&gt;“. Dieses Selbst unterscheidet sich vom egoistischen, abgegrenzten Ich, das etwas haben will oder etwas bekämpft, um sich selbst zu schützen, um materielle Vorteile zu erlangen oder Macht über andere zu gewinnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7109270287115554330?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7109270287115554330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7109270287115554330' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7109270287115554330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7109270287115554330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/10/die-bedeutung-der-zazen-praxis.html' title='Die Bedeutung der Zazen-Praxis'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TLnLPUU1SSI/AAAAAAAAArc/YpeWcIDY5P4/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4322985571669332999</id><published>2010-10-08T09:27:00.000-07:00</published><updated>2010-10-08T09:54:24.271-07:00</updated><title type='text'>Liebe Freundinnen und Freunde des Buddhismus,</title><content type='html'>es ist mir eine Freude, Ihnen mein neues Buch vorzustellen, das jetzt lieferbar ist.&lt;br /&gt;Es enthält die Beschreibungen und Erläuterungen zweier fundamentaler Kapitel des Shôbôgenzô des großen Meisters Dôgen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das verwirklichte Leben und Universum (Genjô-kôan) &lt;/strong&gt;und&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;Ein Gespräch über das Streben nach der Wahrheit (Bendôwa)&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5525713136789071634" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TK9G0kkFpxI/AAAAAAAAArU/X3AWeXcb3VI/s400/Vorderseite_150.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;Diese beiden Kapitel sind ein zentraler Schlüssel zu Dôgens großartigem Werk und zum Zen-Buddhismus überhaupt. Viele große Meister sagen, dass damit die Grundlage zum Verständnis des gesamten Shôbôgenzô dargelegt wird!&lt;br /&gt;Zusammen mit Nishijima Roshi habe ich mich bemüht, alles gut verständlich zu schreiben.&lt;br /&gt;Das Buch kann in jeder Buchhandlung erworben werden, oder direkt über das Internet Z. B.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/ZEN-ohne-Mythos-Ideologie-Auge/dp/3941380052/ref=sr_1_1?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1286555869&amp;amp;sr=1-1"&gt;Amazon&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/13220046/yudo_j_seggelke_zen_ohne_mythos_und_ideologie_3941380052.html"&gt;Libri.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;ISBN 978-3-941380-05-9&lt;br /&gt;Preis: 15,90&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;Yudo J. Seggelke &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4322985571669332999?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4322985571669332999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4322985571669332999' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4322985571669332999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4322985571669332999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/10/zen-ohne-mythos-und-ideologie.html' title='Liebe Freundinnen und Freunde des Buddhismus,'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TK9G0kkFpxI/AAAAAAAAArU/X3AWeXcb3VI/s72-c/Vorderseite_150.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8821075574589058258</id><published>2010-10-02T16:14:00.000-07:00</published><updated>2010-10-02T16:19:05.348-07:00</updated><title type='text'>Kōan-Gespräch zur konkreten Wirklichkeit, Teil 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TKe9parEeLI/AAAAAAAAArM/bnQPQPCmH-U/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 300px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5523591987225458866" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TKe9parEeLI/AAAAAAAAArM/bnQPQPCmH-U/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen arbeitet weiter heraus, dass in dem Kōan von zentraler Bedeutung sei, dass der Fächer direkt und einfach zur Kühlung benutzt wird. Dies sei wesentlich wichtiger als die Aussage, dass die Luft überall anwesend ist. Gerade diese Eigenschaft werde nämlich erst durch die Benutzung beim Kühlen wirklich, und wer dies nicht wisse, kenne die Natur der Luft überhaupt nicht. Das heißt, dass durch das Handeln des Meisters die wahre Natur der Luft erst verwirklicht wird, während die abstrakte Beschreibung von deren Eigenschaft für das konkrete Leben irrelevant ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Weil es die Natur der Luft ist, überall anwesend zu sein, hat das Verhalten der Buddhisten die Erde dazu gemacht, sich selbst als Gold zu manifestieren, und hat die Milchstraße (des Universums) zu (köstlichem) Quark und (wohlschmeckender) Molke reifen lassen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Molke-Getränke und Quark waren im alten China sehr beliebte Lebensmittel, die als besondere Köstlichkeiten galten.&lt;br /&gt;Dieses letzte Zitat ähnelt einem Kōan und fasst gleichzeitig wesentliche Aussagen des Kapitels zusammen. Mit der Erwähnung der Milchstraße – oder wie es im alten China heißt, des „langen Stromes“ – wird der Bogen zum Universum und damit zum Thema dieses Kapitels geschlagen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Handeln und Verhalten der Buddhisten verwandelt die Erde laut einem alten Meister in Gold. Die Natur der Luft und das Handeln der Buddhisten werden im obigen Zitat in einen unauflösbaren Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;Das Kōan kann in einem tieferen Sinn symbolisch verstanden werden: Die Luft ist wie die Buddha-Natur überall anwesend, aber es bedarf des Handelns, damit sie sich manifestieren kann und zu Wirklichkeit wird. Dabei sind Gedanken und Worte nicht unbedingt hilfreich. Die Kühlung kann außerdem als Ausdruck des Mittleren Weges verstanden werden, der die Extreme der Leidenschaften wie Gier, Hass und Verblendung überwindet und das Gleichgewicht ermöglicht. Schließlich kommt positive Lebensbejahung zum Ausdruck, welche die Erde als Gold verwirklicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Kapitel enthält Dōgens Kernsätze zur Verwirklichung unseres wahren Lebens in der großen umfassenden Einheit mit dem Universum. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8821075574589058258?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8821075574589058258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8821075574589058258' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8821075574589058258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8821075574589058258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/10/koan-gesprach-zur-konkreten.html' title='Kōan-Gespräch zur konkreten Wirklichkeit, Teil 2'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TKe9parEeLI/AAAAAAAAArM/bnQPQPCmH-U/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1040613495902176067</id><published>2010-09-26T10:25:00.000-07:00</published><updated>2010-09-26T10:34:44.389-07:00</updated><title type='text'>Kōan-Gespräch zur konkreten Wirklichkeit, Teil 1</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJ-DhUCByrI/AAAAAAAAAq8/65Ht3b_HmDM/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5521276276515654322" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJ-DhUCByrI/AAAAAAAAAq8/65Ht3b_HmDM/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zum Schluss des Kapitels Genjo kōan erzählt Dōgen eine Kōan-Geschichte: Weil es sehr heiß ist, fächelt sich der alte Meister &lt;em&gt;Hotetsu &lt;/em&gt;Luft zur Kühlung zu, als ein Mönch vorbeikommt und offensichtlich eine intelligente Bemerkung anbringen will, um sein Wissen einzubringen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er sagt, die Luft habe die Eigenschaft, überall anwesend zu sein. Dem Meister ist intuitiv sofort klar, dass dieser Mönch abstrakten, allgemeinen Gedankengängen verhaftet und nicht offen für das praktische und konkrete Hier und Jetzt ist. Dass es heiß ist, erscheint ihm sicher zu banal, denn er ist tief von seiner eigenen großartigen Intelligenz und seinem Wissen der Buddha-Lehre überzeugt. Er denkt vielleicht, dass die Luft schon beim Meister da ist und deshalb keine zusätzliche Luft durch das Fächeln hinbewegt werden muss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf die dann folgende Frage des Mönchs, warum sich der Meister denn die Luft zufächle, wenn die Luft überall anwesend ist, antwortet dieser daher einfach, es gebe in der Tat keinen Ort in der Welt, an dem keine Luft vorhanden sei. Dies entspricht inhaltlich genau der Aussage, die der Mönch zuvor verkündet hatte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Durch diese eigentlich logisch überflüssige Wiederholung seiner eigenen Aussage wird dem Mönch jedoch schlagartig klar, dass allgemeine theoretische Kenntnisse und angelernte, sogenannte Weisheiten etwas ganz anderes als die Wirklichkeit selbst sind, die man unmittelbar erlebt und erfährt. Wenn einem zu heiß ist, sollte man sich durch den Fächer Kühlung verschaffen, wobei man direkt die kühlende Luft erfährt – und genau das ist die Wirklichkeit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was nützt dabei das erlernte Wissen, dass die Luft schon überall anwesend ist? Dadurch erfährt man keine Kühlung, sondern schwitzt wegen der stillstehenden heißen Luft. Deshalb setzt der Meister die Unterhaltung mit dem Mönch auch nicht fort, sondern fächelt sich einfach weiterhin die kühlende Luft zu.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Aussage des Mönchs, dass die Luft überall anwesend sei, hat in der Tat für die konkrete Situation des Meisters überhaupt keine Relevanz, denn es geht um die Kühlung und um die Bewegung der Luft und nicht um die Tatsache, dass sie vorhanden ist. Der Mönch hat also zunächst weder die Situation des Meisters noch dessen Handeln als angemessen erkannt. Doch angesichts dieses wortlosen Handelns gelangt der Mönch zur Wirklichkeit des Hier und Jetzt. Er macht als Dank eine Niederwerfung. Dadurch erfahren sein Körper und Geist eine ganz neue, frische Kraft &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1040613495902176067?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1040613495902176067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1040613495902176067' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1040613495902176067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1040613495902176067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/09/koan-gesprach-zur-konkreten.html' title='Kōan-Gespräch zur konkreten Wirklichkeit, Teil 1'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJ-DhUCByrI/AAAAAAAAAq8/65Ht3b_HmDM/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4079433398072887191</id><published>2010-09-15T13:26:00.000-07:00</published><updated>2010-09-15T13:35:37.650-07:00</updated><title type='text'>Wie genau können wir die Wirklichkeit erkennen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJEsd7S06AI/AAAAAAAAAqs/BKV8utv1t1g/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517239911150053378" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJEsd7S06AI/AAAAAAAAAqs/BKV8utv1t1g/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das im Zen beschriebene umfassende und intuitive Wissen geht über das einfache Sehen und naive Denken hinaus. Das Nachdenken und Erinnern über dieses Wissen ist von der Verwirklichung selbst getrennt. Der Ort und der Weg der Verwirklichung existieren nach Dōgen genau in diesem Zustand und dem Augenblick. Hiermit sind wohl die Zazen-Praxis und die damit verbundene erste Erleuchtung gemeint. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine solche Verwirklichung ist nicht unbedingt offensichtlich und nicht in aller logischen Schärfe zu erkennen. Er führt das darauf zurück, dass das Wissen und die Erkenntnis im selben Augenblick wie die Verwirklichung des Handelns vor sich gehen. Beides kann also nicht voneinander getrennt werden. Erst später ist es möglich, mit dem Verstand die vergangene Situation zu analysieren und eventuell sogar mit Worten zu beschreiben. Dies ist aber nicht der Augenblick der Wirklichkeit selbst.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gegen Ende des Kapitels Genjo kōan warnt Dōgen vor dem falschen Ziel, alles solle für den Verstand und das Bewusstsein vollkommen klar sein:&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Geht nicht davon aus, dass das, was erlangt ist, zwangsläufig für das Selbst vollkommen bewusst ist und durch den Intellekt erkannt wird.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese zentrale Aussage formuliert &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; im selben Sinne und er fügt hinzu, dass intellektuelle und vom Verstand geleitete Menschen zu der Ansicht neigen, das erlangte Erwachen müsse auf jeden Fall dem eigenen Ich voll bewusst sein und es müsse durch den Verstand und Intellekt vollständig erkannt werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Die Erfahrung des höchsten Zustandes wird sofort im Augenblick verwirklicht. Gleichzeitig ist ihre geheimnisvolle Existenz nicht notwendigerweise eine manifeste Verwirklichung. Die Verwirklichung ist selbst ein Zustand, der nicht ein-eindeutig ist (also eher einer Frage gleicht).“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aufgrund seiner eigenen tiefen Erfahrung der Erleuchtung und der Verwirklichung ermahnt uns Dōgen, dass wir uns keine Illusionen darüber machen dürfen, dass die Verwirklichung logisch klar und eindeutig erfasst werden könne. Es bleibe immer ein Bereich des Geheimnisses und des Unfassbaren bestehen. Ich möchte hinzufügen des Göttlichen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir haben zwar eine intuitive, gewisse Klarheit, wenn der Zustand der Verwirklichung unmittelbar und je im Augenblick da ist. Eine nachträgliche Reflexion über diesen Zustand kann aber auch keine logische Eindeutigkeit und Wahrheit ergeben, sondern ist im Gegensatz zur Verwirklichung selbst nur die Erinnerung an diesen Zustand und diesen Augenblick, weshalb diese Sichtweise wesentlich verengt ist. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4079433398072887191?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4079433398072887191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4079433398072887191' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4079433398072887191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4079433398072887191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/09/wie-genau-konnen-wir-die-wirklichkeit.html' title='Wie genau können wir die Wirklichkeit erkennen?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TJEsd7S06AI/AAAAAAAAAqs/BKV8utv1t1g/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1561830227460643851</id><published>2010-09-09T16:25:00.000-07:00</published><updated>2010-09-09T16:33:56.283-07:00</updated><title type='text'>Die buddhistische Wahrheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TIluseW0KoI/AAAAAAAAAqc/WZPZWml5tj8/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 300px; FLOAT: right; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5515060929033939586" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TIluseW0KoI/AAAAAAAAAqc/WZPZWml5tj8/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Dôgen sagt: „&lt;em&gt;Wenn ein Mensch Buddhas Wahrheit in diesem Zustand (der Wahrheit) praktiziert und erfährt, bedeutet dies, einen Dharma zu erlangen und diesen einen Dharma zu durchdringen. (Es bedeutet) einer Handlung zu begegnen und diese eine Handlung zu vollenden.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach meinem Verständnis möchte Dōgen hiermit auf die konkreten Einzelheiten der Dinge und Phänomene und vor allem auf das konkrete Handeln, also die einzelnen Handlungen selbst, hinweisen; dies ist ein typischer Zen-buddhistischer Ansatz. Wenn man nämlich zu sehr in spirituelle Allgemeinheiten abschweift, besteht die Gefahr, dass man die konkrete Wirklichkeit im Hier und Jetzt übersieht oder nur oberflächlich erfährt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Handeln muss mit Genauigkeit, Können und vollständiger Offenheit für das Tun im Augenblick vollzogen werden. Hochgesteckte spirituelle Ziele und Sehnsüchte können aber gerade genau diese Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt verhindern. Dann wird das Tun und Handeln ungenau oder, wenn man so will, unkonzentriert. Ein solches Verhalten entspricht nicht der Lehre des Zen-Buddhismus und auch nicht der Gautama Buddhas. