Sonntag, 31. Oktober 2021

 DBU-Seminar zu Wirklichkeit, Leerheit und Erleuchtung vom 19.11. bis 21.11. 2021 in Berlin


Liebe Freundinnen und Freunde des Buddhismus

 Im Rahmen des Seminars der Deutschen Buddhistischen Union werde ich zum Frühen Buddhismus, Mittleren Weg und ZEN vortragen und mit Euch diskutieren. Dazu möchte ich Euch herzlich einladen.

Der bekannte buddhistische Lehrer Jürgen Manshardt wird zum tibetischen Buddhismus und Mahayana vortragen.

Wir werden versuchen, Euch einen spannenden und guten Überblick zu diesen wichtigen buddhistischen Traditionen geben. Dabei soll die Praxis Eures normalen Lebens im Vordergrund stehen. Wir werden auch neue buddhistische Erkenntnisse und Verbindungen zur Gehirnforschung einbauen.

Ein Freund und ich werden die Leerheit mit der japanische Bambusflöte und dem japanischen Bogenschießen auf ganz besondere Weise demonstrieren!

Die Einzelheiten: Siehe unten

 Mit herzlichen Grüßen

Yudo Seggelke

 

 


Besonderes Merkmal des DBU Studienprogramms ist es, daß es traditionsübergreifend arbeitet und immer zwei Referenten aus verschiedenen Traditionen zusammen lehren. Diesmal geht es um die Leerheit oder auch die Frage, was ist Wirklichkeit? Wenn man buddhistische Lehre verstehen will, ist diese Frage ganz zentral. Die Antwort drauf enthält bereits einen Schlüssel für die Möglichkeit überhaupt von Transformation.

Unser Erleben von Wirklichkeit dient uns als Grundlage für unsere Entscheidungen. Damit ist das Analysieren von Wirklichkeit alles andere als eine theoretische Spielerei, die fern vom unserem täglichen Leben ist, sondern das, was wir für Wirklichkeit halten, beeinflußt unser Handeln. Doch dürfen wir das glauben, was wir denken oder was uns so oft als Realität scheint?

Psychologen, Philosophen und jetzt sogar die moderne Naturwissenschaft ziehen uns oft den vermeintlichen sicheren Boden , der uns Orientierung gibt, unter den Füßen weg. Von den Projektionen in der Psychologie bis hin zu der Erkenntnis, daß selbst Materie nichts zuverlässiges mehr zu sein scheint.

Eine enttäuschende Nachricht, daß wir uns noch nicht einmal mehr auf unser Erleben von Wirklichkeit verlassen können? Der Buddhismus sagt keineswegs. Auf unsere Konzepte und die fabrizierte Wirklichkeit können wir uns zwar nicht verlassen, aber es gibt auch eine pure, unmittelbare Wirklichkeit, mit der wir in Kontakt treten können. Wenn Dinge nur in Wechselseitigkeit, wie der Buddhismus behauptet, ohne eigenständige, solide Existenz existieren, birgt das viele Chancen, ja sogar die Möglichkeit der Befreiung von Leid. Die beiden sehr erfahrenen Referenten Jürgen Manshardt, tibetischer Buddhismus, und Yudo Seggelke, Zen, möchten uns auf eine spannende Forschungsreise und Entdeckung mitnehmen.

Yudo nimmt uns mit in die Erfahrung mit seiner Zen Flöte und dem Bogenschießen und Jürgen erläutert uns das tibetische Verständnis.

Auch wenn sich die buddhistischen Traditionen in den Grundlagen einig sind, haben sie doch oft  unterschiedliche Zugängen und leuchten so die Themen aus verschiedenen Perspektiven aus. Gerade für das Verständnis und die Erfahrung von Leerheit ist dies besonders hilfreich.

Das Team aus Referenten und Koordinatorin hatte schon im Vorfeld spannende Gespräche und Yudo  läßt uns in seinem Blog schon mal ein reinschnuppern. All das verspricht ein richtig spannendes Programm zu werden.

Teilnehmen kann man vor Ort im Bodhicharya in Berlin oder auch Online von zuhause aus.

Weitere Infos, Programmablauf und Anmeldung über die DBU Webseite. 

 

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