Donnerstag, 19. August 2021

Die tiefen Weisheiten des Mittleren Weges


Diese tiefen Weisheiten können dein Leben zum Guten verändern.

Um das eigene Leben zum Guten und Heilsamen zu transformieren, braucht man eine zuverlässige Lebensphilosophie! Eine solche erprobte und auch heute zeitgemäße Grundlage ist der kraftvolle Weg der Mitte des indischen buddhistischen Meisters Nagarjuna. Auf diesem Weg entstehen für dich neue klare Kräfte, die dein Leben transformieren. Davon bin ich fest überzeugt, und zwar nach gründlichem Studium und eigener praktischer Erprobung.

Welche Fehler müssen wir heute bei einer zeitgemäßen Weltanschauung und neuen Lebensweise vermeiden? Wie können wir die ökologischen Probleme der Klima-Schäden und die Sinn-Entleerung unseres Lebens vermeiden? Warum plagen sich viele Menschen mit Vereinsamung, Leiden und Pessimismus herum? Wir brauchen eine Umkehr und bessere Ausrichtung unseres Lebens. Und was gibt es eigentlich für neue fundierten Erkenntnissen der Öko-Systeme und Gehirn-Forschung, die wir nutzen können? Diese sollten wir dann mit den tiefen und bewährten Weisheiten des Buddhismus verbinden! Das ist genau mein Anliegen.

Der Buddhismus hat eine Art Weltformel des Lebens und des Universums: Das gemeinsame Entstehen unserer Wirklichkeit in Vernetzung und Wechselwirkung.

Das klingt vielleicht einfach, hat es aber in sich. Es wurde bisher von der modernen Gesellschaft und westlichen Philosophie vernachlässigt oder vergessen. Aber die Wirklichkeit schlägt nun zurück, man kann sie auf die Dauer nicht täuschen. Als Zen-Meister sage ich dazu: Wir haben uns selbst "verarscht".

Alles Leben ist vernetzt und Wechselwirkung. Und wir können aktiv einwirken und mit gestalten. Das muss unsere Ausgangslage sein. Der Mensch ist das sozialste Lebewesen auf diesem wunderbaren Planeten. Er ist keine egoistische Maschine der Selbst-Maximierung. "Der Starke ist der Schwächste allein" und muss vereinsamt sterben. Der Egoist, âtman, hat überhaupt keine echte Lebensfreude.

Extreme und Übertreibungen sind fast immer Lüge, sie putschen uns emotional hoch und enden im Chaos und Niedergang. Böse Beispiele sind die Dogmen der Nazis und religiöse Extreme der Christen und Moslems. Daraus kommt nichts Gutes. Denn aus der Mitte kommt die wahre Kraft unseres Lebens und so können wir unsere Gesellschaft sinnvoll gestalten.

Ein aufgeblasenes und dogmatisiertes Ego oder ein immer nörgelndes und jammerndes Mini-Ich erzeugen überflüssiges Leiden:  für sich selbst und für andere. Also weg damit. Aber zeitlich gut gestaffelt, als Verlernprozess gestaltet und vor allem als Start zum neuen Lernprozess. Die Gehirnforschung weiß: Unser Glücks-Zentrum ist gleichzeitig unser Lern-Zentrum. Hättest Du das gedacht?

Zur eigenen Transformation braucht man einen längeren Atem und muss dran bleiben. Man braucht den klaren Entschluss zu eine neuen Lebensrichtung. Garantiert: Es lohnt sich, anfangen ist das Wichtigste.

Geben ist besser als Nehmen. Denn ethisches Handeln und gutes Karma sind gutes Leben. Sie befreien uns jetzt und in Zukunft von doktrinärer Verblendung. Das hat übrigens die Gehirnforschung ganz klar nachgewiesen, es ist kein veralteter Spruch.

Glück, Erleuchtung und Nirvâna sind die wirklichen Freiheiten des Menschen, hier und jetzt. Also genau in diesem Leben. Umgekehrt schadet es uns massiv, wenn wir in illusionären Fantasien oder finsteren Zukunfts-Welten verlieren. Grübeln bringt nichts.

Wir können uns von den drei Lebens-Giften: Gier, Hass und Verblendung entleeren und befreien. Das ist die wahre Bedeutung der Leerheit, die oft missverstanden wird. Mein Lehrer Nishijima Roshi sagte: Der Buddhismus ist eine durch und durch optimistische Lebensweisheit und Lebenspraxis. Er setzte auf positive Veränderungen und Überwindung unseres Leidens. Wir sind überhaupt nicht total abhängig und können den Sinn unseres Lebens weitgehend selbst gestalten.

Weiter lesen: Die Sieben tiefen Weisheiten des Meisters Nagarjuna


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