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; ergänzt hierzu, dass ein Mensch Buddhas Wahrheit versteht, wenn er ihr begegnet, und sie erfährt, wenn er sie praktiziert. Dies ereigne sich im gegenwärtigen Augenblick und damit würden wir einer Handlung wirklich begegnen. Mit der großen buddhistischen Wahrheit sei gemeint, Zazen zu praktizieren und zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen fährt fort: „&lt;em&gt;In diesem Zustand existiert der (wahre) Ort und der Weg wird gemeistert, und daher ist der (nur mit dem Verstand) erkennbare Bereich nicht deutlich zu sehen. Der Grund dafür liegt darin, dass das Wissen und die vollständige Verwirklichung des Buddha-Dharma zusammen erscheinen und zusammen erfahren werden.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; erläutert diese Überlegungen: „&lt;em&gt;Im Zustand des Gleichgewichts existiert der Ort wirklich und der Weg wird richtig gemeistert. Aber der Grund, warum wir dies mit dem Denken nicht so klar erkennen, liegt darin, dass diese Erkenntnis und die buddhistische Verwirklichung sich in genau derselben Zeit (im Augenblick) ereignen, und sie sind (nur) zusammen dieselbe Erfahrung.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Erkennen des wahren Ortes und das Handeln würden sich genau in demselben Augenblick ereignen. Dies ist die Verwirklichung des ganzen Universums und beides ist eine unauflösbare Einheit. Das unterscheidende Denken wäre dabei auch viel zu langsam. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1561830227460643851?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1561830227460643851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1561830227460643851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1561830227460643851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1561830227460643851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/09/die-buddhistische-wahrheit.html' title='Die buddhistische Wahrheit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TIluseW0KoI/AAAAAAAAAqc/WZPZWml5tj8/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8917590700351533196</id><published>2010-09-01T14:50:00.000-07:00</published><updated>2010-09-01T14:55:02.105-07:00</updated><title type='text'>Fortsetzung: Handeln und Verwirklichung</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TH7Loa3hcSI/AAAAAAAAAqU/czMeg_Vl60U/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512066889215471906" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TH7Loa3hcSI/AAAAAAAAAqU/czMeg_Vl60U/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen bringt die Frage der Verwirklichung auf den Punkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Wenn wir diesen (wahren) Ort finden, ist dieses Handeln ohne Zweifel als Universum verwirklicht. Wenn wir diesen Weg finden, ist dieses Handeln ohne Zweifel das verwirklichte Universum (selbst).“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshis Kommentar dazu erleichtert uns das Verständnis von Dōgens Worten: #&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir können daher sagen, dass wir das Universum verwirklichen können, wenn wir etwas wirklich tun und genau so handeln.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Aussage wird das Thema dieses wichtigen Kapitels wieder aufgegriffen und klargestellt, auf welche Weise wir unser Leben und das Universum verwirklichen. Durch Denken allein ist dies nicht möglich, sondern durch Handeln. Dieses Handeln muss sich im Gleichgewicht vollziehen, damit es die Verwirklichung unseres wahren Selbst ermöglicht. Zwei zentrale Punkte muss man sich dabei vor Augen halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen: Nach der buddhistischen Lehre kann und darf die Ethik im Handeln niemals ausgeklammert werden. Zum anderen: Selbstsucht macht die Verwirklichung unmöglich. Dōgen zitiert im Kapitel zur Buddha-Natur den indischen Meister Nāgārjuna, der lehrt, dass wir die Buddha-Natur nicht erfahren können, wenn wir vom Ich-Stolz geprägt sind. Das von Stolz aufgeblähte kleine Ego verhindert, dass wir zur Wirklichkeit gelangen, die sogar mit der Buddha-Natur gleichgesetzt wird. Die Buddha-Natur realisiert sich im ethischen Handeln und nicht im Denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher können wir mit Nishijima Roshi sagen, dass zuerst das Handeln existiert und dass dies die Grundlage des Lebens und der Welt darstellt. Dadurch wird der Dualismus zwischen Subjekt und Objekt sowie dem Selbst und dem Universum überwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen weist dann noch einmal darauf hin, dass der Ort und der Weg des Handelns nicht mit messenden Begriffen wie groß oder klein gekennzeichnet werden können, sie seien ungeeignet für die Beschreibung des verwirklichten Universums. Und Begriffe wie subjektiv oder objektiv seien ebenso unzureichend wie zeitliche Angaben über die erinnerte Vergangenheit. Auch das Erscheinen als zeitlicher Prozess entspreche nicht dem Zustand der Verwirklichung, sondern es gehe allein um die Wirklichkeit des gegenwärtigen Jetzt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8917590700351533196?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8917590700351533196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8917590700351533196' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8917590700351533196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8917590700351533196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/09/fortsetzung-handeln-und-verwirklichung.html' title='Fortsetzung: Handeln und Verwirklichung'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TH7Loa3hcSI/AAAAAAAAAqU/czMeg_Vl60U/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6633612326918078601</id><published>2010-08-27T04:03:00.000-07:00</published><updated>2010-08-27T04:07:54.370-07:00</updated><title type='text'>Die Verwirklichung durch das Handeln</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/THecUWqEf_I/AAAAAAAAAqM/GKoNr0E_-TU/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5510044542604443634" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/THecUWqEf_I/AAAAAAAAAqM/GKoNr0E_-TU/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen sagt dazu, wie Fische und Vögel in dieser Welt leben:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„So können wir verstehen, dass Wasser Leben ist, und können verstehen, dass der Himmel Leben ist. Vögel sind Leben und Fische sind Leben. Es mag wohl sein, dass Vögel und Fische Leben sind.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wenn wir ähnlich den Fischen und Vögeln unseren eigenen richtigen Platz finden, ist dieses Handeln ohne jeden Zweifel das Leben, die Welt und das Universum selbst. Es ist das verwirklichte Universum, also das Gleichgewicht der Erleuchtung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Weg und der Ort der Verwirklichung lassen sich nicht vollständig quantitativ erfassen, sie sind nach Dōgen weder „groß noch klein“, weder „subjektiv noch objektiv“. Auch die lineare Zeitdimension der Vergangenheit oder gedachten Gegenwart ist kein sinnvolles Kriterium für diesen großartigen und natürlichen Zustand. Es geht um das direkte Handeln! Damit werden unsere üblichen Unterscheidungen und Dimensionen überschritten. Die Beschreibung des erwachten Zustandes, also der Verwirklichung des eigenen Lebens und Universums, erfordert daher auch eine erweiterte Sprache, um sich von den herkömmlichen Denkgewohnheiten und impliziten emotionalen Verengungen distanzieren zu können. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Da dies so ist, kann ein Fisch oder Vogel niemals seinen Weg oder seinen Ort im Wasser oder im Himmel finden, wenn der Fisch das (falsche) Ziel hat, sich (nur dann) im Wasser zu bewegen, wenn er dessen Grund erlangt hat, oder der Vogel im Himmel fliegen will, wenn er diesen vollständig durchstoßen hat.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/em&gt;&lt;div&gt;Was will Dōgen damit ausdrücken? Nishijima Roshi erläutert den Inhalt dieser Aussage wie folgt: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Für die Vögel und Fische ist es sicher völlig unmöglich, zu fliegen oder zu schwimmen, wenn sie denken, dass sie dies nur dann können, wenn sie den Himmel oder das Wasser vollständig verstanden haben.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch für uns Menschen sei es völlig ausgeschlossen, dass wir allein durch Denken und Intellektualität bestimmt sind. Unser Gehirn könne sich alles Mögliche ausdenken und dabei jeden Realitätsbezug vollständig verlieren.&lt;br /&gt;Sicher will Dōgen nicht die Kreativität des Denkens sowie der Fantasie abwürgen und den Forscherdrang der Menschen für unsinnig erklären. Aber erleben wir es nicht immer wieder, dass gerade psychisch schwierige Menschen sich in komplexen Gedankengebäuden ergehen, diese immer weiter ausbauen und sich schließlich darin verlieren. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine nüchterne Einschätzung, wann wir durch Denken Probleme lösen und unsere Entwicklung fördern können und wann nicht, ist also von großer Bedeutung. Bei Schizophrenen entwickeln sich wahnhafte, scheinbare Ordnungen und Denk-Konstrukte, die zwar eine gewisse psychische Überlebensfähigkeit bringen, sich aber aus der Wirklichkeit abgelöst haben, sodass ein Leben und Handeln im normalen Alltag nicht mehr möglich ist. Ähnliches gilt bei Verdrängungen und Zwangsneurosen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi veranschaulicht Dōgens Ausführungen an folgendem Beispiel: Auch ein Baby oder ein Kind lebt zunächst in seiner kindlichen Umgebung und wächst dort auf. Die physischen und intellektuellen Fähigkeiten können dann Schritt für Schritt im Lernprozess mit der Umgebung und dem wachsenden Potenzial der eigenen Möglichkeiten bis zum Erwachsenen entwickelt werden. Und er fügt hinzu:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Mit anderen Worten können wir unseren (richtigen) Ort in der Welt auf der Grundlage unserer (erlernten) physischen und mentalen Bewegungen finden, und an diesem Ort können wir (wirklich und natürlich) handeln.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6633612326918078601?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6633612326918078601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6633612326918078601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6633612326918078601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6633612326918078601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/08/die-verwirklichung-durch-das-handeln.html' title='Die Verwirklichung durch das Handeln'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/THecUWqEf_I/AAAAAAAAAqM/GKoNr0E_-TU/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5710013726275466893</id><published>2010-08-18T02:38:00.001-07:00</published><updated>2010-08-18T02:42:14.854-07:00</updated><title type='text'>Die Freiheit des Lebens bei Dōgen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TGuqP-yXD5I/AAAAAAAAAqE/-V72Bt2Q6YE/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506682160919547794" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TGuqP-yXD5I/AAAAAAAAAqE/-V72Bt2Q6YE/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Im Folgenden kommt Dōgen beispielhaft auf die Fische und Vögel zu sprechen, die in ihren jeweiligen Elementen leben – also im Wasser beziehungsweise in der Luft – und so ihren Lebensraum und Platz auf der Erde einnehmen. Für den Fisch ist es ganz natürlich, im Wasser zu leben, deshalb gibt es für ihn keine Einschränkung seines Lebens und seiner Beweglichkeit, solange er tatsächlich im Wasser schwimmt. Der Fisch hat im Wasser die vollständige Freiheit. Das Gleiche gilt für die Vögel und ihren Lebensraum, die Luft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn die Fische sich durch das Wasser bewegen, gibt es (für sie) kein Ende des Wassers, wie auch immer sie sich bewegen. Wenn die Vögel durch den Himmel fliegen, gibt es (für sie) kein Ende des Himmels, wie auch immer sie fliegen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Diese Beispiele, die den natürlichen Lebensraum der Tiere schildern, waren im alten China und Japan direkt nachvollziehbar und jedem bekannt. Die Fische bleiben im Wasser, die Vögel fliegen in der Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es! Dōgens Verständnis der Freiheit beinhaltet also nicht den Absolutheitsanspruch, der in idealistischen Diskussionen der Gegenwart im Westen häufiger anzutreffen ist. Dabei wird Freiheit so verstanden, dass es überhaupt keine Begrenzungen und Bedingungen geben darf, dass sich also jeder ohne jede Einschränkung durch die Umgebung oder andere Menschen total frei ausleben können soll. Ein solcher absoluter Freiheitsbegriff wird von manchen Idealisten vielleicht unbewusst postuliert, um über die böse „Wirklichkeit“ klagen zu können, die diesem Freiheitsanspruch natürlich niemals genügen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dōgen bezieht sich dagegen auf die natürlichen Lebensbedingungen verschiedener Lebewesen – und implizit der Menschen –, die jeweils durchaus unterschiedlich sind. Innerhalb dieser natürlichen Umgebung existiert jeweils die Freiheit, so wie der Fisch im Wasser frei ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Gleichzeitig haben Fische und Vögel seit alten Zeiten niemals das Wasser oder den Himmel verlassen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Diese Tiere leben in ihrem eigenen Element auf natürliche Weise. Sie verwirklichen sich so in ihrer Lebensart, also in ihrem Lebensraum und in dessen „Grenzen“, die sie aber nicht als einengend erfahren, sondern im Gegenteil als Raum für ihre Freiheit und als Grundlage ihrer Existenz. Wenn wir unsere wahren Lebensraum im Hier und Jetzt gefunden haben, sind wir frei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5710013726275466893?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5710013726275466893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5710013726275466893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5710013726275466893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5710013726275466893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/08/die-freiheit-des-lebens-bei-dogen.html' title='Die Freiheit des Lebens bei Dōgen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TGuqP-yXD5I/AAAAAAAAAqE/-V72Bt2Q6YE/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2206256679570417691</id><published>2010-08-06T06:34:00.000-07:00</published><updated>2010-08-06T06:37:11.923-07:00</updated><title type='text'>Die Vielfalt der Dinge und Phänomene (Dharmas) in unserem Leben</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TFwP7iCF9XI/AAAAAAAAAp0/d-G3jy-umKY/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502290360162186610" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TFwP7iCF9XI/AAAAAAAAAp0/d-G3jy-umKY/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dōgen sagt:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir hören wollen, wie die unzähligen Dharmas (Dinge und Phänomene) in ihrem natürlichen (Zustand) sind, sollten wir uns daran erinnern, dass die Qualitäten der Ozeane und der Berge zahllos und grenzenlos sind, unabhängig von ihrer runden oder eckigen Erscheinung, und dass es (andere) Welten in den vier Himmelsrichtungen gibt.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Neben der (materiellen) Eigenschaft von Eckigkeit und Rundheit gibt es laut Dōgen unzählige weitere Merkmale und Qualitäten des Ozeans und der Berge. Damit wird deutlich, dass die eigenen Interessen und Gefühle leider meist einen erheblichen Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben und verhindern, dass wir die Wirklichkeit hören oder sehen. Deshalb können wir den natürlichen Zustand der Realität nicht erfassen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Außerdem weist Dōgen darauf hin, dass die Wirklichkeit eine unendliche Komplexität besitzt, die auch in der modernen Sozialwissenschaft von Niklas Luhmann betont wird. Wer sich über diese Komplexität nicht klar bewusst ist, wird zu voreiligen Schlüssen und vermeintlich logischen Erklärungen neigen, die jedoch meistens nur Scheinlösungen darstellen. Zudem beinhaltet das obige Zitat, dass wir selbst mit der nötigen Bescheidenheit und Redlichkeit vorgehen sollten, anstatt banale „Stammtischweisheiten“ zu verkünden oder ihnen zu glauben. Wichtig ist die eigene Einschätzung, ob eine gründliche Analyse stattgefunden hat oder ob wir aufgrund sehr magerer Ausgangsinformationen ein schnelles, meist emotionsgesteuertes Urteil fällen und uns damit zufriedengeben. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; ergänzt: „&lt;em&gt;Wir sollten daher daran denken, dass das ganze Universum außerordentlich viele Merkmale hat, und sollten uns auch daran erinnern, dass es ähnliche Welten gibt, die sich unendlich in den vier Himmelsrichtungen ausdehnen.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Anschließend hebt Dōgen hervor, dass diese Aussagen nicht nur für einen Menschen gelten, der an der ´Peripherie des Buddhismus´ lebt und handelt, also in den Buddha-Dharma noch nicht tiefer eingedrungen ist. Die dargestellte Vielfalt der Dinge und Phänomene ist kein Zeichen für den Zustand vor dem Erwachen oder Nicht-Erwachen, sondern gilt ganz allgemein. Er betont dabei den gegenwärtigen Augenblick der Wirklichkeit und „einen einzigen Tropfen (Wassers)“, für welche die obige Feststellung ebenfalls zutrifft. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der gegenwärtige Augenblick hat für die Erfahrung der Wirklichkeit eine zentrale Bedeutung. Der Tropfen Wasser kann einmal materiell verstanden werden und gehört damit zur Welt der Dinge und Phänomene, die hier als Dharmas bezeichnet werden. Darüber hinaus kommt ihm jedoch symbolische und spirituelle Bedeutung für die Schönheit der Natur zu und er ermöglicht dem Mond, sich darin zu spiegeln. Dies ist im Zen das Symbol des Erwachens und Gleichgewichts. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2206256679570417691?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2206256679570417691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2206256679570417691' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2206256679570417691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2206256679570417691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/08/die-vielfalt-der-dinge-und-phanomene.html' title='Die Vielfalt der Dinge und Phänomene (Dharmas) in unserem Leben'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TFwP7iCF9XI/AAAAAAAAAp0/d-G3jy-umKY/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-454888999983957891</id><published>2010-07-24T14:38:00.000-07:00</published><updated>2010-07-24T14:42:50.775-07:00</updated><title type='text'>Gleichnis des Ozeans für die Verwirklichung</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEteTSpYhLI/AAAAAAAAAps/BscqKHqGUis/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497591455651759282" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEteTSpYhLI/AAAAAAAAAps/BscqKHqGUis/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt zum Ozean:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Es gibt andere, unerschöpflich viele Qualitäten des Ozeans: (Für die Fische) ist er wie ein Palast und (für Götter) wie eine Perlenkette.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der buddhistischen Lehre erscheint das Wasser des Ozeans für Dämonen demgegenüber als Blut oder Eiter. Im Zen-Buddhismus geht es nicht nur einseitig um die für uns Menschen subjektiv angenehmen Qualitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Aber so weit unsere Augen sehen können, scheint (der Ozean) genau rund zu sein. Wie es für (den Ozean) ist, so ist es für die unzähligen Dharmas.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die Rundheit des Ozeans kann man auch als Symbol für den Zustand des Gleichgewichts verstehen. Nach der buddhistischen Lehre ist dies der natürliche Zustand, der zum Beispiel bei uns Menschen durch Täuschungen und Emotionen gestört oder unmöglich gemacht wird. Wie genau unsere Augen wahrnehmen, sei dabei maßgeblich von unserem eigenen Gleichgewicht abhängig. Wenn wir uns nicht im Gleichgewicht befinden, sind Verzerrungen oder dumpfe Teilnahmslosigkeit unvermeidlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit meint Dôgen, dass die Vielfalt der Welt (Dharmas) wie der runde Ozean in seiner Ruhe und Rundheit erfahren wird, wenn wir die Verwirklichung und Erleuchtung erlangt haben. Die Form und die Vielfalt der Dharmas sind dann zu einer Einheit mit dem Erwachen verschmolzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Im Staub (der üblichen Welt) und außerhalb des (dieses) Rahmens (also im Buddha-Zustand) umfassen (die unzähligen Dharmas) eine große Zahl von Situationen. Aber wir sehen und verstehen dies nur soweit, wie unsere Augen des in der Praxis Lernens dies erfassen.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Es hängt von uns und unserer Klarheit ab, inwieweit wir die Vielfalt der Welt und der anderen Menschen verstehen und erfahren. Unsere Augen öffnen sich immer mehr, je weiter wir auf dem Buddha-Weg vorangehen. Wichtig bei diesem Zitat ist nicht zuletzt die Aussage, dass der Lernprozess in der Praxis stattfinden muss. Theorie allein reicht also nicht aus, aber auch eine hektische Praxis ohne Kenntnis der buddhistischen Lehre bewirkt nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; sagt dazu: „&lt;em&gt;In der weltlichen und buddhistischen Gesellschaft können wir nur die außerordentlich verschiedenartigen Unterschiede in dem Maße erkennen, wie wir sie sehen und selbst erfahren.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-454888999983957891?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/454888999983957891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=454888999983957891' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/454888999983957891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/454888999983957891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/07/gleichnis-des-ozeans-fur-die.html' title='Gleichnis des Ozeans für die Verwirklichung'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEteTSpYhLI/AAAAAAAAAps/BscqKHqGUis/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4726324861789913974</id><published>2010-07-17T03:19:00.000-07:00</published><updated>2010-07-17T03:23:04.886-07:00</updated><title type='text'>Verwirklichung oder Täuschung?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEGEEDJAZ6I/AAAAAAAAApk/V4DPNSM9xG8/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 243px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494818225466140578" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEGEEDJAZ6I/AAAAAAAAApk/V4DPNSM9xG8/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dogen sagt: &lt;em&gt;„Wenn der Dharma den Körper und Geist noch nicht zufriedengestellt hat, fühlen wir uns schon mit dem Dharma reichlich ausgestattet. Wenn der Dharma den Körper-und-Geist (ganz) erfüllt, fühlen wir, dass noch eine Seite fehlt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im ersten Teil des Zitats kommt Dōgen noch einmal auf die subjektive Sichtweise zu sprechen, dass wir den Buddha-Dharma schon mit Körper und Geist verwirklicht hätten, während dies aber tatsächlich nur eine Selbsttäuschung ist. Umgekehrt ist die Verwirklichung dadurch gekennzeichnet, dass wir zwar im Gleichgewicht leben, aber immer auch unsere Unvollkommenheit im Bewusstsein haben, denn die Entwicklung des Menschen ist auch nach dem Erwachen nicht abgeschlossen, sondern geht immer weiter. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies hat Dōgen eindrucksvoll im Kapitel „Leben und Handeln jenseits von Buddha und Erleuchtung“ beschrieben. Spirituelle Selbstüberschätzung bringt den buddhistischen Entwicklungsprozess jedoch zum Stillstand und das besonders, wenn der Betreffende in der sozialen Rückkopplung, beispielsweise durch seine Mitmenschen oder besonders durch Schüler, noch in seiner Selbsttäuschung gestärkt wird.&lt;br /&gt;Der Kommentar von Nishijima Roshi dazu lautet: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir nicht ausgeglichen sind, wenn wir also subjektive Gedanken (und Gefühle) haben, neigen wir zu einer Vorstellung, dass wir schon in den Zustand des Gleichgewichts (und der Erleuchtung) eingetreten sind.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diesem euphorischen Gefühl komme allerdings keine wirkliche Realität zu und unser Leben sei infolgedessen in mentaler Hinsicht stark verengt. Wenn wir uns dagegen tatsächlich und nicht nur eingebildet im Gleichgewicht befinden, hätten wir die Fähigkeit, genau zu erfassen und zu hinterfragen, ob wir im Gleichgewicht sind oder nicht.&lt;br /&gt;Diesen Gedanken vertieft Dōgen anhand des Beispiels, dass wir mit einem Schiff auf den Ozean hinausfahren und das feste Land und die Berge der Klöster verlassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„(Vom Schiff) aus gesehen, erscheint der Ozean immer rund, wenn wir in alle vier Himmelsrichtungen sehen. Es erscheint nicht so, dass er überhaupt eine andere Form hat.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nun stellt sich die Frage, ob der Ozean wirklich rund ist oder welche andere Form er vielleicht hat? Anhand von konkreten Situationen aus dem damaligen Leben in Japan und China erläutert Dōgen seine tiefgründige buddhistische Lehre. Als Inselland ist in Japan das Meer überall leicht erreichbar und die meisten Bewohner verfügen über die Erfahrung, mit dem Boot oder Schiff auf das Meer hinauszufahren. Wir wissen heute, dass uns der Ozean aufgrund der Krümmung der Erde rund erscheint, wenn wir kein Land mehr sehen können. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Beobachtung an sich wurde aber natürlich schon zu allen Zeiten der Menschheit angestellt. Das Erklärungsmodell der runden Erdkugel ist bei der direkten Beobachtung ja auch gar nicht erforderlich. Einen rechteckigen Ozean kann man niemals sehen. Der Ozean ist also in seiner Form rund und gilt als tiefgründiges Symbol für die Menschen und das Universum. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4726324861789913974?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4726324861789913974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4726324861789913974' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4726324861789913974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4726324861789913974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/07/verwirklichung-oder-tauschung.html' title='Verwirklichung oder Täuschung?'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TEGEEDJAZ6I/AAAAAAAAApk/V4DPNSM9xG8/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4765012864028574071</id><published>2010-07-05T12:52:00.000-07:00</published><updated>2010-07-05T12:55:19.560-07:00</updated><title type='text'>Verwirklichung des Menschen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TDI4gaTmPnI/AAAAAAAAApc/hrbmRvie6HA/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 275px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490513025186545266" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TDI4gaTmPnI/AAAAAAAAApc/hrbmRvie6HA/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Die Verwirklichung (oder Erleuchtung) zerstört nicht den einzelnen (bisherigen) Menschen, so wie der (gespiegelte) Mond nicht das Wasser durchsticht.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit diesen Worten drückt Dôgen aus, dass wir auch nach der Erleuchtung Menschen bleiben. Dies ist unmittelbar logisch, wenn wir an die erste Erleuchtung im Zazen denken. Nishijima Roshi ergänzt, die Verwirklichung oder Erleuchtung bedeute, dass wir zu unserem eigenen natürlichen Ursprung zurückkehren, weshalb sie keinen fundamentalen Umbruch in unserem ursprünglichen Charakter bewirke. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Derartige Sehnsüchte nach einem plötzlichen Durchbruch mögen allerdings viele spirituelle Anfänger hegen. Wie schön wäre es doch, auf diese Weise all seine Lebensprobleme loszuwerden! Aber das ist eine Illusion, mit der vielleicht falsche Meister locken mögen, die dabei die Notwendigkeit der ausdauernden Praxis verkennen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Der Mensch hindert nicht den Zustand der Verwirklichung, genau wie ein Tautropfen nicht den Himmel und den Mond hindert.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen vergleicht hier einen Tautropfen mit einem einzelnen Menschen, der an der Verwirklichung teilhat und erwacht ist, sich also verwirklicht hat. Die Verwirklichung entspricht dabei dem Himmel und dem Mond, die sich im Tautropfen spiegeln. In diesem Zitat geht es also ebenfalls darum, dass die Erleuchtung oder Verwirklichung kein unnatürlicher oder übernatürlicher Zustand ist, sondern der eigentlichen Natur des Menschen genau entspricht. Auch die besondere Individualität eines Menschen steht der Erleuchtung überhaupt nicht entgegen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seine individuellen Charaktereigenschaften lassen sich sehr wohl mit dem Zustand des Gleichgewichts vereinbaren und steigern sogar die Individuation, ohne dass wir in die Grenzen des kleinen Ich zurückfallen. Jeder Mensch ist einzigartig und gleichzeitig Teil des großen Universums. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4765012864028574071?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4765012864028574071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4765012864028574071' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4765012864028574071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4765012864028574071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/07/verwirklichung-des-menschen.html' title='Verwirklichung des Menschen'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TDI4gaTmPnI/AAAAAAAAApc/hrbmRvie6HA/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7229664825771809252</id><published>2010-06-30T03:19:00.000-07:00</published><updated>2010-06-30T03:23:13.006-07:00</updated><title type='text'>Das Gleichnis des Mondes</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCsav7KPw9I/AAAAAAAAApU/hpI-4GrZ8Ww/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488509981517923282" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCsav7KPw9I/AAAAAAAAApU/hpI-4GrZ8Ww/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt: „&lt;em&gt;Ein Mensch, der die Verwirklichung erlangt, gleicht dem Mond, der im Wasser gespiegelt wird: Der Mond wird nicht nass und das Wasser wird nicht (durch den Mond) gebrochen.“&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Gleichnis des Mondes, der sich im Wasser spiegelt, wird im Zen-Buddhismus gern für die Erleuchtung und das Erwachen verwendet. Zunächst ist es ein Bild tiefer Poesie und gibt den ruhigen, ausgeglichenen Zustand wieder, der auf dem buddhistischen Weg erlangt werden kann. Die Natur wird häufig zur Beschreibung der Selbststeuerung des Menschen herangezogen, wie zum Beispiel im Kapitel „&lt;em&gt;Die Natur und die nicht-empfindenden Wesen lehren den Buddha-Dharma&lt;/em&gt;“. Das Bild hat nichts Gewaltsames, denn es heißt, dass die Oberfläche des Wassers durch den Mond nicht gestört und „gebrochen“ wird. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi sagt dazu, dass es bei der Erleuchtung wesentlich sei, sich diese immer als Zustand des Gleichgewichts zu vergegenwärtigen. Wir sollten niemals irgendeine großartige Besonderheit dabei erwarten. Da die Erleuchtung im Gleichgewicht stattfinde, sei sie immer ruhig und schön wie die Natur.&lt;br /&gt;Dōgen führt das Gleichnis des Mondes noch ein wenig aus: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„&lt;em&gt;Obgleich das Licht (des Mondes) weit und groß ist, wird es in einem Wasser von (nur) einem Fuß oder einem Zoll (Länge oder Breite) gespiegelt.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Gleichnis des sich im Wasser spiegelnden Mondes ist unabhängig von der Größe der Wasseroberfläche aussagekräftig; es gilt sogar für einen kleinen Tautropfen. Der Mond passt sich mit seiner Spiegelung offensichtlich den verschiedenen Formen des Wassers an, und zwar ohne jede Schwierigkeit und Verzögerung. Er steht dabei einerseits als Symbol für die Erleuchtung, wenn er rund ist und als Vollmond auf die Erde scheint. Andererseits existieren viele verschiedene Formen des Mondes, die jeweils für sich die Realität widerspiegeln und genauso gesehen und erfahren werden sollten, wie sie sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen verwendet in diesem Zusammenhang auch das Symbol eines Wassertropfens auf einem Grashalm, in dem sich der Mond und der Himmel spiegeln. An anderer Stelle weist er darauf hin, dass ein Wassertropfen auf dem Blatt einer Pflanze während des Vormittages schnell mit der höher steigenden Sonne verdunstet und dass damit die Flüchtigkeit unseres Lebens und der Dinge dieser Welt symbolisiert wird. Wenn wir uns völlig dem Augenblick der Gegenwart öffnen, müssen wir uns keine Sorgen über die Vergänglichkeit machen, weil wir dann die ganze Fülle und Schönheit der Welt erfahren und erleben. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7229664825771809252?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7229664825771809252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7229664825771809252' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7229664825771809252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7229664825771809252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/06/das-gleichnis-des-mondes.html' title='Das Gleichnis des Mondes'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCsav7KPw9I/AAAAAAAAApU/hpI-4GrZ8Ww/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6104668724413631225</id><published>2010-06-22T07:24:00.000-07:00</published><updated>2010-06-22T07:29:06.798-07:00</updated><title type='text'>Verbindung zum Leben und Tod im Augenblick</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCDH_xS39cI/AAAAAAAAApM/vyaOfugAtLE/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; FLOAT: right; HEIGHT: 230px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485604244515452354" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCDH_xS39cI/AAAAAAAAApM/vyaOfugAtLE/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt: „&lt;em&gt;Asche nimmt im Dharma ihren eigenen Platz als Asche ein, sie hat ein Vorher und ein Nachher. Ebenso wie das Brennholz, das einmal zu Asche geworden ist, nicht wieder zu Brennholz werden kann, können auch die Menschen nach dem Tod nicht mehr leben.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dieses Dôgen-Zitat kommentiert Nishijima Roshi folgendermaßen: „&lt;em&gt;Es ist möglich, dass die Asche im Universum jeweils als solche existiert und insofern eine Vergangenheit und eine Zukunft hat.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Aussagen erscheinen uns westlichen Menschen zunächst recht eigenartig und schwer nachvollziehbar. Wesentlich dabei ist, dass wir beim Erleben im Augenblick die erinnerte Vergangenheit und erwartete Zukunft weglassen und uns ganz der Gegenwart öffnen und hingeben. Auf diese Weise erleben wir die Fakten der Gegenwart direkt, können realistischer beobachten und die Welt unverstellt erfahren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus psychologischer Sicht muss hinzugefügt werden, dass sowohl Erinnerungen als auch Erwartungen niemals reines Denken darstellen, sondern immer mit manchmal sehr starken Emotionen gekoppelt sind, die das Denken ganz wesentlich beeinflussen und steuern. Dadurch wird die Erfahrung aber verzerrt, vergrößert oder verkleinert. Die Emotionen steuern also in unserem üblichen Alltag sehr häufig unser Denken und unsere Vernunft. Der Buddhismus setzt genau an dieser Stelle an und will uns von derartigen Täuschungen und Illusionen befreien, damit wir zur Wirklichkeit selbst gelangen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Aufforderung, Leben und Tod jeweils für sich als Wirklichkeit zu erkennen und zu verwirklichen, verstärkt Dôgen, indem er sie zu einer zentralen Aussage erhebt und dem sich drehenden Dharma-Rad des Buddhismus gleichsetzt. In dieser nicht-dualistischen Sicht gibt es daher im Augenblick kein Erscheinen und Vergehen, sondern nur die Wirklichkeit selbst, so wie sie ist: &lt;strong&gt;jetzt, jetzt, jetzt&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen fährt fort: „&lt;em&gt;Gleichzeitig ist es im Buddha-Dharma eine gesicherte Tradition, nicht zu sagen, dass Leben sich zum Tod verwandelt. Deshalb sprechen wir vom ‚Nicht-Erscheinen’.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies bedeutet, dass wir im Hier und Jetzt leben. Der Tod wird meist gedacht und gefürchtet oder eventuell als Befreiung erhofft, während wir leben. Fast immer sind die Gedanken an den Tod mit sehr starken Emotionen und Ängsten verbunden. Gautama Buddha hat den Tod zu einer der zentralen Ursachen des Leidens gezählt. Aus den oben stehenden Worten spricht dagegen die Nüchternheit und Exaktheit der Wirklichkeit, die nach Dôgen für den Zen-Buddhismus typisch sind. Wenn man auf der Grundlage der Sein-Zeit des Augenblicks und damit in der Wirklichkeit lebt, sei es nicht sinnvoll, davon zu sprechen, dass sich das Leben nicht in den Tod umwandelt. Derartige Veränderungsprozesse laufen auf der Ebene des Denkens und der Überlegung ab und nicht in der Erfahrung der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im &lt;em&gt;Herz-Sûtra&lt;/em&gt;, welches Dôgen auch im Shôbôgenzô tiefgründig erläutert, wird ebenfalls die Augenblicklichkeit des Universums ausgedrückt. Die Veränderungsprozesse des Entstehens und Vergehens stellen im Buddhismus nur eine bestimmte Sicht der Wirklichkeit dar und dürfen nicht verallgemeinert werden, weil sonst die Augenblicklichkeit verloren ginge. Veränderungsprozesse sind vor allem gedachte und oft emotional geprägte Zusammenhänge, die wir selbst durch Verknüpfungen verschiedener Zustände über der linearen Zeit herstellen. Dieser Ansatz mag in bestimmten Bereichen, zum Beispiel bei Organisationsaufgaben, durchaus nützlich sein, verbleibt aber auf der Ebene des &lt;em&gt;dualistischen Denkens und Fühlens. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi stellt fest: „&lt;em&gt;Im Buddhismus sind sowohl Leben als auch Tod je einfache Tatsachen im gegenwärtigen Augenblick und wir sagen daher nicht, dass es irgendetwas (im Augenblick) gibt, das erscheint.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit dem Ausdruck „&lt;em&gt;einfache Tatsachen&lt;/em&gt;“ betont er die Unabhängigkeit von verzerrenden Ideen und Emotionen, die vor allem die Ursache dafür sind, dass man das Leben als sinnlos empfindet und sich wie gelähmt fühlt. Die Tabuisierung und Verdrängung des Alterns und Todes kann sich auch in dem bekannten Phänomen des Jugendwahns der modernen Konsum- und Spaßgesellschaft äußern. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6104668724413631225?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6104668724413631225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6104668724413631225' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6104668724413631225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6104668724413631225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/06/verbindung-zum-leben-und-tod-im.html' title='Verbindung zum Leben und Tod im Augenblick'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TCDH_xS39cI/AAAAAAAAApM/vyaOfugAtLE/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5911378669385840864</id><published>2010-06-15T05:32:00.000-07:00</published><updated>2010-06-15T05:39:45.225-07:00</updated><title type='text'>Wir leben im Augenblick</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TBdzfTcmPXI/AAAAAAAAApE/ep4-56fbzWE/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 233px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5482978052980227442" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TBdzfTcmPXI/AAAAAAAAApE/ep4-56fbzWE/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nishiijma Roshi&lt;/em&gt; sagt in aller Klarheit, dass die Welt, in der wir jetzt leben, genau im gegenwärtigen Jetzt erscheint und verschwindet. Der gegenwärtige Augenblick umfasst demnach eine äußerst kurze Zeitspanne, die eigentlich überhaupt keine Dauer aufweist. Außerdem nehmen wir wie gesagt an, dass der Augenblick vom vergangenen und zukünftigen Augenblick unabhängig ist. Die Augenblicke stehen für sich, sie sind auf sich selbst fokussiert. Deshalb kann man sagen, dass diese Welt, in der wir jetzt leben, genau im gegenwärtigen Augenblick entsteht und vergeht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies ist das verwirklichte Universum. In unserem üblichen Denken und mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand stellen wir uns dagegen vor, dass die Welt sich wie eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und von der Gegenwart zur Zukunft bewegt. Aber eine solche Interpretation der Zeit ist aus der Sicht des Buddhismus für das wirkliche Erleben und Handeln völlig unzureichend. Nach der buddhistischen Philosophie erfahren wir wirklich, dass die Vergangenheit nur eine Erinnerung und die Zukunft nur eine Annahme und Erwartung ist.&lt;br /&gt;Zum Thema Augenblicklichkeit fügt Nishijima Roshi hinzu: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Wenn wir uns die wirklichen Zusammenhänge der Gegenwart genau anschauen wollen, können wir die Augenblicke wie einen Film benutzen. Der Film ist in viele kleine Bilder unterteilt. Daher ist jedes einzelne Bild von dem vorherigen und dem folgenden unabhängig.“&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Dieses Beispiel der einzelnen Bilder eines Films mag sehr vereinfachend sein, aber es ist dennoch hilfreich. Da unser Auge und Gehirn mit einer gewissen Trägheit arbeiten, können wir die einzelnen Bilder des Films nicht unterscheiden, sodass sich beim Abspielen eine kontinuierliche Bewegung für uns ergibt. Wie im Kapitel über die Sein-Zeit detailliert behandelt wird, ist in der buddhistischen Lehre und Erfahrung diese Augenblicklichkeit im Jetzt der Gegenwart von zentraler Bedeutung, um aus der Welt der Illusionen und Täuschungen zur Wirklichkeit zu gelangen. So können wir uns selbst auf die Schliche kommen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Auf der Grundlage dieser Theorie lässt sich Meister Dôgens Aussage verstehen, dass das Feuerholz vollständig von der Vergangenheit und der Zukunft, also der verbrannten Asche, getrennt ist, obgleich es natürlich eine gedachte Vergangenheit und eine Zukunft gibt. Vergangenheit und Zukunft sind abstrakte Aussagen, können aber die wahre Wirklichkeit nicht richtig erfassen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5911378669385840864?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5911378669385840864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5911378669385840864' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5911378669385840864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5911378669385840864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/06/wir-leben-im-augenblick.html' title='Wir leben im Augenblick'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TBdzfTcmPXI/AAAAAAAAApE/ep4-56fbzWE/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5900807705238813601</id><published>2010-06-08T11:03:00.000-07:00</published><updated>2010-06-08T11:10:50.345-07:00</updated><title type='text'>Die Augenblicklichkeit der Dinge und Phänomene</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TA6Hl74ujiI/AAAAAAAAAo8/Hft_O6I4RqQ/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 264px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480466882357005858" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TA6Hl74ujiI/AAAAAAAAAo8/Hft_O6I4RqQ/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dogen sagt: „&lt;em&gt;Feuerholz wird Asche, es kann niemals zurückgehen, (und wieder) Feuerholz sein.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist eine einfache, materielle und logisch leicht überprüfbare Feststellung, denn die Wärmeenergie ist beim Brennen aus dem Holz entwichen und an die umgebende Luft abgegeben worden. Die Asche enthält keine Wärmeenergie mehr. Auch strukturell ist es unmöglich, dass ein Häufchen Asche wieder zu dem Brennholz wird, das es einmal war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit will Dôgen verschiedene materielle und dingliche Gegebenheiten in dieser Welt aufzeigen und vor allem die zeitliche Unterschiedlichkeit und Unabhängigkeit von Brennholz und Asche darlegen. Wir sollten also Brennholz genau als Brennholz und Asche genau als Asche wahrnehmen, so wie die Fakten eben sind. Jeweils in einem Augenblick gibt es die Wirklichkeit des Holzes und in einem anderen Augenblick die Wirklichkeit der Asche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fährt fort: „&lt;em&gt;Trotzdem sollten wir nicht die Sicht einnehmen, dass Asche die Zukunft und Feuerholz Vergangenheit ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dôgen bekräftigt mit diesen Worten die Selbstständigkeit von Asche und Feuerholz in der Wirklichkeit, also im Dharma und im Augenblick. Wenn wir uns vorstellen, dass das Holz im Zeitablauf zu Asche verbrannt wird, ist dies eine gedankliche Verbindung, aber nicht eine einfache Tatsache jeweils im Augenblick. Damit will Dôgen uns darauf hinweisen, dass wir genau die Fakten jeweils für sich beobachten und nicht unsere gedanklichen Verbindungen oder Erwartungen mit den Fakten vermischen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asche und Feuerholz nehmen jeweils ihren eigenen Platz im Dharma, also in der Wirklichkeit, ein, wie es bei Dôgen heißt. Wenn wir mit den Vorstellungen der linearen Zeit diesen Zusammenhang betrachten, erscheint es so, dass beide jeweils ihre Vergangenheit und ihre Zukunft haben und verbunden sind. Aber die Wirklichkeit je im Hier und Jetzt „schneidet“ diese Verbindung ab, die wir nur denken und zu wissen meinen. Damit greift Dôgen wesentliche Aspekte der Sein-Zeit im Augenblick auf, die in einem gesonderten Kapitel genauer untersucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Denkt daran, dass das Brennholz im Dharma seinen eigenen Platz als Brennholz einnimmt. Es hat ein Vorher und ein Nachher, aber trotzdem existiert das Vorher unabhängig vom Nachher.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Was soll das bedeuten? Ist das ein Widerspruch zu dem vorher Gesagten? Nein, keineswegs!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Feuerholz hat seinen eigenen Platz als Feuerholz im gegenwärtigen Augenblick, und obgleich es eine Vergangenheit und eine Zukunft hat, sind die Vergangenheit und die Zukunft vollständig getrennt vom gegenwärtigen Augenblick. Nishijima Roshi erläutert hierzu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„&lt;em&gt;Diese Lehre ist eng mit der Augenblicklichkeit aller Dinge und Phänomene im Buddhismus verbunden. (In der buddhistischen Lehre) gehen wir normalerweise davon aus, dass wir immer genau im gegenwärtigen Augenblick leben und daher erscheinen alle Dinge und Phänomene ebenfalls genau im gegenwärtigen Augenblick.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Die Augenblicklichkeit, um die es hier geht, bedeutet, dass die Dinge und Phänomene nur im gegenwärtigen Jetzt die volle Wirklichkeit sind und dann wieder verschwinden. Die Vorstellung einer permanenten, zeitunabhängigen Welt ist demnach gedachte Spekulation, die zwar eine gewisse Plausibilität hat, aber eine Vorstellung und Annahme bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst in der Wirklichkeit des Augenblicks eröffnet sich die Freiheit und die Einheit von Form und Leere!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5900807705238813601?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5900807705238813601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5900807705238813601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5900807705238813601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5900807705238813601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/06/die-augenblicklichkeit-der-dinge-und.html' title='Die Augenblicklichkeit der Dinge und Phänomene'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/TA6Hl74ujiI/AAAAAAAAAo8/Hft_O6I4RqQ/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4134640180360069944</id><published>2010-05-25T04:27:00.000-07:00</published><updated>2010-05-25T04:35:59.141-07:00</updated><title type='text'>Das Handeln im Augenblick</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_u0_YCIDCI/AAAAAAAAAos/hPLSXKuekJo/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_u0zAZeAUI/AAAAAAAAAok/H3tRH_yR8BE/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5475168560372121922" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_u0zAZeAUI/AAAAAAAAAok/H3tRH_yR8BE/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt im Shôbôgenzô: &lt;em&gt;„Wenn wir mit dem Handeln vertraut werden und zu diesem konkreten Ort zurückkommen, wird die Wahrheit offensichtlich, dass die unzähligen Dharmas (Dinge und Phänomene) etwas anderes als unser (gedachtes permanentes) Ich sind&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Damit eröffnet Dôgen das Verständnis für die Wirklichkeit des Handelns im Hier und Jetzt. Das Handeln findet immer genau im Augenblick statt, und wenn wir unsere Vorstellungen über ein permanentes Ich beiseitelassen, wird uns klar, dass die Wirklichkeit der Dinge und Phänomene, die Dôgen als „unzählige Dharmas“ bezeichnet, etwas anderes ist als ein solches dauerhaftes und abgegrenztes Ich. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Beim Handeln geht es um das Tun im Augenblick, genau an diesem Ort und im jetzigen Zeitpunkt. Der Glaube an ein permanentes Ich ist dabei nicht nur überflüssig und störend, sondern auch falsch, besonders wenn es mit Emotionen wie der eigenen Unfähigkeit oder der eigenen Überlegenheit aufgeladen ist. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Dharmas, also die Vielfalt der Formen und Farben und der materiellen sowie psychischen Elemente, gehören nach Nishijima Roshi zur Lebensphilosophie des Materialismus, die uns gerade durch das Handeln als Wirklichkeit erst richtig klar wird. Denn auch das Materielle ist eine maßgebliche Dimension der Welt, und eine ideologische grundsätzliche Ablehnung wäre eine fatale Sackgasse. Das heißt natürlich gerade nicht, dass wie von materieller Gier getrieben und beherrscht werden!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf diese Weise können wir unsere Missverständnisse und Täuschungen des Idealismus verlassen und erkennen den Zusammenhang der Dinge und Phänomene mit unserem wahren Selbst, das einerseits die Ich-Grenzen gesprengt hat und andererseits die unendliche Vielfalt der Welt ganz genau beobachtet. In dieser Dimension wurden im Westen auch die großen Fortschritte der Naturwissenschaften und Technik entwickelt, die über eine ausgefeilte Methodik der Überprüfung und Kontrolle der Ergebnisse verfügen. Nishijima Roshi stellt dazu fest: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;„Wenn wir sehr vertraut mit unserem eigenen Handeln selbst sind, wird der Grundsatz vollkommen klar, dass das ganze Universum (materiell) etwas anderes ist als unser (permanentes) Ich. Wenn unser Handeln nicht so klar über die Trennung vom Universum ist, mag es insgesamt eine ziemlich unklare Situation sein.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dôgen beleuchtet im obigen Zitat die materielle Dimension und fordert uns damit indirekt auf, die Welt und die unzähligen Dinge und Phänomene sehr genau zu beobachten. Eine solche gründliche Analyse ist im Zusammenhang mit unserem konkreten Handeln besonders gut möglich und erlöst uns von spekulativen Gedankenblüten. Wir erkennen dann, dass unser Ich nicht konstant und unbeweglich ist. Ohne konkretes Handeln und genaue Beobachtung kann es uns passieren, dass wir in unserem Denken und unserer Vorstellung einem „Einheitsbrei“ von Universum und Selbst Glauben schenken und es unterlassen, unsere Umwelt und uns selbst genau zu beobachten. In dieser Dimension sind daher das Universum und das handelnde Selbst zu unterscheiden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer diese konkrete materielle Seite und Form der Wirklichkeit und Welt negiert, wird nach Nishijima Roshi niemals auf dem Weg des Buddha-Dharma vorankommen. Anders ausgedrückt, kann es überhaupt keine Erleuchtung geben, wenn wir ausschließlich auf die idealistische Denk- und Lebensweise fixiert sind. Wir verfallen dann dem mythischen und magischen Denken und weigern uns vielleicht sogar, die Bedeutung der Vernunft anzuerkennen. Eine solche Ideologie kann zum Beispiel für Mitglieder von Sekten mit charismatischen Führern, die dieser Lebensphilosophie anhängen, große Gefahren bergen und widerspricht dem Buddhismus ganz radikal. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4134640180360069944?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4134640180360069944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4134640180360069944' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4134640180360069944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4134640180360069944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/05/das-handeln-im-augenblick.html' title='Das Handeln im Augenblick'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_u0zAZeAUI/AAAAAAAAAok/H3tRH_yR8BE/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5216559354180461083</id><published>2010-05-17T05:12:00.000-07:00</published><updated>2010-05-17T05:15:22.001-07:00</updated><title type='text'>Die Dharma-Übertragung</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_EzR3UxI1I/AAAAAAAAAoc/OciNSvuRA_M/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472211404233712466" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_EzR3UxI1I/AAAAAAAAAoc/OciNSvuRA_M/s400/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dôgen sagt: „&lt;em&gt;Wenn die Menschen zuerst den Dharma suchen, sind wir weit entfernt von den Grenzen des Dharma. (Aber) sobald der Dharma an uns authentisch übermittelt ist, sind wir Menschen in (unserem) ursprünglichen Element&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;Er teilt uns hier mit, dass wir zu Beginn des Buddha-Weges noch weit von der wahren buddhistischen Lehre entfernt sind und sie insbesondere noch nicht in der Praxis des Lebens verwirklicht haben. Wir kennen noch nicht einmal den Rand und die Grenzen des erwachten Zustandes. Dies sei im Lernprozess auf dem Buddha-Weg jedoch normal und wir sollten weder ungeduldig sein, noch mutlos und resigniert die Suche nach der Wahrheit aufgeben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wesentlich sei die Dharma-Übertragung von einem wahren Meister. Diese Übertragung zu erhalten, ist verständlicherweise heute im Westen nicht so einfach, da es nicht viele authentische Meister und Lehrer gibt. Laut Nishijima Roshi ist die Situation in Japan in dieser Hinsicht jedoch nicht viel besser. Er selbst schätzt sich außerordentlich glücklich, dass er Kodo Sawaki und Rempo Niwa als wahre Lehrer hatte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wenn wir den Buddha-Dharma verwirklicht haben, befinden wir uns in unserem ursprünglichen Zustand, oder wie es hier heißt, in unserem ursprünglichen Element. Damit kehrt der Mensch zu seinem natürlichen, offenen und freien Wesen zurück, das aber nicht individualistisch als abgegrenzter Ich-Kern verstanden werden darf. Es ist nämlich gerade dadurch gekennzeichnet, dass es den Dualismus überwunden hat. Dadurch sind die Ich-Grenzen ganz durchlässig geworden und geben uns eine ganz neue Freiheit. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi sagt dazu: „&lt;em&gt;Wenn wir die Wahrheit des Universums suchen, tun wir dies meist, indem wir das Universum als etwas von uns Getrenntes ansehen und es von außen betrachten. Wenn wir aber im Gleichgewicht sind, können wir sofort direkt in der Wirklichkeit leben&lt;/em&gt;.“&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein solches Gleichgewicht ergibt sich in der Zazen-Praxis des Shikantaza. Wir sollten daher jeden Tag Zazen praktizieren und nach einem wahren Lehrer suchen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5216559354180461083?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5216559354180461083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5216559354180461083' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5216559354180461083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5216559354180461083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/05/die-dharma-ubertragung.html' title='Die Dharma-Übertragung'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S_EzR3UxI1I/AAAAAAAAAoc/OciNSvuRA_M/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-6810246039326074975</id><published>2010-05-11T09:18:00.001-07:00</published><updated>2010-05-11T09:22:12.190-07:00</updated><title type='text'>Zazen-Praxis als Tor zur Befreiung</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S-mDtDNm7HI/AAAAAAAAAoU/wWb5FMPtR08/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 234px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470048032397913202" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S-mDtDNm7HI/AAAAAAAAAoU/wWb5FMPtR08/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach Auffassung des Zen-Buddhismus ist im Einklang mit Gautama Buddha die Zazen-Praxis unbedingt erforderlich, um aus der Welt der Gedanken, Illusionen, Hoffnungen, Depressionen und Selbstinszenierungen herauszufinden und klar zu erkennen, dass es sich dabei um Denkprozesse in unserem Gehirn und nicht die Wirklichkeit handelt. Dies wird umso schwerer, wenn Gier und Hass nicht mehr steuerbar sind und zur Triebfeder mentaler Prozesse und des Handelns werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff „Zazen“ wird in den authentisch überlieferten Texten des frühen Buddhismus allerdings nicht erwähnt. Dennoch lässt sich dieser Zusammenhang herstellen. Im großen Sûtra der Achtsamkeit werden vier Stufen der Vertiefung, die in Sanskrit Samâdhi heißen, aufgezählt. Die vierte Stufe ist nach Dôgen „&lt;em&gt;der König der Samâdhis&lt;/em&gt;“. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Zazen-Praxis lassen wir die Vorstellungen, Illusionen und Täuschungen von Körper und Geist fallen und erleben „&lt;em&gt;den Frieden und die Freude des Dharma&lt;/em&gt;“. Daraus erwachsen starke korrigierende und heilende Kräfte in unserem Leben, sodass die Anhaftungen oder das Anhangen, wie es &lt;em&gt;Peter Gäng&lt;/em&gt; nennt, aufgehoben werden. Dadurch ändern sich natürlich nicht alle objektiven Gegebenheiten unseres Lebens, aber sie erhalten einen neuen Glanz und eine neue Freiheit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies ist eine zentrale Botschaft Gautama Buddhas, die in alle Welt ging und so viele Anhänger gefunden hat.&lt;br /&gt;Nach &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; kann man die Vorgänge beim Zazen durch die moderne Physiologie als Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems interpretieren, das genau dem Mittleren Weg im Buddhismus entspricht. Dieses Gleichgewicht ist gekennzeichnet durch eine kraftvolle und ruhige Energie. Keinesfalls sollte die Zazen-Praxis als schmerzhafte Askese betrieben werden.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Dôgen&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; betonen, dass es ohne diese Praxis kaum möglich ist, im Einklang mit der buddhistischen Ethik zu handeln und zu leben. Tatsächlich ist es immer wieder erstaunlich, wie Menschen das eigene, falsche und oft egoistische Handeln und Denken begründen und dabei scheinbar stichhaltige, moralische Gründe anführen, die jedoch im Kern unwahr sind. Wie viele Menschen zeigen moralisch entrüstet auf das Handeln anderer und sind gleichzeitig kaum in der Lage, ihren eigenen Motiven auf die Schliche zu kommen, die ihr Denken und ihre Emotionen wirklich antreiben. Daraus können wir ableiten, dass die Lebensphilosophie des Denkens, der Lehre und Theorie allein nicht ausreicht, um unsere Probleme wirkungsvoll angehen zu können. Mit dem eigenen Denken allein ist es überhaupt nicht möglich, Verdrängungen aufzulösen, also im Sinne der Psychoanalyse aus dem Unbewussten ins Bewusstsein zu holen und dadurch die Bewältigung des Lebens zu verbessern. Zazen ist der richtige Weg, um das eigene Pseudo-Ich zu verlassen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-6810246039326074975?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/6810246039326074975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=6810246039326074975' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6810246039326074975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/6810246039326074975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/05/zazen-praxis-als-tor-zur-befreiung.html' title='Zazen-Praxis als Tor zur Befreiung'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S-mDtDNm7HI/AAAAAAAAAoU/wWb5FMPtR08/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7641245534130576530</id><published>2010-04-28T05:16:00.001-07:00</published><updated>2010-04-28T05:21:07.314-07:00</updated><title type='text'>Gautama Buddhas Zeit</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S9gnXL9AAaI/AAAAAAAAAoM/x0Zuw_5X-Gk/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465161427113214370" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S9gnXL9AAaI/AAAAAAAAAoM/x0Zuw_5X-Gk/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gautama Buddha wurde in eine geschichtlich äußerst widersprüchliche und unruhige Zeit hineingeboren. Wahrscheinlich war er über die damaligen völlig gegensätzlichen Weltanschauungen von Idealismus und Materialismus im alten Indien sehr beunruhigt. &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; vermutet, dass Buddha sich deshalb so radikal entschieden hatte, sein ganzes Leben der Lösung dieses grundsätzlichen Problems der Menschheit zu widmen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach seinen fast übermenschlichen, aber zunächst weitgehend vergeblichen Anstrengungen habe er schließlich doch den hervorragenden und außerordentlich kraftvollen Lösungsweg gefunden, wie wir uns durch das Erwachen befreien können. Dieser Buddha-Weg beruht auf den vier Lebensphilosophien und bildet eine Einheit mit der Meditation sowie der Zazen-Praxis. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Um ein tieferes Verständnis der kulturellen Ausgangslage Gautama Buddhas und der damaligen Zeit zu ermöglichen, sollen nun einige historische Fakten ergänzt werden. &lt;em&gt;Hans W. Schumann&lt;/em&gt; arbeitet in seinem Buch "&lt;em&gt;Der historische Buddha&lt;/em&gt;" für das 6. Jahrhundert vor der Zeitenwende heraus, dass das religiöse und spirituelle Leben in Indien damals sehr verflacht war. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die magischen Opferzeremonien der &lt;em&gt;Brahmanen &lt;/em&gt;wurden in dieser Zeit zunehmend komplizierter und kostspieliger. Die &lt;em&gt;Brahmanen&lt;/em&gt; hatten ihre religiöse und finanzielle Macht immer mehr ausgebaut und waren auf der anderen Seite spirituell jedoch weitgehend verkümmert. So ist es verständlich, dass sich bereits ein Jahrhundert vor Gautama Buddha Bestrebungen zur religiösen Erneuerung in Indien entwickelten, die auch auf ihn einen deutlichen Einfluss ausübten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Gesänge und Rituale der &lt;em&gt;Brahmanen&lt;/em&gt; besaßen nach damaligem Glauben magische Gewalt und Kraft, mussten aber in detaillierter und genau festgelegter Form und Ausdrucksweise vorgetragen werden. Schumann führt hierzu aus: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Denn wenn nicht mehr die (religiöse) Gesinnung des Opfernden, sondern der Beachtung der korrekten Form die ausschlaggebende Bedeutung zukam, war es ratsam, dass der Opferherr die Götterbewirtung einem Fachmann anvertraute. Die Männer, die aufgrund ihrer Beherrschung der Formalien und ihrer Kenntnis des magisch wirksamen Wortes (brahman) den Opfervollzug auftragsweise übernahmen und mit der Zeit als die Opfertechniker und Kultexperten schlechthin galten, erhielten den Berufs- und späteren Kastennamen ‚Brahmanen’.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man glaubte damals in religiösen Kreisen fest daran, dass durch Fehler im Vollzug des Rituals der magischen Worte und Sätze schwerer Schaden auf die Gemeinschaft und den Einzelnen zukommen würde. Daher war es von größter Bedeutung, dass diese komplizierten Rituale und magischen Verse vollkommen beherrscht und absolut richtig und ohne den kleinsten Fehler korrekt vorgetragen wurden. Schumann fährt fort: &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Mit zunehmender Komplizierung der Kulte entwickelten die Opfer-Brahmanen außerordentliche Überheblichkeit und zwar nicht allein den Opferherrn sondern ebenso den Göttern gegenüber. Aussagen wie ‚die Götter hängen vom Opfer ab’ finden sich in den Brahmana-Texten häufig.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor diesem Hintergrund sei es durchaus nachvollziehbar, dass die religiösen Inhalte bereits vor der Zeit Buddhas viel zu stark formalisiert, erstarrt, spirituell weitgehend ausgehöhlt und schal geworden waren. Gleichzeitig gelang es der Kaste der &lt;em&gt;Brahmanen,&lt;/em&gt; ihre Macht gewaltig auszudehnen und ihren Reichtum gigantisch zu vermehren. Sie behaupteten unwidersprochen, dass sogar die Götter von ihnen abhängig seien und stuften sich damit selbst hierarchisch höher als diese ein. Das ist wahrhaftig erstaunlich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aus dieser Beschreibung geht klar hervor, dass es einer grundsätzlichen Erneuerung des gesamten spirituellen Lebens bedurfte, um aus der damaligen Sackgasse herauszukommen. Daraus entwickelte Gautama Buddha die umfassende Lehre und Praxis der Emanzipation und Befreiung, die uns von Meister Dogen und Nishijima Roshi authentisch übermittelt wurde. Damit sind wir „im Auge des ZEN“. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7641245534130576530?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7641245534130576530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7641245534130576530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7641245534130576530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7641245534130576530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/04/gautama-buddhas-zeit.html' title='Gautama Buddhas Zeit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S9gnXL9AAaI/AAAAAAAAAoM/x0Zuw_5X-Gk/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-553517561165600268</id><published>2010-04-16T04:13:00.000-07:00</published><updated>2010-04-16T04:18:02.959-07:00</updated><title type='text'>Die Wirklichkeit selbst</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S8hHXmk-B4I/AAAAAAAAAoE/xnOWO4BiqhQ/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460693019004897154" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S8hHXmk-B4I/AAAAAAAAAoE/xnOWO4BiqhQ/s320/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Mittelpunkt steht das Dôgen-Zitats, das vom Erwachen handelt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Und obgleich es wie dies ist, geschieht es nur, dass Blüten fallen, während sie geliebt (werden) und Unkräuter gedeihen, während sie verabscheut (werden).“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was will Dôgen damit sagen? Steht diese Aussage nicht im Widerspruch zu einem anderen Satz, der den höchsten Zustand der Wahrheit des Buddha-Dharma beschreibt – die Wirklichkeit selbst – und davon spricht, dass die Probleme des Lebens und der Kummer durch das Erwachen überwunden werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Zitat geht Dôgen symbolisch und poetisch auf die vielfältige Wirklichkeit in der Welt und die menschlichen Gefühle für Blumen und Unkräuter ein. Alle Blüten verblühen einmal und fallen dann herab. Umgekehrt wächst und gedeiht das Unkraut, das wir verabscheuen oder sogar hassen und das uns schadet, weil es Blumen und unsere Nahrungsmittel beeinträchtigt oder sogar vernichtet, was zu Hungersnöten führen kann. Und es gab viel Hunger und Unterernährung im alten Japan, sodass Nahrungsmittel einen sehr hohen Wert hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit seinen Worten ermuntert uns Dôgen jedoch, dass wir uns mit der Wirklichkeit der Welt, so wie sie ist, abfinden sollen und können. Die Wirklichkeit ist kein Paradies, das wir uns vielleicht wünschen und intensiv herbeizusehnen. Es hat überhaupt keinen Sinn, die Welt durch eine ´rosarote Brille´ zu sehen, denn der Rückschlag in Form von Enttäuschungen und Depressionen wird uns mit Sicherheit treffen. Es bringt auch nichts die Probleme des Lebens und der Welt ´unter den Teppich zu kehren´ oder eine Mauer des Schweigens zu errichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Implizit ist damit vor allem ausgedrückt, dass ein Leben in der Wirklichkeit auch real möglich ist. In der Welt existieren eben nicht nur wunderbare Blumen, sondern auch bedrohliche Schädlinge. Aber Abscheu ist eine Emotion und Bewertung, die wir als Menschen subjektiv hinzusetzen, die es eigentlich in der Natur gar nicht gibt. Wir bewerten auf diese Weise die natürlichen Gegebenheiten der Welt oft nach unseren Zwecken, Zielen und Ängsten und entfernen uns damit von der Wirklichkeit. Dadurch verschlimmern wir meist unsere Negativität und unser Leiden und schaffen sogar oft selbst die Leiden, die eigentlich größtenteils überflüssig sind. Freude setzt psychische Energien frei, aber Negativität und notorische Kritiksucht schwächen vor allem uns selbst ganz entscheidend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buddhas Wahrheit überschreitet die Bewertungen von Überfluss und Knappheit. Die Wirklichkeit ist unabhängig von solchen Wertungen und den damit verbundenen Emotionen. Wenn wir dies auf dem Buddha-Weg verwirklicht haben, ist das Erwachen oder die Erleuchtung eingetreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist Buddhas Wahrheit aber außerhalb und ohne Ethik realisierbar? Ist sie eine rein funktionale Lebensoptimierung, die vom sozialen Umfeld unabhängig ist? Bei dieser Frage hilft die Bedeutung des Sanskrit-Begriffes Marga-satya weiter, der auf die umfassende Wirklichkeit einschließlich der Ethik selbst verweist. Nishijima Roshi erläutert dazu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Gautama Buddha wurde in seinem Handeln vollständig frei, folgte der Ethik und daher erlangte er das vollkommene Glück in seinem täglichen Leben. Die Gier nach Ruhm und Profit waren für ihn wie Staub zerstoben und es war für ihn das vollständige Glück, die Ethik ohne jede Anstrengung in seinem täglichen Leben wie selbstverständlich einzuhalten.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein solches Glück gebe es jedoch nicht nur für ihn, sondern für alle Menschen. Dôgen hat dieses Thema in mehreren wichtigen Kapiteln eingehend behandelt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-553517561165600268?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/553517561165600268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=553517561165600268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/553517561165600268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/553517561165600268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/04/die-wirklichkeit-selbst.html' title='Die Wirklichkeit selbst'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S8hHXmk-B4I/AAAAAAAAAoE/xnOWO4BiqhQ/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4522950730482811425</id><published>2010-04-07T02:13:00.000-07:00</published><updated>2010-04-07T02:16:53.669-07:00</updated><title type='text'>Verwirklichung und Freiheit bei Dogen (Aus Kap. 3, Genjo koan)</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S7xNQnSMvXI/AAAAAAAAAn8/6kvyjg4s8Zk/s1600/Bild+107.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 150px; FLOAT: right; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457321796284759410" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S7xNQnSMvXI/AAAAAAAAAn8/6kvyjg4s8Zk/s200/Bild+107.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dogen sagt: „&lt;em&gt;Die Wahrheit Buddhas überschreitet ursprünglich Überfluss und Mangel und daher gibt es Leben und Tod, gibt es Täuschung und Verwirklichung, gibt es (normale) Wesen und Buddhas.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi kommentiert dieses Zitat folgendermaßen: „&lt;em&gt;Die buddhistische Welt ist eine reale wirkliche Welt und daher existiert alles so wie es ist und überschreitet Überfluss und Mangel.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich darüber klar zu sein, dass Begriffe wie Überfluss und Mangel subjektive Bewertungen darstellen, aber nicht die Wirklichkeit selbst sind. Die Wirklichkeit des Lebens, die genau Leben ist, geht über Denken, Emotionen und Beobachtungen hinaus, so wichtig diese in bestimmten Situationen auch sein mögen. Der Tod ist genau Tod und Täuschung ist genau Täuschung; es gibt sie wirklich und sie können durch den realisierten und gelebten Buddhismus erkannt, erfahren und überwunden werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Verwirklichung ist also eine reale Tatsache und keine Illusion, wie notorische Skeptiker vielleicht glauben. Gewöhnliche Menschen sind genau gewöhnliche Menschen und Buddhas sind genau Buddhas, denn Buddhas und erleuchtete Menschen gibt es ganz real und sie sind historisch verbrieft. Der Buddha-Dharma ist keine nur ausgedachte Theorie und geglaubte Lehre, sondern die Wirklichkeit selbst! Wir erfahren sie genau und eindeutig, wenn wir in der Wirklichkeit angekommen, also erwacht beziehungsweise erleuchtet sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die zentralen Aussagen des Buddhismus lauten: Es gibt diese Wirklichkeit des Universums und des Lebens wahrhaftig, die von Gautama Buddha zum ersten Mal in der menschlichen Geschichte gefunden wurde und die er Erwachen nannte. Viele Menschen mögen daran zweifeln, dass es eine unumstößliche Wirklichkeit gibt, dass es erwachte Buddhas gibt und viele Menschen noch nicht erwacht sind, aber dass Erwachen möglich ist. Verwirklichung ist im Gegensatz zur Täuschung keine Vorstellung oder reine Theorie. Wie Dôgen häufig im Shôbôgenzô beschreibt, wird diese Wirklichkeit bei der Zazen-Praxis und durch das Handeln im gegenwärtigen Augenblick intuitiv ganzheitlich und klar erfahren. Diese Erfahrung überschreitet unser unterscheidendes Denken und die sinnliche Wahrnehmung der Form und des Materiellen, also die erste und zweite Lebensphilosophie, die durch die ersten beiden Sätze des obigen Dôgen-Zitats charakterisiert werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Wirklichkeit ist nach Dôgen und Nishijima Roshi unauflösbar mit dem Handeln im Augenblick verbunden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4522950730482811425?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4522950730482811425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4522950730482811425' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4522950730482811425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4522950730482811425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/04/verwirklichung-und-freiheit-bei-dogen.html' title='Verwirklichung und Freiheit bei Dogen (Aus Kap. 3, Genjo koan)'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S7xNQnSMvXI/AAAAAAAAAn8/6kvyjg4s8Zk/s72-c/Bild+107.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2338928739021090581</id><published>2010-03-25T08:34:00.000-07:00</published><updated>2010-04-12T16:44:17.772-07:00</updated><title type='text'>Neues Buch von Nishijima Roshi: Aus meinem Leben Wirklichkeit und Buddhismus</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6uCwxms3TI/AAAAAAAAAn0/1fBwr1vO0_E/s1600/Bild.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 136px; FLOAT: right; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5452595548323110194" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6uCwxms3TI/AAAAAAAAAn0/1fBwr1vO0_E/s200/Bild.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt; feierte kürzlich seinen 90.ten Geburtstag. Er schildert in diesem Buch unmittelbar und ungekünstelt seine eigene Jugend und vermittelt uns einen lebendigen Eindruck von der damaligen Zeit. Er beschreibt mit menschlicher Wärme die ungewöhnlichen Zen-Meister &lt;em&gt;Kodo Sawaki&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Rempo Niwa&lt;/em&gt;, seinen zweiten Lehrer, der ihm die Dharma-Übertragung und damit die Lehrbefugnis erteilte. &lt;em&gt;Rempo Niwa&lt;/em&gt; war später der Leiter der &lt;em&gt;Soto-Linie&lt;/em&gt; und Abt von deren Haupt-Kloster &lt;em&gt;Eihei-ji&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fast 70 Jahre studierte, praktizierte und lehrte Nishijima Roshi den authentischen Buddhismus und stützte sich dabei hauptsächlich auf das große Werk Meister Dogens, „&lt;em&gt;Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges“ (Shobogenzo)&lt;/em&gt;, das wohl umfassendste und tiefgründigste Werk des Zen, aber sicher auch ein zentrales Werk des gesamten Buddhismus. Es gelang ihm durch gründliche, unermüdliche Studien, verbunden mit der täglichen Zazen-Praxis, die &lt;em&gt;Kodo Sawaki&lt;/em&gt; so nachdrücklich gelehrt hatte, immer tiefer in dieses herausragende Werk einzudringen und die bedeutenden Schätze, die darin über viele Jahrhunderte verborgen waren, für die moderne Zeit zu heben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er löste die scheinbaren Widersprüche und Paradoxien auf und brachte die Schrift in einer modernen Sprache heraus. Zusammen mit verschiedenen Schülern aus den westlichen Ländern übersetzte er das vierbändige Werk des &lt;em&gt;Shobogenzo&lt;/em&gt; ins Englische und Deutsche. Ich habe selbst an der deutschen Fassung viele Jahre intensiv mitgearbeitet. Er ist zweifellos der ´Vater´ der verlässlichen Übersetzungen des Shobogenzo. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das vorliegende Buch enthält sehr persönliche Erinnerungen und Beschreibungen Nishijima Roshis und gibt seine scharfsinnigen Analysen der europäisch-amerikanischen Kultur aus der Sicht eines Ost-Asiaten wieder. Er weist unter anderem die enge Verbindung des europäischen &lt;em&gt;Humanismus&lt;/em&gt; mit dem Buddhismus nach. Mehrere Kapitel geben holzschnittartig seine großartigen buddhistischen Lehren und praktischen Erfahrungen wieder und bieten so einen ausgezeichneten Einstieg in den Buddhismus überhaupt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er behandelt umfassend und tiefgründig die Frage der Verwirklichung des Menschen, also Erleuchtung und Befreiung von den Zwängen täuschender Gedanken und Emotionen. Dadurch werden positive Kräfte und Energien unseres Lebens und des wahren Selbst freigesetzt. Er scheut sich nicht, die gravierenden Fehlentwicklungen beim Streben nach Erleuchtung zu benennen und uns vor Sackgassen und schwerwiegenden Irrtümern zu bewahren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Leben im inneren und äußeren Gleichgewicht, die Vernunft und die Wirklichkeit sind neben dem ethischen Gesetz von Ursache und Wirkung zentrale Elemente des Buddhismus. Die eindimensionalen Lebensphilosophien des Idealismus und Materialismus müssen überwunden werden, da sie uns daran hindern, ein befreites Leben führen zu können. Nishijima Roshi räumt mit dem grassierenden Vorurteil auf, der Zen-Buddhismus fordere ein schmerzhaftes und asketisches Leben, und zitiert Meister Dôgen, der im Gegenteil sagt: „&lt;em&gt;Die Zazen-Praxis ist das Tor zum Frieden und zur Freude.“&lt;/em&gt; Diese Worte machen auch deutlich, dass Theorie allein unser Leben nicht dauerhaft verbessern kann, sondern wir sollten praktizieren, im Alltag handeln und versuchen, einen verlässlichen Lehrer zu finden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nishijima Roshi erklärt die philosophischen Grundlagen seines buddhistischen Lehr- und Praxisgebäudes in allgemein verständlicher und nachvollziehbarer Weise. Das ist bekanntlich nicht selbstverständlich. Einen besonderen Schwerpunkt dieses Buches bilden zwei neu übersetzte Originaltexte Meister Dogens, die Nishijima Roshi fachkundig erläutert: &lt;em&gt;„Allgemeine Richtlinien zur Zazen-Praxis“ (Fukan zazengi)&lt;/em&gt; und&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;„Ratschläge für das Streben nach der Wahrheit“ (Gakudo-yojin-shu).&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Letzteres ist wie eine Kurzfassung des umfassenden Werkes Shobogenzo zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Schlusskapitel stellt mehrere buddhistische Gedichte vor, die in den Klöstern im Tagesablauf zu verschiedenen Anlässen gemeinsam rezitiert werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die von Nishijima Roshi verfassten Texte dieses Buches sind in einer ersten Fassung im Internet-Blog der Dogen Sangha in Englisch veröffentlicht worden. Ich habe sie ins Deutsche übersetzt und behutsam editiert, um aus den einzelnen Textbausteinen des Internet-Blogs ein zusammenhängendes, gut lesbares Buch zu erstellen. Aus seiner Sicht ist daraus ein &lt;em&gt;Juwel der buddhistischen Literatur&lt;/em&gt; entstanden, das von der Lebendigkeit, Menschlichkeit und dem profunden Erfahrungsschatz dieses großen alten Zen-Meisters berichtet. Es ist mein Geburtstagsgeschenk für &lt;em&gt;Nishijima Roshi&lt;/em&gt;. Hoffentlich bringt es auch vielen Lesern Freude und ein tieferes Verständnis des wahren Buddhismus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu erwerben in jedem Buchladen und im Internet, z. B. : &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_5?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;amp;field-keywords=nishijima+aus+meinem+leben&amp;amp;sprefix=nishi"&gt;Amazon &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/10477738/g_w_nishijima_aus_meinem_leben_3941380044.html"&gt;Libri&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2338928739021090581?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2338928739021090581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2338928739021090581' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2338928739021090581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2338928739021090581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/03/neues-buch-von-nishijima-roshi-aus.html' title='Neues Buch von Nishijima Roshi: Aus meinem Leben Wirklichkeit und Buddhismus'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6uCwxms3TI/AAAAAAAAAn0/1fBwr1vO0_E/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-1302994818025499832</id><published>2010-03-19T12:30:00.001-07:00</published><updated>2010-03-19T12:33:28.281-07:00</updated><title type='text'>Erlernen von Buddhas Wahrheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6PRFK9nIVI/AAAAAAAAAns/K65vGG39jxk/s1600-h/Bild,Kap+105.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5450429860820754770" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6PRFK9nIVI/AAAAAAAAAns/K65vGG39jxk/s320/Bild,Kap+105.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die folgende folgenden Worte aus dem &lt;em&gt;Shobogenzo&lt;/em&gt; sind von zentraler Ausagekraft und werden auch häufig in anderen Schriften des Buddhismus zitiert, wenn es um die Frage der Wahrheit, des Erwachens und der Verwirklichung geht: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Dogen sagt: "&lt;em&gt;Buddhas Wahrheit zu lernen ist (dasselbe), als uns selbst zu erlernen." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die japanische Bedeutung von Lernen und Erlernen ist dabei sehr viel umfassender als in der deutschen Sprache. Dazu gehört auch Praktizieren, über die Buddha-Lehre nachdenken und den Buddha-Dharma studieren, aber nicht zuletzt sich selbst zu durchschauen und zu erforschen. Eine solche Transparenz des eigenen Selbst ist im Buddhismus außerordentlich wichtig und ist bekanntlich auch die Grundlage moderner psychotherapeutischer Behandlungen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies ist der Weg, um uns von Täuschungen, Blockaden, Zwangsgedanken und schädlichen Verdrängungen zu befreien. Auch Gautama Buddha selbst hat vielfältige Methoden angegeben, wie wir uns selbst durchschauen können und 'auf die Schliche zu kommen'. Wer in seinen alten 'Denknestern', Vorurteilen, Emotionen, Sympathien und Antipathien verhaftet ist, wird die wahre buddhistische Lehre nicht erlernen können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nishijima Roshi sagt dazu:„&lt;em&gt;Buddhismus zu erlernen bedeutet genau, uns selbst kennen zu lernen und das Gleichgewicht des vegetativen Nervensystems zu erhalten.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dogen fährt fort: „&lt;em&gt;Uns selbst kennen zu lernen ist dasselbe, als wenn wir uns vergessen. Uns zu vergessen ist dasselbe, als wenn wir von den unzähligen Dharmas erfahren werden.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bisherige Denkmuster und emotionale Verhaftungen sollen also grundsätzlich vergessen und abgelegt werden, um damit den eigenen Lernprozess in Gang setzen zu können. Dabei sind vor allem selbstsüchtige und ichbezogene Ideen und Erklärungsmuster zu verlassen, um gewissermaßen neu und wirklichkeitsnäher aufzubauen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Damit sagt Dogen, dass wir die engen bisherige Ich-Grenze auflösen und bisherige Muster loslassen müssen, damit wir offen sind für die unendliche Vielfalt der Welt, also die Dinge und Phänomene unseres Lebens und des Universums. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-1302994818025499832?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/1302994818025499832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=1302994818025499832' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1302994818025499832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/1302994818025499832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/03/erlernen-von-buddhas-wahrheit.html' title='Erlernen von Buddhas Wahrheit'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S6PRFK9nIVI/AAAAAAAAAns/K65vGG39jxk/s72-c/Bild,Kap+105.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-106197374779036989</id><published>2010-03-09T09:50:00.000-08:00</published><updated>2010-03-09T09:59:21.385-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 7.</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S5aMQSj_mAI/AAAAAAAAAnk/I_6-EzhwF5M/s1600-h/Bild+7.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446695010839795714" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S5aMQSj_mAI/AAAAAAAAAnk/I_6-EzhwF5M/s320/Bild+7.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Besonders ausführlich behandelt Dogen den vierten Bereich des richtigen Handelns. Er geht dabei auf verschiedene Kapitel des &lt;em&gt;Shobogenzo&lt;/em&gt; und auf &lt;em&gt;Koan-Gespräche&lt;/em&gt; ein, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Handeln ist nach seiner Lehre die direkte, unverstellte Wirklichkeit des Soseins.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es findet immer in der Sein-Zeit im gegenwärtigen Augenblick statt und verwirklicht die Welt, das Universum und das eigene Leben. Dies wird im Kapitel 3 des Shobogenzo eindrucksvoll beschrieben. Besondere Bedeutung legt Dogen auf die Tatsache, dass das Handeln im sozialen Leben selten wirklich rein ist, sondern häufig von Interessen gesteuert oder sogar von Gier nach Reichtum und Ruhm vorangetrieben wird. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz schwierig sei es, bei politischen Staatsaufgaben das wahre Handeln des Buddha-Dharma zu verwirklichen. Dogen warnt dabei insbesondere vor den sich anbiedernden falschen Meistern, die den Mächtigen und Reichen in der Politik und im Staat nach dem Munde reden und verkünden, dass derartiges politisches Handeln identisch mit dem Tun von &lt;em&gt;Gautama Buddha&lt;/em&gt; und der Vorfahren im Dharma sei. Hierbei wird häufig Gautama Buddhas berühmter Laien-Schüler &lt;em&gt;Vimalakirti&lt;/em&gt; genannt und den um Vorteile buhlenden „Meistern“ gegenüber gestellt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser sei ein Beispiel dafür, dass auch ein Laie im sozialen Leben wahres Handeln verwirklicht. Dogen kritisiert dabei besonders, dass der Begriff der &lt;em&gt;Leerheit&lt;/em&gt; von einigen dazu missbraucht wird, um derartiges politisches Verhalten zu beschönigen. In der Tat ist der Begriff der Leerheit bisweilen im Buddhismus missverstanden und auch missbraucht worden. Das Handeln müsse eindeutig auf den konkreten Augenblick bezogen und zweckfrei sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als Nächstes wird &lt;em&gt;beim achtfachen Pfad&lt;/em&gt; die richtige Lebensform und der richtige Erwerb für den Lebensunterhalt aufgeführt. Ohne die richtige Anstrengung und Ausdauer kann man den buddhistischen Weg der Überwindung des Leidens nicht gehen. Dies gestaltet den gesamten Körper und Geist und verbindet im Klosterleben den Meister mit seinen Mönchen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als siebter Teil des Pfades wird die &lt;em&gt;Achtsamkeit&lt;/em&gt; genannt und Dogen kritisiert, dass es einige buddhistische Gruppen gäbe, die behaupten, Achtsamkeit sei überhaupt nicht erforderlich. Er bezeichnet diese Menschen als Nicht-Buddhisten. Er zitiert dazu Bodhidharma, der zu seinen vier Schülern sagte: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Du hast meine Haut, mein Fleisch, meine Knochen und mein Mark erhalten und dies ist genau die richtige Achtsamkeit des achtfachen Pfades." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Letztes wird das richtige Gleichgewicht, also das &lt;em&gt;Samadhi&lt;/em&gt; oder Zazen angeführt. Dadurch könne man sich von zwanghaften und täuschenden Gedanken und Vorstellungen befreien und zwar auch von der einseigen Abhängigkeit von der buddhistischen Vorfahren im Dharma. Das Samadhi ist die „&lt;em&gt;Lebendigkeit der Nüstern&lt;/em&gt;“, die im alten China als Symbol für das wirkliche Leben galten, weil man durch die Nase die Luft ein- und ausatmet. Das Gleichgewicht öffnet dabei sozusagen das begrenzte „&lt;em&gt;Denken in unserem Schädel&lt;/em&gt;" In den allgemeinen Richtlinien zum Zazen von Dogen heißt es, dass wir aus dem „&lt;em&gt;Nichtdenken denken sollen&lt;/em&gt;“ und damit das übliche, diskriminierende und bewertende Denken überschreiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende des Kapitels der siebenunddreißig Elemente des Erwachens unterstreicht Dogen, dass diese nicht einzeln zu verstehen seien, sondern in Kombination miteinander insgesamt wirksam sind. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass es 37x37, also 1.369 Elemente des Erwachens gibt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-106197374779036989?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/106197374779036989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=106197374779036989' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/106197374779036989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/106197374779036989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/03/die-siebenunddreiig-elemente-des.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 7.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S5aMQSj_mAI/AAAAAAAAAnk/I_6-EzhwF5M/s72-c/Bild+7.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-2493178261172405480</id><published>2010-02-28T14:32:00.001-08:00</published><updated>2010-02-28T14:36:46.630-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 6.</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4rvOWJ8MCI/AAAAAAAAAnc/t7ILjcS10J0/s1600-h/Bild+6.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443426129375146018" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4rvOWJ8MCI/AAAAAAAAAnc/t7ILjcS10J0/s320/Bild+6.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;(6) Anschließend behandelt er die aus dem &lt;em&gt;Theravada&lt;/em&gt; bekannten sieben Glieder des Gleichgewichtszustandes der Wahrheit: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Zuerst komme es auf eine klare Entscheidung an, danach sei &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fleiß und Sorgfalt zu nennen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Dritte sei die Freude und das &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vierte sei die Klärung und Ruhe, die vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass man nicht mit sich selbst oder mit der Außenwelt auf komplizierte Weise verstrickt ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Fünfte sei die Unabhängigkeit und das &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sechste das Gleichgewicht. Diese zeichnet sich nicht zuletzt durch die Intuition aus, die dem jeweiligen Augenblick vorausgeht. Als &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Siebtes wird die Achtsamkeit genannt, die er auch als „&lt;em&gt;Brüllen des Löwen in seiner Höhle&lt;/em&gt;“ bezeichnet, also die Lehren Gautama Buddhas. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;(7) Ein großer Teil dieses Kapitels ist der Erläuterung des &lt;em&gt;achtfachen Pfades&lt;/em&gt; zur Ausschaltung des Leidens gewidmet, der nach der Überlieferung von Gautama Buddha in seiner ersten Lehrrede dargelegt wurde. Das &lt;em&gt;Erste&lt;/em&gt; ist dabei die rechte Sichtweise, die nicht zuletzt aufgrund der Entscheidung, den Buddhaweg zu gehen, entsteht. Sie wird durch das Nicht-Wissen verhindert. Die richtige Sichtweise wird in einem umfassenden Sinn verstanden und nicht nur als die Wahrnehmung durch die Sinnesorgane der Augen verstanden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das &lt;em&gt;Zweite &lt;/em&gt;des Pfades ist das richtige Denken, das über die unterscheidende, einfache Denktätigkeit hinausgeht. Das Denken wird als umfassende Einheit von Körper und Geist verstanden und Dogen sagt wörtlich:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Wenn wir das konkrete Denken erwecken, sind wir jenseits vom Selbst und überschreiten die äußere Welt. Zur gleichen Zeit gehen wir direkt nach Varanasi, indem wir genau im Augenblick der Gegenwart konkrete Tatsachen denken." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Mit &lt;em&gt;Varanasi&lt;/em&gt; ist der Ort der ersten Lehrrede von Gautama Buddha nach seinem Erwachen gemeint. Dogen betont sowohl den gegenwärtigen Augenblick als auch die konkreten Tatsachen der Wirklichkeit, die einbezogen werden müssen. Das Dritte beim achtfachen Pfad ist die richtige Rede, die ebenfalls über isolierte verbale Äußerungen hinausgeht und den gesamten Körper-und-Geist umfasst. Sie ist für die Lehre des Buddha-Dharma selbstverständlich von großer Bedeutung. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-2493178261172405480?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/2493178261172405480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=2493178261172405480' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2493178261172405480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/2493178261172405480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/02/die-siebenunddreiig-elemente-des_28.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 6.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4rvOWJ8MCI/AAAAAAAAAnc/t7ILjcS10J0/s72-c/Bild+6.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-7540138279233036417</id><published>2010-02-21T13:53:00.000-08:00</published><updated>2010-02-21T13:58:21.181-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 5.</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4GsHeMrpbI/AAAAAAAAAnU/SQs5tnjruoQ/s1600-h/Bild+5.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5440819069205587378" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4GsHeMrpbI/AAAAAAAAAnU/SQs5tnjruoQ/s320/Bild+5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;(4) Die fünf Wurzelkräfte.&lt;br /&gt;Dogen zitiert: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Das Erste ist das Vertrauen als Wurzel. Das Zweite ist Fleiß und Sorgfalt als Wurzel. Das Dritte ist Achtsamkeit als Wurzel. Das Vierte ist Gleichgewicht als Wurzel und das Fünfte ist Weisheit als Wurzel."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er erläutert, dass das Vertrauen als Grundlage und Wurzel jenseits vom Selbst aber auch von anderen ist und dass es jenseits der eigenen Absichten und jenseits von Planungen ist. Es ist auch jenseits des Einflusses von außen und einer Ich-bezogenen, isolierten Eigenständigkeit. Er sagt weiter:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Bis nicht die Bedingung der Buddhaschaft gegenwärtig ist, wird das Vertrauen nicht verwirklicht."&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das heißt, dass Dogen Vertrauen und Glauben sehr umfassend und ganzheitlich versteht und als Grundlage den Zustand des Gleichgewichtes sieht, der weder idealistisch noch materialistisch ist.&lt;br /&gt;Fleiß und Sorgfalt setzt Dogen mit dem Sitzen der Zazen-Praxis gleich. Dabei kommt es vor allem auf die Ausdauer und Stetigkeit an, damit diese nicht unterbrochen wird. Die Achtsamkeit als Wurzel bezeichnet das Gleichgewicht, das keine überschießenden negativen und positiven Emotionen hat. Dogen sagt:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Durch das geschickte Aufrechterhalten dieser Achtsamkeit als einer Wurzel, existiert die Tugend der vollkommenen Verwirklichung."&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Gleichgewicht als eine Wurzel ist positives Verhalten und dabei besteht Klarheit über das Gesetz von Ursache und Wirkung. Es geht über das Denken hinaus benutzt es allerdings bewusst. Dogen sagt dazu: "&lt;em&gt;Es springt aus dem Gehirn heraus und springt hinein."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Zur Weisheit als Wurzel zitiert Dogen Meister Nansen:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Es ist Weisheit, die Existenz der Buddhas und der drei Zeiten nicht zu wissen, aber die Existenz von Katzen und weißen Ochsen zu wissen.“ &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Koan hatte nach der Überlieferung auch Dogen selbst sehr beeindruckt, als er es von seinem damaligen Meister Eisai in Japan hörte, der als Erster den Zen-Buddhismus von China nach Japan gebracht hatte. Dieses Koan unterstreicht die Hinwendung zum konkreten Hier und Jetzt ohne Bewertungen, Überhöhungen und Abwertungen. Die Wirklichkeit der konkreten Katzen und Ochsen soll von komplizierten Theorien und Fantasien über die Existenz der Buddhas und der drei Zeiten, wegführen. Rein theoretische, ausgedachte Weisheiten will Dogen damit nicht gelten lassen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;(5) Anschließend erläutert er die fünf Kräfte, die sich genauso wie die vorangegangenen Wurzeln gliedern, nämlich durch Vertrauen, Fleiß und Sorgfalt, Achtsamkeit, Gleichgewicht und Weisheit. Bei Fleiß und Sorgfalt verdeutlicht Dogen den Unterschied zwischen einer verbalen Erklärung und der Wirklichkeit selbst. Er zitiert damit einen alten Meister, der sagt, dass es weniger wert ist, einen Zusammenhang von „zehn Fuß Länge“ zu erklären, als „einen einzigen Fuß Länge“ zu praktizieren. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das, was man praktiziert, könne man in Wirklichkeit nicht erklären und was man erklärt, also mit Worten beschreibt, könne man nicht genau so praktizieren. Bei der Beschreibung der Kraft, der Achtsamkeit, des Gleichgewichts und der Weisheit geht Dogen ebenfalls auf die Bedeutung der Wirklichkeit ein und grenzt sie von den Theorien, Spekulationen und Fantasien ab. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-7540138279233036417?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/7540138279233036417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=7540138279233036417' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7540138279233036417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/7540138279233036417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/02/die-siebenunddreiig-elemente-des_21.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 5.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S4GsHeMrpbI/AAAAAAAAAnU/SQs5tnjruoQ/s72-c/Bild+5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-8635067914780793933</id><published>2010-02-13T13:25:00.000-08:00</published><updated>2010-02-13T13:29:14.951-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 4.</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S3cZi6-9AyI/AAAAAAAAAnM/3SmKf4hGwjk/s1600-h/Bild+4.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5437843162812711714" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S3cZi6-9AyI/AAAAAAAAAnM/3SmKf4hGwjk/s320/Bild+4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; (3) Die vier Grundlagen der mystischen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;Dogen zitiert diese wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Das Erste ist der Wille als Grundlage der mystischen Fähigkeit. Das Zweite ist der Geist als Grundlage der mystischen Fähigkeit. Das Dritte ist das Vorwärtsschreiten als Basis der mystischen Fähigkeit und das Vierte ist das Denken als Grundlage der mystischen Fähigkeit."&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Dogen hat in einem anderen Kapitel verdeutlicht, dass die sog. übernatürlichen Fähigkeiten der alten Legenden wenig aussagekräftig für das natürliche Leben des Buddha-Dharma sind, und als Leitbilder des Handeln im Alltag wenig taugen, wenn sie zu wörtlich und nicht als Gleichnisse verstanden werden. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Wunderbare seien die Natur und das Leben selbst, also die Wirklichkeit und Wahrheit, die im Zen-Buddhismus so stark hervorgehoben und von Vorstellungen, Geschichten und Legenden deutlich abgegrenzt werden. Der Wille ist maßgeblich und sei eine Fähigkeit des Körper-Geistes. Der Wille ist die Fähigkeit, ein Buddha zu werden, ohne dass man selbstsüchtige Absichten dabei hat. Dogen sagt dazu: Der Wille ist dasselbe,&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"&lt;em&gt;als wenn die Vögel im endlosen Himmel fliegen und die Fische im Wasser schwimmen, das bis zum Grunde klar ist.&lt;/em&gt;"&lt;br /&gt;Der Geist umfasst die ganze Wirklichkeit als mystische Fähigkeit und dazu zählt Dogen "Zäune&lt;em&gt;, Mauern, Ziegel und Kiesel."&lt;/em&gt; Der Geist beinhaltet die "&lt;em&gt;Berge, die Flüsse und die Erde&lt;/em&gt;." &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine dualistische Abgrenzung von Geist und materieller Wirklichkeit ist nach Dogen nicht in der Lage, den wirklichen Geist als mystische Fähigkeit zu erfassen. Das Vorwärtsgehen als Grundlage dieser mystischen Fähigkeiten ergibt sich dadurch, dass sich in der Welt und in unserem Leben alles bewegt und vorwärtsschreitet. Dogen zitiert an dieser Stelle den berühmten Ausspruch von Daikan Enô: &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Dies ist der Ort, wo etwas Unfassbares existiert." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der Tat muss man keine übernatürlichen Legenden bemühen, um die mystischen Kräfte des wahren Lebens zu erahnen. Jedes Handeln im Augenblick und jedes Vorwärtsschreiten im Leben kann vom Verstand niemals vollständig erfasst oder gar mit Worten beschrieben werden. Dieses Handeln selbst ist also die mystische Grundlage der Wirklichkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Auch das Denken als Grundlage der mystischen Fähigkeiten wird bei Dogen über die eigentliche Gehirntätigkeit hinaus erweitert. Für ihn ist die umfassende, gegenwärtige Intuition maßgeblich, da sie die gesamte Umgebung mit einbezieht und viel leistungsfähiger ist als das unterscheidende, lineare Denken. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-8635067914780793933?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/8635067914780793933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=8635067914780793933' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8635067914780793933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/8635067914780793933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/02/die-siebenunddreiig-elemente-des.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 4.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S3cZi6-9AyI/AAAAAAAAAnM/3SmKf4hGwjk/s72-c/Bild+4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-4378887915162264741</id><published>2010-01-26T18:20:00.000-08:00</published><updated>2010-01-26T18:29:01.194-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 3.</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S1-jP24Ss9I/AAAAAAAAAnE/gTei8bUvYco/s1600-h/Bild+3.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431239168457094098" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S1-jP24Ss9I/AAAAAAAAAnE/gTei8bUvYco/s320/Bild+3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Für den Körper bezieht sich Dogen vor allem auf dessen wahres Handeln. Durch dieses reine Tun ohne eigennützige Absichten wird die Unreinheit des Körperlichen außer Kraft gesetzt. Auch &lt;em&gt;Bodhidharmas&lt;/em&gt; Lehren beinhalten dieses Handeln und dabei wäre die genannte Unreinheit aufgelöst. Dogen sagt dazu:&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Die verwirklichte Reflexion hat die Bedeutung, täglich zu handeln, den Boden zu fegen und ihn zu säubern."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Handeln sei ungeteilt und die Wirklichkeit im Hier und Jetzt selbst. Dabei gibt es keine Gier nach Vorteil und keine Überheblichkeit.&lt;br /&gt;Leiden ist nach Dogen immer auch Fühlen, hat also vor allem eine psychische Dimension. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der Zazen-Praxis werden die Gefühle und überschießenden Emotionen verlassen und dadurch entsteht der Zustand des Gleichgewichts oder der ersten Erleuchtung. Der mittlere Weg hält die Gefühle im Gleichgewicht und daher sind wir in der Lage, das Leiden zu überwinden. Die Gefühle sind wir nach Dogen nicht wirklich selbst, wie wir häufig glauben. Sie sind also nicht unser Inneres, aber sie kommen auch nicht von außen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Geist sei nicht dauerhaft und konstant. Dogen zitiert den ewigen Buddha &lt;em&gt;Daikan Enô: &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"&lt;em&gt;Dasjenige ohne (egoistisches) Selbst ist die Buddhanatur."&lt;/em&gt; Damit stellt er die Verbindung zum Kapitel über die Buddha-Natur her, die für ihn selbst ein großes Problem war und mit deren Lehre er gerungen hatte, bevor er nach China reiste. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein anderer Meister sagte: "&lt;em&gt;Handlungen sind Nicht-Konstanz. Alles ist leer. Genau dies ist die große und umfassende Verwirklichung des Tathagata."&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Dies spiegelt nach Dogen den wahren Geist wieder. Die Dharmas sind ohne konstantes Selbst, weil sich alles auf das Handeln zurückführen lässt. Die üblichen Vorstellungen des Selbst gehen dagegen von einer konstanten Einheit aus und sind die Abstraktionen der Handlungen und Bewegungen des Menschen. Auch die Buddha-Natur darf nicht als ein existenzieller Kern des Menschen verstanden werden, denn Dogen sagt auch: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Alle Lebewesen sind ohne die Buddhanatur." Wichtig ist, dass man sich von der Fixierung auf den eigenen Körper löst, der oft mit dem Selbst gleichgesetzt wird. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;(2) Die vier Arten der Anstrengungen und des Strebens.&lt;br /&gt;Dogen zitiert wie folgt: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Die Erste bedeutet, das Schlechte zu verhindern, das sich noch nicht ereignet hat. Das Zweite bedeutet, dass das Schlechte ausgelöscht wird, das bereits entstanden ist. Das Dritte bedeutet, dass wir bewirken, dass sich das Gute ereignet, das noch nicht vorhanden ist. Das Vierte ist die Unterstützung des Guten, das schon entstanden ist. Im Theravada wird das Gute häufig auch als das Heilsame bezeichnet." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dogen versteht dieses moralische Handeln jedoch über das Denken und die Vorstellungen hinausgehend als das direkte Tun im Augenblick des Hier und Jetzt. Wenn sich etwas ereignet oder wenn wir handeln, ist dies die Wirklichkeit selbst, der nichts hinzugefügt und von der nichts weggenommen werden kann, wenn es die Wahrheit und Wirklichkeit ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In einem anderen Kapitel im Shobogenzo erläutert Dogen, dass es das &lt;em&gt;Schlechte und Falsche,&lt;/em&gt; absolut gedacht, im Universum und in der Welt überhaupt nicht vorhanden wäre, wenn es nicht sozusagen &lt;em&gt;künstlich erzeugt wird. &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Darin spiegelt sich die positive Lebensphilosophie des Buddhismus wieder. Das Falsche wird einfach durch falsches Handeln erzeugt und dieses ist häufig von der Gier nach Reichtum, Macht und Ruhm gesteuert. Bei Abhängigkeit von der Gier befindet sich der Mensch nicht im Gleichgewicht, sondern ist einer einseitige Übertreibung erlegen, die von der Vernunft nicht mehr gesteuert wird.. Eine solche Gier wird heute meist als Sucht bezeichnet. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-4378887915162264741?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/4378887915162264741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=4378887915162264741' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4378887915162264741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/4378887915162264741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/01/die-siebenunddreiig-elemente-des_26.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 3.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S1-jP24Ss9I/AAAAAAAAAnE/gTei8bUvYco/s72-c/Bild+3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-828536828562526995.post-5857680448930439273</id><published>2010-01-20T06:04:00.000-08:00</published><updated>2010-01-20T06:15:28.011-08:00</updated><title type='text'>Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 2.</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S1cPX-dYxPI/AAAAAAAAAm8/jY5ZzKW32vo/s1600-h/Bild+2.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; FLOAT: right; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5428824780396086514" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_XQhog44t8Go/S1cPX-dYxPI/AAAAAAAAAm8/jY5ZzKW32vo/s320/Bild+2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Die siebenunddreißig Elemente des Erwachens lassen sich wiederum in sieben größere Gruppen gliedern, die jeweils vier bis acht einzelne Elemente umfassen. In diesem Kapitel werden alle diese Elemente von Dogen aufgeführt und kommentiert. Dôgen schafft damit ein beeindruckendes übergreifendes Dach für die beiden Hauptströmungen des Theravada und Mahayana im Buddhismus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies zeugt nicht zuletzt von seiner umfassenden und tief greifenden Kenntnis der gesamten buddhistischen Lehre. Es soll auch heute z. B. angebliche Zen-Buddhisten geben, die sich niemals mit den Reden Gautama Buddhas selbst eingehend beschäftigt haben und sich nur auf bestimmte Bruchstücke der Lehren von &lt;em&gt;Bodhidharma&lt;/em&gt; stützen. Zweifellos hat jede Lehre, jedes Bild oder Gleichnis und jede verbale Äußerung bestimmte Grenzen, die letztlich überschritten werden müssen, wenn wir zur buddhistischen Wahrheit selbst, also zum Erwachen und zur Wirklichkeit, gelangen wollen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die authentische schriftliche Lehre des Buddhismus ist für die heutige Zeit von unschätzbarem Wert. Wer allerdings in der intellektuellen abstrakten Theorie allein verharrt, bleibt in der „schwarzen Höhle des unterscheidenden Denkens“ gefangen..&lt;br /&gt;Dôgen beginnt dieses Kapitel wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Die Wirklichkeit der ewigen Buddhas ist (immer) gegenwärtig. Sie ist insbesondere die Lehre, die Praxis und die Erfahrung der siebenunddreißig Elemente des Erwachens. Die Einheit des Aufsteigens und Absteigens durch deren Ordnung ist genau der ganzheitliche Zustand der Wirklichkeit, die wir die Buddhas und Vorfahren im Dharma nennen."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damit wird in aller Klarheit auf die Wirklichkeit und Wahrheit des Buddha-Dharma, die zum Beispiel im Kapitel zur Verwirklichung und des Lebens und des Universums (Kap. 3) beschrieben wird, hingewiesen. Die Lehre, die Praxis und die Erfahrung bilden eine Einheit und sind im Kern genau das selbe wie die siebenunddreißig Elemente, die als Hilfen für das Erwachen oder der Erleuchtung zu verstehen sind. Die genannte Ordnung ist die direkte Verbindung mit der Wirklichkeit und diese ist wiederum identisch mit Gautama Buddha, den großen Meistern und Vorfahren im Dharma. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(1) Vier Grundlagen der Achtsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;In den alten Sanskrit- und Pali-Schriften werden diese als der Körper, die Gefühle, der Geist und die Dharmas, also die wirklichen Dinge und Phänomene bezeichnet. Nishijima Roshi hat darauf hingewiesen, dass manche buddhistische Strömungen der Gegenwart die Achtsamkeit vermutlich falsch verstehen, denn sie interpretieren diese nur als die Beobachtung des eigenen Ichs und der eigenen Gefühle und Gedanken. Damit wird manchmal leider die Überhöhung des Ego im Sinne des modernen Individualismus und der eigenen Befindlichkeit gefördert. Dies ist sicher nicht im Sinne des wahren Buddhismus. Dogen zitiert die vier Grundlagen wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Die erste (Grundlage) ist die Reflexion, dass der Körper nicht rein ist. Die Zweite ist die Reflexion, dass das Fühlen Leiden ist. Die Dritte ist die Reflexion, dass der Geist ohne Dauerhaftigkeit ist. Die Vierte ist die Reflexion, dass die Dharma ohne Selbst sind." &lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/828536828562526995-5857680448930439273?l=yudoblog-b.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/feeds/5857680448930439273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=828536828562526995&amp;postID=5857680448930439273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5857680448930439273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/828536828562526995/posts/default/5857680448930439273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yudoblog-b.blogspot.com/2010/01/die-siebenunddreiig-elemente-des_20.html' title='Die Siebenunddreißig Elemente des Erwachens und der Wahrheit, Teil 2.'/><author><name>Yudo J. Seggelke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12794329028195550593</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='ht
